Beiträge von Terry

    Jetzt muss ich hier doch mal fragen, da ich hier per Suchfunktion kein wirklich informatives Thema gefunden habe: Hat hier jemand Erfahrung mit West Highland Terrier?

    Ich schaue mich zur Zeit nach einem kleinen, kompakten Hund um. Chis sind mir zu klein. Hatte öfter den Chi-Mix zur Pflege und das hat mich immer nervös gemacht, das Gefühl, den Hund "kaputt" zu machen. Ashkii hatte 50 cm, das ist mir für die nächsten Jahre zu groß, unter 25 cm ist mir glaube ich zu klein. Also wäre 25 (eher 30) - 40 cm die bessere Größe für mich. Hintergrund: Ich möchte bis zum meinem Umzug in ein paar Jahren ( dann käme wieder eine großer Hund dazu) ein handlichen Hund, den ich auch mal in einen Rucksack packen kann bzw. unter den Arm klemmen kann.

    Vor kurzen habe ich nun hier einen Westie gesehen (nur auf Durchreise) und den fand ich recht passend. Da meine Hund aber Couch und Bett mit nutzen dürfen, hier außerdem eine steile Treppe vorhanden ist, bin ich mir nicht sicher ob die kurzen Beine da so günstig wären. Gut, Couch und Bett bekämen ne Treppe und die Treppe im Haus könnte ich Hund tragen. Das Gleiche überlege ich auch bei der von mir anvisierten Rasse Corgi Cardigan. Nicht so zierlich, als insgesamt passend, aber eben sehr kurze Beine.

    Und warum fragt man, wenn es einen sowieso nicht interessiert? Diese antrainierten Höflichkeitsformen finde ich persönlich sowas von "verlogen". Dann einfach bleiben lassen (gilt für mich auch bei Bitte und Danke).

    Bei Netto konnte ich meine Schadenfreude mal kaum verbergen. Zwei ältere Paare treffen sich. Nicht ehrlich gemeintes "wie geht es euch" wurde ausführlich mit allem, was gerade so schlecht läuft, beantwortet. Das fragende Paar wurde immer unruhige, ihnen war anzusehen, dass sie das eigentlich nicht wissen wollten und überlegten wie sie aus "der Kiste" wieder raus kommen. Tja, dann fragt halt nicht.

    Nana, als verlogen würde ich mich jetzt nicht bezeichnen. Mir wurde sogar eher schon nachgesagt, dass ich (zu) ehrlich und (zu) direkt bin.

    Aber manchmal gibts so soziale Situationen, die vielleicht an sich in irgend einer Form unangenehm sind, in denen ich signalisieren möchte, dass ich grundsätzlich meinem Gegenüber freundlich und zugewandt gestimmt bin. Oder, wenn ich gerade kein Zeit/keinen Kopf habe ernsthaft zuzuhören. Und ich kenne genug Menschen, die auf die Frage nicht antworten möchten. Da passt dann sone Floskel.

    Wenns n Mensch ist, der mich nicht interessiert, dem ich nicht in irgend einer Form zugewandt bin, frag ich nichts/sag ich nichts. Außer vielleicht ein Hallo.

    "Verlogen" extra in Anführungszeichen, da es für mich einfach nicht stimmig ist. Denn freundliche stimmt es mich nicht, wenn ich merke dass mein Gegenüber nur etwas daher sagt und habe dadurch nicht das Gefühl, dass dieser mir freundlich und zugewandt gestimmt ist.

    Als Beginn einer Unterhaltung, weil man sich unsicher ist, ist ja theoretisch nicht ungeschickt. Aber dann müsste halt auch sich darauf eingelassen werden, wenn die Person ihr Herz ausschüttet. Und darum ging es wohl auch: Fragen wie es dem anderen geht aber dann sofort von sich anfangen und dadurch zeigen, dass einem der andere überhaupt nicht interessiert.

    Zur Floskl wird solch eine Frage erst, wenn man es von vornherein nicht ernst und ehrlich meint. Ist aber nur meine Einstellung dazu und ich halte von "floskelnden" Menschen eher Abstand bzw. brauche da dann keinen weiteren Kontakt.

    Und warum fragt man, wenn es einen sowieso nicht interessiert? Diese antrainierten Höflichkeitsformen finde ich persönlich sowas von "verlogen". Dann einfach bleiben lassen (gilt für mich auch bei Bitte und Danke).

    Bei Netto konnte ich meine Schadenfreude mal kaum verbergen. Zwei ältere Paare treffen sich. Nicht ehrlich gemeintes "wie geht es euch" wurde ausführlich mit allem, was gerade so schlecht läuft, beantwortet. Das fragende Paar wurde immer unruhige, ihnen war anzusehen, dass sie das eigentlich nicht wissen wollten und überlegten wie sie aus "der Kiste" wieder raus kommen. Tja, dann fragt halt nicht.

    Na ja, kommt immer darauf an wie man es verpackt. Die Psyche ist mir z.B. wichtiger als Rechtschreibung oder was weiß ich. Wichtig ist erst einmal die Motivation anzuerkennen. Bin der Meinung, wem das wirklich wichtig ist, der bekommt es auch gebacken geschickt auf Fehler hinzuweisen, ohne mit dem Holzhammer zu kommen oder so, dass derjenige, der sich Mühe gegeben hat, frustriert ist. Es gibt passendere Momente lehrend einzuwirken.

    Ich hatte nur Angst, dass unsere Vermieter, die genau neben uns wohnen, uns auf die Finger schauen. Rasen nicht gemäht oder so. Aber da haben wir total Glück, die interessieren sich für nichts, was wir machen, sind total entspannt und trotzdem ansprechbar und kümmern sich um alles. Mietpreis auch ein Traum. Und sogar züchten dürfen wir ja, das erlaubt nun wahrlich auch nicht jeder. Wir können hier bequem und entspannt wohnen bleiben, bis wir dann selbst bauen (was aktuell mit dem Wunsch vom Holzhaus und den explodierenden Preisen und Baustoppen irgendwie in weite Ferne rückt).

    Das ist natürlich genial. Wer weiß. Vielleicht "läuft" mir solch ein Vermieter mit passender Wohnung auch mal über den Weg.

    Vor was es mich auch noch graut: Nachbarn. Bis jetzt habe ich ja immer noch Glück gehabt. Aber was ich teilweise hier im DF schon gelesen habe, da bringt dann der optimalste Vermieter auch nichts mehr.

    Also weiter im Lotto spielen und dann kauf ich mir ne Insel.

    Thema Hunde: da habe ich ja mal einen Amerikanischen Collie geplant. Und als "Zwischenhund" (nach Ashkii) einen kleinen Hund. Zur Zeit geistert mir da der Mittelspitz durch den Kopf. Beim Collie gibt es ja noch immer, glaube ich jedenfalls, das Lassie-Image. Dürfte wohl eher kein Problem werden. Aber Spitze haben da ja einen anderen Ruf. Könnte evtl. ein Problem darstellen bei Wohnungssuche :denker:

    Da ich mit beiden Seiten schon Erfahrungen habe (Privat und Gesellschaft), schneiden die Gesellschaften bei mir besser ab. Über private Vermieter ist im Netz auch weniger Information zu erhalten (eher wohl gar keine(?)) als über Gesellschaften.

    Was Sanierung angeht: Meine Tochter wohnt auch in einer Eigentumswohnung. Eigentümerin zieht ein, wenn Mietvertrag in 6 Jahren ausläuft. Obwohl im Bad nichts war, was nicht gepasst hätte bis zum Auszug meiner Tochter, wurde das Bad saniert. Statt 3 Wochen dauerte es 6 Monate. Nur Stress in der Zeit. Und soviel Mängel wie es jetzt hat, hatte das Bad vorher nicht. Irgendwie ist es immer ein Überraschungsei. Egal für welche Seite.

    Letztendlich hat es ja immer mit dem Typ Mensch zu tun, ob Vermieter oder Mieter. Es gruselts mich jetzt schon, wenn ich dann auf Suche gehe. An die Probleme, die Hundehaltung mit sich bringt bei Wohnungssuche, denke ich noch gar nicht.

    Ich weiß auf jeden Fall für die Zukunft, dass ich nicht mehr ein privat vermietete Wohnung nehmen werde. Denn so wie es dem Vermieter geht (der, wenn es dann dumm läuft aber immer noch ein Dach über den Kopf hat), geht es auch Mietern, welche nicht einfach mal schnell eine neue Wohnung bekommen, schon gar nicht zu den Preisen, die sie sich leisten können.

    2011 in meine jetzige Wohnung gezogen. Alles schick. 2012 zeigte sich der Mangel einer nassen Hauswand, so dass ich an zwei Wänden nur bedingt Tapete anbringen kann, weil es sonst anfängt zu schimmeln. Steckdose und die daneben liegende Antennenverbindung Whz. funktioniert nicht, kaltes Wasser gibt es komplett seit 2013 nicht mehr im Bad. Keller nicht nutzbar. Eine Betriebskostenabrechnung habe ich bis heute noch nicht erhalten.

    Der Eigentümer verweist an die Hausverwaltung. Die Hausverwaltung (jetzt gibt es schon die 4te und auch nur durch Zufall erfahren, wie alles was das Haus betrifft) verweist an den Eigentümer. Der Eigentümer stellt sich seit Anbeginn "tot". Keine Reaktionen (auch mit "Androhung" Miete zu kürzen) von seiner Seite (auch noch nie auf einer Eigentümerversammlung gewesen oder sich mal gemeldet). Letztes Jahr war im Auftrage des Vermieters ein Makler da, der nach "Bestandsaufnahme" wohl dankend abgelehnt hat. Zumindest hat sich betr. eines Verkaufes nichts mehr hier getan.

    Letztes Jahr wollte ich ad hoc ausziehen und mir dann von Berlin aus (übergangsweise bei meiner Tochter wohnend) eine Wohnung suchen. Aber die Kosten 2 mal umzuziehen sind letztendlich für mich rausgeschmissenes Geld, dank eines unfähigen Vermieters.

    Also soviel Geld zusammen sparen dass ein Auto, 3 Monatsmieten, Kaution und ein Umzug möglich sind. Das wird wohl noch ein bisschen dauern :muede:

    Mieter wie Vermieter sind jeweils vom anderen Abhängig. Passt alles zusammen, Wunderbar. Aber "schwächelt" eine Seite, muss der Andere mit der Unfähigkeit kämpfen.

    Was die Mietschuldenfreiheitsbescheinigung betrifft: Davor gruselt es mich schon, denn ich glaube zur Zeit nicht daran, dass ich von meinem unsichtbaren und sich tot stellenden Vermieter eine bekommen werde, da dies eine freiwillig Sache ist. Von meiner Kaution habe ich mich innerlich schon mal verabschiedet.

    Vielleicht hilft das (ein bisschen nach unten scrollen). Im ersten halben Jahr muss der Verkäufer nachweisen, dass der Kunde an den Mängeln "schuld" ist, danach ist der Käufer in der Pflicht. Online hatte ich noch nie Probleme eine defekte Sache zurückzugeben (oder weil nicht gefällt). Vor Ort wird schon mal gern diskutiert.