Beiträge von Terry

    Also ich würd schon zwischen einen Biss unterscheiden oder ob der Hund sich seine Wunden säubert (meine säubere ich alleine).

    Aus der Vergangenheit weiß ich nur das alle Wunden die meine Hunde hatte erst wirklich zu heilen anfingen und dann ruck zuck verheilt waren als sie sich selbst drum gekümmert haben.

    Darum sehe ich es nicht so verbissen wenn Barry sich um kleinere Wunden selbst kümmert (unter strengster Beobachtung natürlich).

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    Ob ich die Macht, die ich habe ausnutze, oder nicht, liegt im Auge des einzelnen Betrachters und seiner Einstellung.


    öhm, logisch. Habe ich auch nirgends angezweifelt. Hier geht es aber um die Grenze. Und da ist es keine Ansichtssache sondern eine Moralische. Damit verurteile ich Niemanden, sondern hoffe das so mancher sein Verhalten wenigstens überdenkt selbst wenn er es nicht ändert.

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    Der "Leitung" ist auch das einzelne Leben seines Rudels wurscht! Es geht nur um die Arterhaltung! Wenn sich also ein Einzelner den "Regeln" nicht beugt, trifft ihn u.U. die volle Härte der (Natur)Gesetze.


    Gut, das werden die Menschen, die wildlebende Wölfe oder Hunde beobachtet haben aber anders erzählen. Schaue dich bitte ein wenig in der Literatur um. Und wie schon geschrieben: die Regeln des Lebens sind ganz andere als die des Menschen (da oft nicht nachvollziehbar).

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    Sonst könnte ich bei meinem Hund z.B. durchaus auf eine Konfrontation mit einem Auto ankommen lassen. Wenn er es überlebt, wird er höchswahrscheinlich nie wieder über die Strasse laufen


    Da erschließt sich nicht wirklich was das mit dem Thema zu tun hat, denn es geht hier nicht um ganz normale Regeln.

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    Und das "Sitz" und "Platz" etc. braucht der Mensch als ein Zwischending in der Kommunikation.
    Der Mensch ist nämlich nicht in der Lage, in jeder Situation die Feinheiten der Hundekörpersprache zu verstehen.


    Ok, wer nur über Kommandos mit dem Hund kommunizieren kann hat etwas sehr schönes verpasst. Denn man kann sehr wohl seinen Hund sehr gut lesen. Und denjenigen den diese nicht gegönnt ist spreche ich mit Sicherheit nicht ab mit seinem Hund so zu leben wie es ihm möglich ist.

    Aber es geht ja hier immer noch um Dinge die für das Zusammenleben nicht Wichtig sind. Und wenn dieses nur aus Machgründen verlangt wird ist für mich nun mal die Grenze überschritten.

    Damit habe ich dazu alles geschrieben und klinke mich aus um eine reine Grundsatzdiskussion, mit mir jedenfalls, zu vermeiden. Denn überzeugen möchte ich Niemanden, nur Anregungen geben.

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    Nur sind einige gezwungen,


    Das ist ja wieder etwas anderes. Da wo vom Gesetzgeber "erzwungen" sind andere Voraussetzungen. Habe aber die Prüfung in Hamburg nicht so in Erinnerung das der Hund eine "Zwangsablage" auf irgendeinen Platz machen muss. Sondern eher gezeigt werden muss ob ich den Hund kontrollieren kann.

    Josephine
    Macht haben und Macht "ausnutzen" sind zwei paar Schuhe. Mir geht es um die Menschen die ihre Macht missbrauchen. Die von Hunden Dinge abverlangen die für das Zusammenleben nicht notwendig sind, sondern nur für das "Privatvergnügen", spricht Prüfungen die nur für die eigene Person wichtig ist. Solange Vertrauen, Bindung und Führung vorhanden und die Persönlichkeit des Hundes respektiert wird, ist gegen Beschäftigungen, die Hund und HH Spaß machen (diesen Begriff nun bitte nicht überstrapzieren), nichts einzuwenden.

    Aber sobald es nur noch um die Belange des Menschen geht muss alles überdacht werden, Angefangen bei der Anschaffung eines Hundes (Tieres).

    Was Profilierung mit Regeln zu tun haben kann ich jetzt nicht nachvollziehen. Und einen Hund irgendwo auf den Platz abzulegen weil es sich jemand mal ausgedacht hat, hat für mich nichts mit Regeln zu tun (und es geht mir nicht um die generelle Ablage sondern da wo man merkt das man seinen Hund wirklich zwingen muss).

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    Auch in einem Rudel wild lebeder Hunde gibt es Regeln! Es gibt einem oder mehrere, die die Durchsetzung dieser Regeln "überwachen" und es gibt immer Welche, die sich durch die Regeln in ihrer persönlichen Entfaltung gestört fühlen.


    Das ist in diesem Moment Vermenschlichung. Denn solche komplizierte Regeln wie der Mensch haben Hunde nicht. Der "Leitung" ist es wuscht ob der Andere sich hinlegt, stehen bleibt, sich hinsetzt. Was der Andere zu respektieren hat ist die Individualdistanz. Ab und an bekommten die "Untergebenen" auch mal die schlechte Laune ab.

    Aber im großen und Ganzen haben die Mitglieder eines vierbeinigen Verbandes wesentlich mehr Freiheiten als so manch einer unserer Hunde der ständig durch irgendwelche Kommandos gegängelt wird.

    Soviel wie nötig und sowenig wie möglich sollte bei manchen HH die Devise sein.

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    Es ist grundsätzlich immer so, daß das Einüben von Kommandos in dem Kontext sinnfrei ist, bis der Hund gelernt hat, daß auf ein Kommando eine Handlung von ihm erwartet wird.


    Da muss ich dir widersprechen. "Kommandos" übe ich mit keinem Hund ein. Das was ich von meinem Hund und den Gasthunden verlange ist nie sinnfrei. Dadurch haben sie die Möglichkeit zu verstehen um was es geht und führen es über lange Sicht wesentlich sicherer aus. "Kommandos" werden nur verlangt (und dabei gleichzeitig gelernt) wenn Notwendig.

    Die anderen Punkte die du angibst zitiere ich jetzt nicht: Aber alles was zum Alltag gehört kann man einem Hund beibringen ohne je mit ihm eine Prüfung gemacht zu haben. Kann man einem Hund beibringen ohne ihm sinnfreie Kommandos beizubringen.

    Sowas nenne ich Zusammenarbeit. Und dazu brauche ich keine Macht auszuüben. Brauche ich keine Hilfsmittel um den Hund zu überzeugen.
    Sondern nur ein wenig Hundeverstand. Dann klappt das. Wenn man möchte.

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    das sieht ja jeder anders


    Ist das aber nicht das Problem? Sicherlich sieht das jeder Anders. Aber gibt es aber deswegen dem Menschen das Recht Macht auszuüben nur weil er eben gerade der Meinung ist?

    Ich kann es jedenfalls nicht nachvollziehen das irgendwann mal jemand sich Prüfungen ausgedacht hat, zusammen getragen hat was ER für Richtig hält das ein Hund machen muss und alle HH machen da brav mit, weil sie unbedingt die Prüfung haben wollen.

    Und wenn man sich dann damit befasst ist zu erkennen das dies gar nicht wirklich gebraucht wird, da Hunde die diese Prüfung nicht gemacht haben z.B. genauso gut gehorchen.

    Mir fällt immer wieder auf das HH ihre Hunde als "übersensibel" belächeln weil sie z.B. es nicht mögen sich ins Nasse zu legen. Da aber der Mensch die Prüfung machen will, bleibt man natürlich Konsequent.

    Mir erschließt sich nicht welche "Zufriedenheit" man dann haben kann wenn man es endlich geschafft hat seinen Hund zu Nötigen sich ins Nasse zu packen. Ich habe mich schon mit so einigen HH darüber unterhalten, bis jetzt konnte mir noch keiner eine vernünftige Erklärung liefern.

    Und "weil ich es will" ist kein Argument sondern für mich nur die Bestätigung das es keine sinnvolle Begründung gibt.

    Rinchen, euer Hund zeigt euch deutlich das etwas nicht stimmt. Viele Antworten hier sollten dich schon auf die richtige Fährte bringen.

    Da du aber alles ablehnst und auch weißt (angeblich) was du machen sollst ist fast schon ersichtlich das du nicht MIT deinem Hund arbeitest, sondern leider gegen ihn.

    Das du deinen Hund "vermenschlicht" fällt dir gar nicht auf. Du unterstellst ihm menschliche Gedankengänge. Versuche dich einfach mal in deinen Hund zu versetzen (alle um dirch rum sprechen chinesisch und du verstehst kein Wort) und überlege wie du es ihr "erklären" kannst. Tipps hat es hier zur Genüge gegeben.

    Im Moment scheint die "Dominanztheorie" und "die weiß was sie gemacht hat" im Wege zu stehen. Aber da bräuchtest du halt einen Trainer der Hunde besser einschätzen kann und nicht bei "Dominanzverhalten" stecken bleibt.

    Colliehalter haben sich zu Wort gemeldet und noch nicht mal denen glaubst du. Also was willst du wirklich? Und glaub mir, auch ein Collie ist ein Hund.

    Ach, hast du eigentlich schon mal nach einem Collie-Forum gesucht? Dumm nur, das du da auch nichts Anderes lesen wirst.

    Sobald es um Katration geht passiert eins mit Sicherheit nicht mehr: Aufklärung.

    Denn dazu gehört es Vor- und Nachteile und Risiken bei kastrierten und nicht kastrierten Hunden aufzuzeigen.

    Leider kommt in diesen Thema immer wieder der reine "Fanatismus" Einzelner hier zutage. Und das hat für mich mit Information nichts zu tun.

    Nun ja, hast ja auch schon so einiges probiert. Und nichts hilft.

    Glaube das ist so eine innere Unruhe, die wir ja vielleicht auch mal haben und nicht wissen wo sie herkommt. Bei ihm scheint es aufzutreten wenn etwas tolles um ihn rum passiert und er darf nicht "mitspielen"?

    Wie sieht es denn aus wenn er mal ein wenig ruhig liegen muss ohne Ablenkung? Geht dann seine Quitsche auch an?

    Wurde er früher mit etwas "triebig" gemacht (z.B. Ball)?

    Sonst würde mir noch TellingtonTouch einfallen (nicht während dem Training aber auf dem Platz wäre auch nicht schlecht). Vielleicht hilft es ihm innerlich runter zu fahren.

    Bei Balu war es aber so das er, obwohl er hibbelig war und rumfiepte, einen ganz ruhigen Herzschlag hatte :???: . Also bei ihm weiß ich definitiv nicht warum er so rumfiepte.

    Tröste dich Nassi, ich hatte 8 Jahre lang solch einen Hund.

    Er quietschte wenn wir unterwegs waren, oft zuhause, auf dem Platz und es war mir nicht möglich dies in irgendwelcher Form abzustellen.

    Doch, 2 x im Jahr habe ich es hinbekommen: wenn ich zu einer Freundin gefahren bin und zu Weihnachten zu meiner Mutter dann hat er tatsache ein Krümel einer Beruhigungstablette bekommen.

    Damit konnten wir dann wenigstens die Tage mal in Ruhe mit dem (nicht)quietschenden Hibbel verbringen.

    Sollst du natürlich nicht machen. Aber wie das abstellen: keine Ahnung.

    Macht deiner das schon immer oder ist ihm jetzt erst diese Variante "ich bin der ärmste Hund aller Zeiten" eingefallen?

    es wurden sachliche Antworten darauf gegeben. Wie soll eine sachliche Antwort denn aussehen? Eine Antwort mit einer Altersangabe gibt es einfach nicht. Da kann man es drehen und wenden wie man will.

    Also sind hier die "Nebenwirkungen" die auftreten können aufgezeigt worden.

    Wer sich durch Antworten, die aus Erfahrungen entstanden, schlecht beraten fühlt, muss dann halt weiter suchen bis er die Plattform gefunden hat die zu seiner wohl schon gefestigten Meinung passt.