es war ein komisches Gefühl:
ich hatte Barry über das INet "kennen gelernt", einmal besucht und wir (meine Kinder und ich) warteten gespannt darauf das die SOS-Hundehilfe ihn vorbeibringt.
Man konnte mir keine Auskunft geben ob er Katzen mag (hatte zu dem Zeitpunkt 2) oder mit kleinen Kindern auskommt (meine Freundin hatte zu dem Zeitpunkt eine knapp 1 1/2 jährige Tochter).
Das einzige was man schon festgestellt hatte: er mag keine kleinen Hunde (meine Freundin hatte damals einen kleinen KamikazeDackelmix).
Als Barry kam sah er sich um und es war: Nichts.
Katzen: muss ich die kennen? Nö, also uninteressant. Kleines Kind: muss ich das kennen? Nö, also uninteressant. Kleiner Dackel der einem an den Hals springt: wohl ein Scherz. Nimmt mir mal jemand dieses Ding vom Hals?
Also es war doch alles sehr ruhig. Habe ihn aber gleich vom ersten Tag an in kleinen Dosierungen mit allem Bekannt gemacht (Freunde meines Sohnes, kleines Kind, kleiner Hund und am nächsten Tag gleich Feldrunde mit einer kleinen Hundegruppe).
Was seeeehr Gewöhnungsbedürftig war: Balu war ca. 45 cm hoch, Barry 70! Da er schon 3 Jahre alt war und ich von seinem Vorleben ja nicht viel wusste war es am Anfang doch schon sehr "merkwürdig" einen solch großen Hund um sich rum zu haben.
Ganz Lustig war: meine Kinder waren es ja gewohnt mit dem Vorgänger Ball zu spielen. Also haben wir Barry einen Ball zugeworfen. Dieser landete einem verdutzten Hund zwischen den Augen: er konnte nichts auffangen (hatte es wohl nie gelernt). Ich glaube Barry dachte wir haben einen an der Waffel.
Und wenn wir mit ihm raus wollten: "Barry komm Gassi". Barry einen müden Blick uns zugeworfen und sein Blick sagte uns "viel Spaß, ich warte hier so lange".