Beiträge von Terry

    die 3Jahresimpfung (Wirkstoff und Nachweis) ist die Selbe wie sie vorher schon für die 1Jahresimpfung gültig war. Die Firmen konnten sie aufgrund der Tollwutvorschrift nur für ein Jahr zulassen. Soll heißen das die Wirksamkeit für 3 Jahre schon immer bestand und jetzt auch endlich für 3 Jahre zugelassen wurde. Es mussten keine neuen Unterlagen betr. der Dauer der Wirksamkeit mehr eingereicht werden da dieser Nachweis schon besteht.

    Es ist leider so das viele sich nicht wirklich damit beschäftigen und es nun mal einfacher ist einfach auf alte Dinge zu bestehen die man kennt. Die Aussagen sind also sachlich nicht richtig was aber leider nicht erzwungen werden kann (sich vernünftig zu informieren).

    Ich kann dadurch auch nicht mehr an Veranstaltungen teilnehmen und auch eine Pension kann ich knicken wenn sie auf die jährliche Imfpung bestehen. Deswegen werde ich aber nicht mehr jährlich Impfen.

    in meiner früheren Gassigruppe ( ne, nicht meine aber in der ich mitgearbeitet habe) waren oft auch bis zu 25 Hunden beteiligt. Sicherlich hat sich da eine "Ordnung" gebildet. Diese ist aber so schleichend über die Zeit entstanden das es keine "Rangordnungsauseinandersetzungen" gab.

    Da sieht man auch wie schon feine Hinweise eines Hundes reichen um eine momentane Stellung klar zu machen. Rangkämpfe hätten wir nie zugelassen. Aber auch hier reichte es wenn Balko (der akzeptierte Führungsrüde) kam und splittete.

    Dies kann man aber nicht wirklich mit lockeren Begegnungen vergleichen. Selbst wenn sie regelmässiger sind treffen sich da wenigstens 2 Gemeinschaften (in der großen Hundegruppe waren es dementsprechend mehr und letzte Entscheidungen wurden immer von dem jeweiligen Besitzer getroffen). Bei Treffen gibt es nur eine "Führungskraft": den jeweiligen Besitzer.

    Barry war auch ein Pöbler vor den Herrn. Aber erst habe ich daran gearbeitet und dann wurden Kontakte zu fremden Hunden zugelassen. Heute gibt es keine Probleme mehr und er hat dadurch mehr Kontakte als früher. Über mail könnten wir uns darüber (eine Idee hätte ich noch) etwas ausführlicher "unterhalten".

    ich muss sagen das ich für die "ängstlichen" Hundebesitzer Verständnis habe. "Meiner tut nichts" hat schon so manchen Hund das Leben oder aber seine Gesundheit gekostet.

    Mich interessiert erstmal nicht ob der Andere der Meinung ist sein Hund tut nichts. Da muss er mir im Umgang schon ein bisschen mehr beweisen. Und welchen Rang sollen denn zwei fremde Hunde unter einander ausmachen? Da gibt es keinen Rang.

    Es gibt das Ausleben von Matchogehabe bzw. das zeigen der Position die der jeweilige Hund glaubt zu haben, was ich bis zu einem Punkt zulasse, aber bei den Kandidaten gibt es meist kein Spiel. Entweder die Hunde spielen (Rennspiele oder mit Körperkontakt) oder aber es gibt Ruhe. Warum sollte ich meinen Hund etwas klären lassen was 1tens ich kläre (ich habe das sagen) und 2tens ich nicht weiß ob der andere HH überhaupt fähig ist richtig zu agieren wenn es Ernst wird?

    das erste was man tun muss: wissen was man will. Will man das der Hund automatisch hinten läuft? Will man das der Hund automatisch Sitz macht?

    Sicherlich ist es für manche erst einmal ein attraktiver Gedanke den Hund zu automatisieren. So muss man weniger aufpassen. Der Haken ist nur: wir können Lebewesen schlecht so automatisieren das es in der jeweiligen Situation immer das wirklich Richtige ist.

    Wesentlich sicherer ist es dem Hund beizubringen mit welchen Verhaltensweisen er bei uns "Punkten" kann. Zieht Hundi, wird dem Hund das Leben schwer gemacht. Man kann ihn z.B. nerven indem er immer wieder ran oder hinter den Besitzer muss. Seine Belohnung für nicht ziehen ist das er vorn bzw. seitlich laufen darf. Dabei ist aber unbedingt das zuppeln an der Leine zu vermeiden da Hundi sonst darauf konditioniert wird (er soll ja schliesslich lernen von allein sich zurückzunehmen wenn ein Widerstand an der Leine ist).

    Auch im Freilauf wird ein gewisser Radius vorgegeben in dem der Hund sich aufhalten darf. Alles was darüber hinaus geht wird mit kurzfristiger Einschränkung der Bewegungsfreiheit gestoppt (während des Laufens).

    Das Passanten oder andere Hunde immer tabu sind solange der Besitzer nichts anderes erlaubt wird ebenso vermittelt: ein Hund kommt, der eigene muss bei mir bleiben. Hier gibt es übrigens kein Sitz da viele Hunde sich unter Spannung setzen wann es endlich die "Auflösung" gibt und dann losspurten. Was widerum zum Missverständnissen beim anderen Hund führen kann.

    Ein schönes Ziel ist z.B. wenn ich mit meinem Hund überall vorbeilaufen kann (aber auch stehen bleiben kann) und er bleibt einfach bei mir. Ohne das ein Befehl erfolgen muss welches wieder aufgelöst werden muss. Ist schon ne feine Sache (die ich mit Barry wohl auch nicht mehr 100% schaffen werde).

    Zitat

    Was ist daran so schwer zu verstehen?

    öhm, für mich Alles (wenn es um Leinenführigkeit bzw. Führungsanspruch geht).

    Das du es so machst und es für dich ok ist, ist die eine Sache (jeder sucht und nimmt den Weg der ihm hilft). Problematisch ist für mich die Erklärung. Sie wird dich nicht automatisch in der Führungsrolle sehen weil du vorn gehst. Sie wird nicht automatisch Leinenführig weil sie hinten geht.

    Bei mir ist es z.B. so das ich immer von A nach B gehe (also ich laufe los und komme immer irgendwo an, da ich immer ein Ziel habe). Ich gehe meinen Weg bei dem mein Hund mich begleitet. Irgendwann lasse ich mir entweder einfallen ich mache einen Schlenker über die Felder oder ich albere mit ihm irgendwo anders rum.

    Wenn nötig muss er neben mir bleiben, wenn nicht kann er vornweg traben. Informationen darf er solange aufnehmen, solange er Kontakt zu mir hält (da reicht schon das Andeuten über Ohren bzw. Körperhaltung). Letztendlich entscheide ich in den wichtigsten Angelegenheiten (zu anderen Hunden gehen z.B.).

    Mache ich etwas pauschal und automatisiere etwas hört der Hund irgendwann auf mitzu"denken". Das zeigen mir die Sitz-Hunde immer wieder deutlich: egal ob man es braucht oder nicht, sie haben gelernt einfach Sitz zu machen, können aber mit der momentanen Situation nicht umgehen. Kann oft ganz schön lästig werden. Gibt Gasthunde die ich aus den Gründen nicht mehr nehme.

    da muss ich mich in yanes Statistik mit eingliedern. Meine Hunde laufen immer vor mir. Entweder sage ich ihnen in einer Situation wann sie neben mir zu laufen haben bzw. macht es Barry immer öfter von allein (wenn Kinder kommen z.B.).

    Was natürlich nicht damit verwechselt werden darf wenn Hundi was interessantes schnuppert und ich weiter laufe. Da ist er kurzfristig hinten. Aber da achte ich darauf das er sich hinten nicht zu lange aufhält. Denn dann hätte er die Möglichkeit Entscheidungen zu treffen die ich nicht wirklich teile. Sobald er von allein anfängt sich hinter mir aufzuhalten ist immer was im Busch.

    du Glückliche wenn sich alles immer vor euch abspielt, es also hinter euch keine Bewegung gibt. Kann ich mir aber nicht wirklich vorstellen.

    Sicherlich ist das fatalste immer wenn man einen Hund, der z.B. andere Hunde anbellt, auch noch an der Leine vor sich rumkeksen lässt. Da ist das sinnvollste den Hund seitlich oder hinter einem zu packen. Das ist dann für Hundi das sichere Zeichen "Frauchen wirds schon richten".

    Meine Befürchtung ist aber das du dir u.U. dieses deutliche Zeichen in dem Moment versaust wenn das erste mal etwas Interessantes hinten ist. Wenn eine Gefahr von hinten kommt und deinen Hund erwischt. Dies würde deinen Hund in seiner Unsicherheit bestärken, denn du versagst in dem Moment.

    Wir wissen nie was uns über den Tag so ereilen wird. Welche Situation jetzt bewältigt werden muss. Also ist es für den Hund immer sicherer außerhalb von pauschalen Abläufen zu lernen das er sich sicher fühlen kann.

    Und was mich noch grübeln lässt: mein Hund ist ja eher einer von den "Langsamen". Und der würde glatt einschlafen wenn er nur hinter mir laufen dürfte. Wie langsam muss ein Hund laufen um uns 2beinige Schnecken nicht zu überholen? Oder habt ihr beim Gassigehen alle so einen Affenzahn drauf das eure hintengehenden Hunde noch vernünftig laufen können?

    Die normale Gangart von Hunden (vor allen Dingen jungen Hunden) ist immer sehr flott. Sie wollen vorwärtskommen da es viele spannende Dinge gibt. Es gibt viel zu entdecken. Hunde sind nun mal die meiste Zeit im Haus (oder im eingezäunten Garten). Und geht es raus ist es natürlich das sie neue Informationen aufnehmen wollen (egal wie). Warum sollten sie also von sich aus hinter bzw. neben uns bleiben? Das hat nichts mit Führung zu tun.

    so, um die Verwirrung komplett zu machen: bestehe ich darauf das Hundi hinter mir läuft und nur auf meine Anweisung wieder vorne gehe darf lernt er genau dies. Aber nicht Leinenführig zu werden (oder hab ich was überlesen?).

    Bei mir gibt es keine Korrekturen an der Leine (auch an der Schlepp wird Hundi nicht rangezogen). Sobald ein leichter Zug des Hundes an der Leine erfolgt dürfen auch meine Hunde erstmal zu mir kommen bzw. hinter mich. Dann geht es weiter. Dabei darf Hundi mich überholen. Solange kein Zug auf die Leine erfolgt darf Hundi vorn bleiben.

    Beim kleinsten Zug an der Leine geht es wieder nach hinten. Auf Dauer finden es Hunde so ätzend immer wieder nach hinten gehen zu dürfen dass es nicht lange dauert bis Hundi darauf achtet das kein Zug erfolgt.

    Soll Hundi neben mir gehen (wo der Kopf ist, ist mir wurscht und auch ob rechts oder links) teile ich es ihm mit: hierbleiben.

    Zeitvorgaben find ich unmöglich. Jeder Hund, jeder Mensch ist anders gestrickt. Und versteht ein Hund es in 5 Minuten, versteht es der andere erst in 2 Tagen oder in Wochen. Na und? Letztendlich hängt es immer von der Konsequenz des Besitzers ab. Denn immerhin bringen wir den Hunden ja auch konsequent das Ziehen bei.

    Ganz wizig wird es dann wenn Hundi sich hinten so richtig wohl fühlt. Jetzt hat ihn der Besitzer nicht im Blickfeld. Da hat schon so mancher Hundebesitzer geflucht weil sein Hund plötzlich etwas entdeckte und lossauste. Und das nicht immer nach vorn. Also mir sind meine Gelenke da wichtiger als eine eingebildete Führungsrolle.

    ob etwas dabei rauskommt werden die Ämter entscheiden. Gibt es aber keine Anzeige können sie auch gar nichts machen. Also über einen Anwalt erkundigen (ich gehe da aber meist erstmal zur Polizei und frage da um Rat, hier waren sie jedenfalls immer sehr hilfsbereit).

    Ob dein Hundi jetzt Angst vor jedem Labi hat ist noch gar nicht sicher. Kommt darauf an mit was er das Ganze verknüpft hat. Martin Rütter hatte da ein interessantes Beispiel in einem seiner Bücher aufgezeigt: ein Welpe wird von einem großen, schwarzen Hund angegriffen und auch schwer verletzt. Die große Sorge war natürlich auch das er vor allen schwarzen, großen Hunden Angst haben wird. Nö, er hat nur keinen Rasen mehr betreten. Das war nämlich das einzige mit was er den Angriff verknüpft hatte.

    Vielleicht eher die Ausnahme aber was es nicht so alles gibt.