Beiträge von Terry

    ich bin nicht spitzfindig sondern sage nur meine Meinung dazu. Und bei mir muss nicht erst ein Hund kurz vor dem Tode sein damit ich etwas ernst nehme:

    und genau darum geht es mir. HH die ihren Hunden immer erlaubt haben Weintrauben zu fressen, werden bei dem Hinweis "Weintrauben sind giftig" glauben hier übertreibt wieder mal jemand. Dadurch ist die eigentlich gemeinte Warnung für die Katz (habe schon mit zuviel HH gesprochen die genau diese Ansicht vertraten und sich wegen dieser angeblichen Übertreibung damit nicht mehr befasst haben).

    Aber eine Warnung "der Verzehr von Weintrauben kann für den Hund gefährlich und sogar tödlich sein" wird von viel mehr HH ernster genommen. Jedenfalls meine Erfahrung.

    Es wird bei so vielen Sachen mit Kanonen auf Spatzen geschossen das dann u.U. so wichtige Informationen, wie diese betr. Weintrauben, einfach überlesen werden, da man annimmt das übertrieben wird.

    Was würdest du für sinnvoller ersehen: "Stöckchen sind lebensgefährlich und das spielen damit ist tödlich" oder "vor Stöckchenspielen wird gewarnt, das spielen damit kann gefährlich u.U. tödlich sein".

    Beim ersten würde ich jedenfalls denken: man kann es aber auch übertreiben und beim zweiten: da hake ich jetzt mal nach um zu sehen was daran gefährlich sein kann.

    Wie gesagt meine persönliche Meinung: ich halte nichts von Panikmache. Aber ist ja auch wurscht, ist meine Meinung und ich bezeichne sie nicht als Giftig sondern als Gefährlich und somit klinke ich mich hier aus.

    Gift ist für mich etwas, was auf jedenfall zum Tode führt wenn zu sich genommen und nicht sofort behandelt wird.

    Das die Informationen sehr wichtig sind ist richtig. Aber in einem Weinbaugebiet habe ich die Hunde dort regelmässig Weitrauben fressen sehen und diese sind sehr alt geworden.

    Das hat dir, fairophelia, natürlich nicht viel genützt und GsD hat Timmy seinen "Raubzug" überlebt.

    Weintrauben und Rosinen bergen ein großes Risiko und nachdem die einzige Erklärung, die ich so für mich hatte, nun auch nicht stimmt bin ich gespannt was da mal irgend wann rauskommen wird.

    Ich empfinde Informationen halt immer als hilfreicher als Überspitzungen. Und eine "Giftwarnung" für Weintrauben finde ich ein wenig überzogen. Aber das ist nur meine ganz persönliche Meinung.

    Da Weintrauben nun nicht wirklich für die Ernährung gebraucht wird ist der Verzicht auf das Verfüttern ja nicht wirklich ein Problem.

    also ich denke Patriacia wird damit umgehen können wenn man ihr kein schlechtes Gewissen einredet ;).

    Patricia, ihr habt eine Entscheidung für euch getroffen und damit auch dem Hund nicht geschadet. Ihr geht es sehr gut, sie hat sich gefreut euch zu sehen und sie ist mit ihrer neuen Familie wieder mitgegangen weil sie sich dort zu hause fühlt.

    Finde den Zwischenbericht über Bami sehr schön.

    bin zwar kein Arzt aber ich könnte mir vorstellen das die betroffenen Hunde eh nicht ganz so gesunde Nieren hatten, was ohne die Weintrauben vielleicht nicht so rausgekommen wäre oder vielleicht auch nie rausgekommen wäre (weil bis zu dem Weintrauben-Rosinenverzehr nicht lebensbedrohlich)?

    ist zwar alles Richtig. Aber unter "Giftig" stelle ich mir etwas anderes vor (so wie bei Rattengift).

    Mit dieser Giftwarnung setzt man HH ja regelrecht in Panik. Demnach dürften in Weinbaugebieten ja kein Hund mehr überleben, denn die bedienen sich recht gern an den Rebstöcken. Und auch wer welche im Garten hat wird das schon beobachtet haben.

    Weintrauben bergen ein sehr grosses Risiko. Es steht noch nicht wirklich fest was der Auslöser ist und damit sollte man einfach auf das bewusste geben von Weintrauben (Rosinen) verzichten.

    Also ist von der Gabe abzusehen und bei größeren Mengen sollte vielleicht ein TA aufgesucht werden (glaube hier geht es immer um die Nierenwerte) da die Symptome teilweise wohl erst nach 6 Tagen auftraten.

    Barry hat auch schon einzelne bekommen (sei das er ein oder zwei runtergefallene erwischt hat oder in einem Garten sich welche gepflückt hat).

    Barry bekommt seit 2005 Frischtfutter (ich mag den Begriff BARRF schon gar nicht mehr). Daneben bekommt er auch Reste, mal Büchse und auch mal ne kleine TF wenn wir unterwegs sind.

    Roh bekommt er Geflügel, Rind, Lamm, Knochen, Gemüse angedünstet (lässt sich besser pürieren) Milchprodukte, Getreide (Haferflocken ab und an); Essensreste: immer wenn ich Lust habe gebe ich ihm was ab (Pizza, Kuchen usw.) alles in sehr kleinen Mengen und sehr selten; Büchsenfutter verträgt er nur noch die hochprozentigen Fleischdosen, gibt es aber auch sehr selten; TF hat er sein Happy Dog Supreme was er verträgt und selten mal unterwegs bekommt (beim Picknick z.B.).

    Bekommen tut er das was mir gerade einfällt. Mache mir da keinen Kopf was er den Vortag hatte und was er Morgen bekommt. Beim Einkauf des Fleisches ist da natürlich eine grobe Linie drinn da ich in größeren Mengen kaufe und mir 10 kg Blättermagen und 2 kg Rind z.B. da nicht sehr viel bringen würde. Da kaufe ich sehr gemischt achte aber nicht wirklich darauf was ich ihm wann aus dem Kühler füttere (mal bekommt er nur Fleisch, mal Blättermagen oder Pansen, mal Fleisch mit Gemüse usw.usw.). Kein wirklicher Plan.

    Barry ist nur einmal entwurmt worden: als ich ihn bekam (vor 6 Jahren). Dann nie wieder. Seit Mitte 2006 sind seine Blutwerte top (vorher hatte er Fell- und Magen-Darmprobleme).

    Zitat

    Ich teilbarfe schon da ich ja erst seit kurzem rohes Fleisch füttere und eigentlich erstmal in eingen Monaten Blutuntersuchungen machen lassen wollte um zu sehne ob es bis jetzt gut klappt und dann vielleicht aufs komplette barfen umsteigen. Leider stimmen die Blutwerte meines älteren Hundes momentan ja schon vorne und hinten nicht was aber wohl schon länger so ist da irgendwo eine chronische Entzündung in ihm schlummert die wir nun zu behandeln versuchen.


    Bin mir nicht sicher ob es in deinem Falle Sinnvoll ist Teilzubarfen. Denn wie soll aus den Blutwerten denn erkenntlich werden was für was jetzt zuständig ist (Liegen die schlechteren Werte am Frisch- oder am Trockenfutter?).

    Wenn ich wissen wollte ob eine Frischfütterung meinem Hund gesundheitlich hilft würde ich gleich richtig anfangen. Denn nur so ist gewährleistet das die Blutwerte "echt" sind. Beim Teilbarfen kann man in die Blutwerte das reininterpretieren was man gerade möchte (besonders was der TA gerne sehen möchte).

    Mein Hund hatte es nicht, viele anderen Hunde haben es: es kann bei der Umstellung auf Frischfütterung zu Entgiftungserscheinungen kommen (Durchfall, schlechteres Fell usw.). Der Körper muss erstmal alle Gifte (wie beim Entschlacken) loswerden um dann alles neu aufbauen zu können.

    Und wirklich 100% kann und glaube wird dir niemand sagen können welche Fütterungsform mehr Salmonellenbelastet ist. Die hier gegebenen Links (wenn auch teilweise in Englisch) sagen doch schon sehr viel aus. Für und Wider wird es immer geben.

    -Tess-
    So wie ich es bis jetzt verstanden habe: damit sich die "passende" Magensäure bilden kann braucht es den Auslöser Fleisch. Diese ist so beschaffen das sie mit den meisten Erregern wohl klar kommt, diese also vernichtet (Salmonellen u.a. auch). Je gesünder außerdem ein Hund ist, umso weniger Probleme hat er mit Krankheitserregern. Im Humanbereich ist es ja auch nicht anders: am schnellsten erkranken kleine Kinder und alte Menschen an Salmonellen da das Imunsystem entweder noch nicht so ausgereift ist bzw. wieder am abnehmen ist.

    Zu den Wölfen: ich glaube da können die wirklichen Wolfsexperten (welche diese in freier Wildbahn beobachten) am meisten dazu sagen (siehe G.Bloch z.B.).

    Was die "Müllschlucher" betrifft: Tiere holen sich das was sie am einfachsten bekommen. In manchen Ländern sind Wölfe in Städten gar keine Seltenheit weil sie dort die Mülltonnen plündern.

    Also glaube ich mal man sollte releaxt bleiben und kann dem Hund alles füttern was er verträgt (Listen, was man nun gar nicht füttern sollte, gibt es einige).

    oje, was aus einem natürlichem Futter alles gemacht wird. Frischfütterung ist einfach eine Fütterungsart. Nicht mehr und nicht weniger.

    Und was die Salmonellen betrifft auch nicht gefährlicher als TF. Denn auch da sind wir darauf angewiesen das alles richtig gelagert wurde um nicht evtl. doch schädlich für Hunde zu sein.

    Diese Seite hier ist wohl überarbeitet worden (oder mir ist so einiges früher nicht aufgefallen) und nun noch informativer http://www.drei-hunde-nacht.eu/barf/vitamine.htm.. Sehr interessant das Thema "Brimborium um BARF".

    Zitat

    Ich habe klar geschrieben, was wir bereits getan haben und worauf wir achten.


    dann ist doch alles in besster Ordnung. Ihr habt ja alles im Griff.

    Zitat

    Es ging viel mehr um die Frage, ist das Verhalten eines Hundes bei Erschrecken zu schnappen beeinflußbar?


    kurz und knapp NEIN. Ausführliche Erklärungen hat es ja gegeben. Die man sich natürlich hätte sparen können da du daran gar nicht interessiert warst und immer noch nicht bist.

    Komisch über was sich manche Leute Gedanken machen müssen. Musste ich nie. Meine Hunde und Kinder haben gelernt miteinander umzugehen. Na ja, und mit 12 bzw. 15 war das ja schon gar kein Problem mehr. Das gab es noch nicht mal als sie noch sehr klein waren. Für sie war es selbstverständlich das um einen schlafenden Hund nicht rumgetobt wird.

    Zitat

    Das Verhältnis zum Hund hängt auch im Wesentlichen von der Größe des Hundes ab. Die Besitzer größerer Hunde sahen eher das Verhalten des Hundes kritisch und sind sich der Gefahr eher bewußt. Besitzer kleinerer Hunde würden eher die gebissenen Kinder zurechtweisen. Warum?


    na dat halte ich aber für ein Gerücht. Sicher, wenn du Barry mit seinen 43 Kilo und 70 cm für einen Schoßhund hälst könnte es schon sein. Und trotzdem werde ich nicht alles laufen lassen und dem Hund die Schuld geben, weil ich nicht aufgepasst habe.

    Und ich kenne es von früher auch nicht anders als Katzentier: natürlich wurde erst geschaut ob man verletzt war, aber gleichzeitig gab es einen Anranzer weil man nicht aufgepasst hat. Und mächtig eins auf den Deckel gab es wenn man als Kind gewagt hat einen Hund zu belästigen und dieser dann zuschnappte (und sei es nur weil man genau da tobte wo der Hund schläft).

    Natürlich sind Hunde Raubtiere (Beutegreifer). Ist auch kein Problem. Problem ist nur wenn der Mensch meint aufgrund seines Menschseins sei er unantasbar und dies an seine Kindern weitergibt. Denn diese lernen dann wohl kaum sich richtig zu verhalten.