Barry bekommt seit 2005 Frischtfutter (ich mag den Begriff BARRF schon gar nicht mehr). Daneben bekommt er auch Reste, mal Büchse und auch mal ne kleine TF wenn wir unterwegs sind.
Roh bekommt er Geflügel, Rind, Lamm, Knochen, Gemüse angedünstet (lässt sich besser pürieren) Milchprodukte, Getreide (Haferflocken ab und an); Essensreste: immer wenn ich Lust habe gebe ich ihm was ab (Pizza, Kuchen usw.) alles in sehr kleinen Mengen und sehr selten; Büchsenfutter verträgt er nur noch die hochprozentigen Fleischdosen, gibt es aber auch sehr selten; TF hat er sein Happy Dog Supreme was er verträgt und selten mal unterwegs bekommt (beim Picknick z.B.).
Bekommen tut er das was mir gerade einfällt. Mache mir da keinen Kopf was er den Vortag hatte und was er Morgen bekommt. Beim Einkauf des Fleisches ist da natürlich eine grobe Linie drinn da ich in größeren Mengen kaufe und mir 10 kg Blättermagen und 2 kg Rind z.B. da nicht sehr viel bringen würde. Da kaufe ich sehr gemischt achte aber nicht wirklich darauf was ich ihm wann aus dem Kühler füttere (mal bekommt er nur Fleisch, mal Blättermagen oder Pansen, mal Fleisch mit Gemüse usw.usw.). Kein wirklicher Plan.
Barry ist nur einmal entwurmt worden: als ich ihn bekam (vor 6 Jahren). Dann nie wieder. Seit Mitte 2006 sind seine Blutwerte top (vorher hatte er Fell- und Magen-Darmprobleme).
Zitat
Ich teilbarfe schon da ich ja erst seit kurzem rohes Fleisch füttere und eigentlich erstmal in eingen Monaten Blutuntersuchungen machen lassen wollte um zu sehne ob es bis jetzt gut klappt und dann vielleicht aufs komplette barfen umsteigen. Leider stimmen die Blutwerte meines älteren Hundes momentan ja schon vorne und hinten nicht was aber wohl schon länger so ist da irgendwo eine chronische Entzündung in ihm schlummert die wir nun zu behandeln versuchen.
Bin mir nicht sicher ob es in deinem Falle Sinnvoll ist Teilzubarfen. Denn wie soll aus den Blutwerten denn erkenntlich werden was für was jetzt zuständig ist (Liegen die schlechteren Werte am Frisch- oder am Trockenfutter?).
Wenn ich wissen wollte ob eine Frischfütterung meinem Hund gesundheitlich hilft würde ich gleich richtig anfangen. Denn nur so ist gewährleistet das die Blutwerte "echt" sind. Beim Teilbarfen kann man in die Blutwerte das reininterpretieren was man gerade möchte (besonders was der TA gerne sehen möchte).
Mein Hund hatte es nicht, viele anderen Hunde haben es: es kann bei der Umstellung auf Frischfütterung zu Entgiftungserscheinungen kommen (Durchfall, schlechteres Fell usw.). Der Körper muss erstmal alle Gifte (wie beim Entschlacken) loswerden um dann alles neu aufbauen zu können.
Und wirklich 100% kann und glaube wird dir niemand sagen können welche Fütterungsform mehr Salmonellenbelastet ist. Die hier gegebenen Links (wenn auch teilweise in Englisch) sagen doch schon sehr viel aus. Für und Wider wird es immer geben.
-Tess-
So wie ich es bis jetzt verstanden habe: damit sich die "passende" Magensäure bilden kann braucht es den Auslöser Fleisch. Diese ist so beschaffen das sie mit den meisten Erregern wohl klar kommt, diese also vernichtet (Salmonellen u.a. auch). Je gesünder außerdem ein Hund ist, umso weniger Probleme hat er mit Krankheitserregern. Im Humanbereich ist es ja auch nicht anders: am schnellsten erkranken kleine Kinder und alte Menschen an Salmonellen da das Imunsystem entweder noch nicht so ausgereift ist bzw. wieder am abnehmen ist.
Zu den Wölfen: ich glaube da können die wirklichen Wolfsexperten (welche diese in freier Wildbahn beobachten) am meisten dazu sagen (siehe G.Bloch z.B.).
Was die "Müllschlucher" betrifft: Tiere holen sich das was sie am einfachsten bekommen. In manchen Ländern sind Wölfe in Städten gar keine Seltenheit weil sie dort die Mülltonnen plündern.
Also glaube ich mal man sollte releaxt bleiben und kann dem Hund alles füttern was er verträgt (Listen, was man nun gar nicht füttern sollte, gibt es einige).