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Nur sind einige gezwungen,
Das ist ja wieder etwas anderes. Da wo vom Gesetzgeber "erzwungen" sind andere Voraussetzungen. Habe aber die Prüfung in Hamburg nicht so in Erinnerung das der Hund eine "Zwangsablage" auf irgendeinen Platz machen muss. Sondern eher gezeigt werden muss ob ich den Hund kontrollieren kann.
Josephine
Macht haben und Macht "ausnutzen" sind zwei paar Schuhe. Mir geht es um die Menschen die ihre Macht missbrauchen. Die von Hunden Dinge abverlangen die für das Zusammenleben nicht notwendig sind, sondern nur für das "Privatvergnügen", spricht Prüfungen die nur für die eigene Person wichtig ist. Solange Vertrauen, Bindung und Führung vorhanden und die Persönlichkeit des Hundes respektiert wird, ist gegen Beschäftigungen, die Hund und HH Spaß machen (diesen Begriff nun bitte nicht überstrapzieren), nichts einzuwenden.
Aber sobald es nur noch um die Belange des Menschen geht muss alles überdacht werden, Angefangen bei der Anschaffung eines Hundes (Tieres).
Was Profilierung mit Regeln zu tun haben kann ich jetzt nicht nachvollziehen. Und einen Hund irgendwo auf den Platz abzulegen weil es sich jemand mal ausgedacht hat, hat für mich nichts mit Regeln zu tun (und es geht mir nicht um die generelle Ablage sondern da wo man merkt das man seinen Hund wirklich zwingen muss).
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Auch in einem Rudel wild lebeder Hunde gibt es Regeln! Es gibt einem oder mehrere, die die Durchsetzung dieser Regeln "überwachen" und es gibt immer Welche, die sich durch die Regeln in ihrer persönlichen Entfaltung gestört fühlen.
Das ist in diesem Moment Vermenschlichung. Denn solche komplizierte Regeln wie der Mensch haben Hunde nicht. Der "Leitung" ist es wuscht ob der Andere sich hinlegt, stehen bleibt, sich hinsetzt. Was der Andere zu respektieren hat ist die Individualdistanz. Ab und an bekommten die "Untergebenen" auch mal die schlechte Laune ab.
Aber im großen und Ganzen haben die Mitglieder eines vierbeinigen Verbandes wesentlich mehr Freiheiten als so manch einer unserer Hunde der ständig durch irgendwelche Kommandos gegängelt wird.
Soviel wie nötig und sowenig wie möglich sollte bei manchen HH die Devise sein.
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Es ist grundsätzlich immer so, daß das Einüben von Kommandos in dem Kontext sinnfrei ist, bis der Hund gelernt hat, daß auf ein Kommando eine Handlung von ihm erwartet wird.
Da muss ich dir widersprechen. "Kommandos" übe ich mit keinem Hund ein. Das was ich von meinem Hund und den Gasthunden verlange ist nie sinnfrei. Dadurch haben sie die Möglichkeit zu verstehen um was es geht und führen es über lange Sicht wesentlich sicherer aus. "Kommandos" werden nur verlangt (und dabei gleichzeitig gelernt) wenn Notwendig.
Die anderen Punkte die du angibst zitiere ich jetzt nicht: Aber alles was zum Alltag gehört kann man einem Hund beibringen ohne je mit ihm eine Prüfung gemacht zu haben. Kann man einem Hund beibringen ohne ihm sinnfreie Kommandos beizubringen.
Sowas nenne ich Zusammenarbeit. Und dazu brauche ich keine Macht auszuüben. Brauche ich keine Hilfsmittel um den Hund zu überzeugen.
Sondern nur ein wenig Hundeverstand. Dann klappt das. Wenn man möchte.