Beiträge von Terry

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    1. Ich bin über die Aussage von Martin Rütter verwirrt,
    besitimmtes Verhalten sei derart verfestigt, dass man da nix mehr dran machen könne


    Man kann insofern etwas machen das sie diese Verhalten zwar zurück nehmen können (meist werden dazu aber aversive Mittel benutzt) aber sie werden nicht ablegen.

    Bei einem agressiven Hund kann das fatale Folgen haben. Es scheint dann so das er das Verhalten abgelegt hat. Aber es scheint auch nur so. Bei dem entsprechenden Reiz kann er in alte Verhaltensmuster zurückfallen. Und das ist böse wenn der HH damit nicht rechnet weil er ja angeblich "geheilt" ist.

    Ich vermute also auch das bei Booh der Ball nur der erste Schritt ist um Frauchen einen Weg zu zeigen und das dann an der Führung gearbeitet wird (in der Hoffnung das dann auch das Halsband und die Flex zur Sprache gekommen sind) indem Hundi lernt Fremden gegenüber neutral zu bleiben.

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    Was sagt ihr dazu wenn der Hund im Training mal muß? Lasst ihr es zu?
    Wie geht ihr in so einer Situation um? Da es ja ein Bedürfnis ist und er ja auch einfach auf den Gehweg hätte machen können.


    Training ist für mich keine "besondere" Handlung. Der HH und der Hund wird im Alltag beobachtet und aus diesen Beobachtungen erfolgen dann die Gespräche und Hinweise.

    Es kommt immer auf den HH an welche Wünsche er hat, welche Ziele er sich gesteckt hat. Aus diesem und dem Umgang mit seinem Hund kann dann erkannt werden wo gearbeitet werden muss.

    Wenn ein Hund also puschen möchte, warum nicht? Ist erkenntlich das Hundi sich aber nur "amüsiert", also alle drei Schritte schnüffeln und puschen will (eher markieren) muss der HH sich im Klaren sein ob er das duldet oder nicht. Und dann muss er handeln. Entweder einfach weitergehen oder eben stehen bleiben.

    Jeder muss für sich wissen was er möchte, was nicht. Angepasst an den Hund (denn es darf kein Gängeln sein). Er muss bei allem was er tut auch überzeugt sein. Seine Einstellung muss ehrlich sein, er muss für den Hund Authentisch bleiben.

    Hunde merken ganz schnell wenn es nicht ehrlich gemeint ist. Ahme ich also nur etwas nach weil eine andere Person es so vorgibt, ich aber nicht überzeugt bin, merkt der Hund das. Und damit kann unterschiedliches passieren: es ändert sich nichts oder der Schuß geht nach hinten los und man hat dann das Problem entweder verstärkt oder es kommt ein anderes dazu.

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    Warum?
    Weil das leider die Realität ist.
    Mir wäre auch lieber ich müsste nicht eingreifen, wenn mein Hund angefallen wird.


    Es geht doch aber um die Szene im TV. Und da wurde der Hund wissentlich abgeleint, obwohl man wusste, dass das schief gehen könnte. Also man verleitet den Hund um dann eingreifen zu können (und zu demonstrieren wie toll man doch ist als Trainer :/ ).
    Der Hund lernt dabei absolut nichts. Muss aber als "Objekt" herhalten.

    Das muss nicht sein.

    Also nur von dem Gelesenen: das hat man irgendwo ausgekramt. Über den Herren wurde hier auch schon heftigst diskutiert und der Bericht wurde letztes oder vorletztes Jahr schon gezeigt.

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    die familie wäre nie im leben in der lage gewesen, das auch so fertig zu bringen. die reaktionen von denen waren doch eher richtung null.


    genau darum geht es: dem Besitzer wird es nicht möglich sein mit DIESER Methode umzugehen. Sowas kann man erkennen. Dazu braucht man nicht bei denen vor der Tür zu stehen. Der Schuß wird sogar eher nach hinten los gehen weil sie es vielleicht versuchen werden aber nicht überzeugt sind. Das hat dann meist fatale Folgen für alle Beteiligten.

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    aber wenn der Dalmi auf meinen Hund los gegangen wäre, hätte ich sicherlich nicht daneben gestanden und nix gemacht, wie die Besitzer.


    warum müssen Hunde immer die Fehler der Menschen ausbaden? Wenn ich weiß mein Hund geht auf andere Hunde los (das wusste der Trainer auch) lasse ich ihn nicht ohne Leine laufen. Dann bringe ich ihm bei das andere Hunde ein Tabu sind, das er sich neutral zu verhalten hat wenn es zu Begegnungen kommt.

    Mit der Brechstange, also Situation zu provozieren (dabei vielleicht noch andere HH oder Spaziergänger zu gefährden) um dann "endlich" bestrafen, zu können ist keine Erziehung, das ist ein suggerieren das man Macht hat ( :lachtot: ). Nicht mehr und nicht weniger.

    Also wer als Trainer, der schon Jahre mit Mensch und Hund arbeitet, kein Auge hat um in kürzester Zeit das Mensch-/Hundgespann einschätzen zu können ist für mich kein guter Trainer, sondern da geht es dann nur noch ums Geld verdienen.

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    Was meinen Mann betrifft liegst du leider völlig falsch, das ist es ja eben. Er überschüttet sie mit Zuneigung, redet tausendfach auf sie ein (ich nenne das immer lieb gemeint "tot reden"), lässt sie alles durchgehen .....


    da sieht man wieder: aus der Ferne und nur über das Geschriebene kann man sich so viel vorstellen und dann ist doch alles anders :lachtot: .

    Vielleicht ist dein Mann so verwirrend das sie da die Verantwortung nicht übernehmen will und lieber meint das er sich selber kümmern soll :D .

    Könnt mich wegschmeissen.

    Nun gut, also aus der Ferne wird das wohl eher nichts. Wer weiß was ich mir da noch so für Bilder ausmale :D.

    BIG Sandy
    werde mich dann frühzeitig bei dir melde wann ich dann wirklich "unten" bin.
    Mache es so wie du es für deine Situation am besten geregelt bekommst. Ob ein Trainerwechsel hilft? Wenn du mit deiner zufrieden bist würde ich es nicht machen. Und Hormone können schon so einiges anrichten :roll: :D .

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    also meine Hündin will mich bestimmt NICHT vor anderen beschützen und "geht nicht deswegen auf andere los


    gerade was du weiter in deinem Post schreibst über deinen Mann bestätigt das sie dich beschützt. Warum?

    Dein Mann zeigt soviel Ignoranz das dein Hund sich sicher sein kann das er allein auf sich aufpassen kann.

    Du bist so präsent für sie das sie das eher verwechselt und nun meint das du wohl eher nicht so klar kommst (überspitzt gesagt).

    Ist aus der Entfernung natürlich nur eine Vermutung und kann live ganz anders aussehen, aber aus dem von dir geschriebenen würde ich es "herausinterpretieren". Nicht mehr nicht weniger (also nicht beurteilen) ;)

    BigSandy
    mein Weg (das "umkonditionieren") wäre es nicht. Da ich nicht konditionieren will sondern nur klar stellen das alles im grünen Bereich ist. Aus der Ferne natürlich auch nur eine Interpretation des Gelesenens.
    Mitte oder Ende Oktober bin ich übrigens in Bayern (Fürth). Vielleicht können wir uns da mal treffen.

    Gegen eine vernünftige therapeutische Unterstützung ist sicherlich nichts einzuwenden.

    Aber wie Bettina schon schreibt: es wird leider nicht immer so genutzt. Da geht es sicherlich in manchen Bereichen so wie in der Humanmedizin > der einfachste Weg wird genommen, wenigstens man hat seine Ruhe.

    nun ja, glaube so manche Ecken "mutieren" da so langsam in die Richtung.

    Hier in Lichtenrade ist es wahrscheinlich noch erträglicher (ich habe es vor 21 Jahren anders kennen gelernt) als bei dir. Wir haben jetzt öfters Scherben hier auf den Gehwegen, ab und an kann es laut werden, Polizei ist manchmal häufiger anzutreffen. Ist aber sehr unterschiedlich. Manchmal jedes WE manchmal sehr lange gar nichts.

    Dafür gibt es hier in der Nähe die Felder als Auslauf und die Wohnbaugesellschaft (Stadt und Land) hier ist noch vergleichsweise günstig. Die Wohnungen sind allerdings auch heiß begehrt.

    Ich wohne in einem Hochhaus, allerdings mit Concierge und Kameras ausgestattet. Wäre sonst hier nicht eingezogen. Dadurch, glaube ich jedenfalls, ist es hier recht ruhig.

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    Jetzt bin ich sprachlos. Hast du wirklich gelesen, was ich geschrieben habe?
    Wo bitte habe ich gesagt, dass nur Fertigfutter sicher sei?
    Wo bitte habe ich gesagt, dass Barfen ausschließlich schlecht sei?


    Davon ganz abgesehen das ich deine Punkte so nicht geschrieben habe hier ein paar Auszüge:

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    Und dass die Salmonellengefahr durch Fertigfutter auch nur ansatzweise so hoch sein soll wie bei rohem Hähnchenfleisch wage ich zu bezweifeln.

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    Und noch was dazu: Die Futtermittelindustrie unterliegt auch Kontrollen und Warentests. Die können es sich nicht unbedingt leisten, völlig unkoordinierten Kram auf den Markt zu werfen. Welchen Kontrollen unterliegt der einzelne Barfer oder die Leute, die sich selbst zu Experten dafür ernannt haben, indem Sie Bücher über das Barfen herausgebracht haben?

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    Jeder scheint plötzlich ein Experte für Hundeernährung zu sein. Über Tierärzte, die vom Barfen abraten, wird dann sofort gesagt, dass Ernährung im Studium für Tierärzte ja nur einen winzigen Teil ausmachen würde. "Die sind ja keine Experten dafür!“ Aber Hinz und Kunz aus Castrop-Rauxel, die sich ein Buch über Rohfütterung gekauft haben, schon… Da kann ich mich nur wundern.

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    Schön ist auch, wenn für so ziemlich jedes Erziehungs- oder Gesundheitsproblem Barfen als Allheilmittel vorgeschlagen wird. „Mein Hund frisst Scheiß.“ – „Ich sage nur BARFEN, du musst barfen, dann macht er das nicht mehr.“, “Mein Hund ist zu aufgeweckt.“ – „Du musst barfen, dann wird er ruhiger.“, „Mein Hund ist so lahm.“ – „Du musst barfen, dann wird er energiegeladener.“ „Mein Hund hat sämtliche Krankheiten der Welt.“ – „Das kommt alles vom Fertigfutter. Du musst barfen, dann ist er geheilt.“.


    Na wenn das keine Stellung nehmen bedeutet dann weiß ich nicht.

    Das du dieser Meinung bist stört mich nicht im geringsten. Ist deine Erfahrung und Einstellung.

    Aber über die angeblichen Barf-Jünger schimpfen und als Fertigfutter-Jünger schreiben finde ich dann schon ein wenig komisch.

    Vor allen Dingen das ich hier noch keine Barf-Jünger entdecken konnte. Hier schreiben halt Menschen die damit gute Erfahrung gemacht haben und davon berichten und auf Fragen antworten. Nicht mehr und nicht weniger.

    Wiederhole es gern noch einmal: mir ist es wurscht was wer füttert. Und natürlich spreche ich mit HH über das Füttern und gebe meine Erfahrungen weiter. Für was sie sich entscheiden interessiert mich nicht wirklich.

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    Was machen die denn mit den Hunden das er nach knapp 2 Monaten PERFEKT hört


    Fragt sich ja was man darunter versteht. Konditionieren kannst du ihn in der Zeit (also Sitz und Co.). Das bedeutet ja aber nicht das er hört.

    Es ist ja zu sehen um was es geht (nämlich nur um Sitz und Co.) wenn man das dann liest

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    Zu dem Hund muss ich sagen, dass er sozial sehr unsicher reagiert, an der Leine pöbelt und furchtbar unsicher anderen Hunden gegenüber ist. Hören tut er wirklich auf jeden, ich frage mich nur warum, weil seine Besitzer recht unsicher im Umgang sind und mehr schimpfen als loben.


    Die einzelnen Kommandos hat er wahrscheinlich gelernt auszuführen aber das Leben in der Gemeinschaft wurde ihm leider nicht Nahe gebracht.

    Arme Backe.

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    Was mich stört ist tatsächlich diese Indoktrinierung, die von manchen betrieben wird. Sie meinen, den einzig‘ richtigen Weg gefunden zu haben, alle anderen sind zu faul, zu geizig oder nicht gewillt, sich zu informieren. Wer Gegenargumente bringt, gehört zur Futtermittelmafia und hat eh keine Ahnung. Das nenne ich Schwarz-/Weiß-Denken!!!


    Machst du es nicht auch gerade? Du machst doch auch nichts anderes als die "Anderen".

    Auch als Nichtrohfütterer solltest du vielleicht das Schwarz-/Weiß-Denken nicht praktizieren.

    Denn das machst du bei Fertigfutter nun mal. Nur weil man es kaufen kann muss es deswegen nicht gut sein. Genausowenig wie es schlecht sein muss.

    Und wenn es nun mal Rohfütterer gibt die Erfolge sehen: wo ist das Problem? Die Salmonellengefahr bei Trockenkauartikeln ist auch nicht gerade zu verachten. Also wenn man will findet man überall so einige Dinge die nicht wirklich Gesund sind (oft sogar schädlich, halt in kleinen Mengen). Gerade in unserer Nahrung.

    Aber das scheint dann weniger zu interessieren.

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    Und immer bedenken: ich sage von „manchen“.


    Dann schlage ich vor dich mit denen auseinander zu setzen. Im Moment sehe ich nur das du dich den Gepflogenheiten von RTL und Co. anschliesst (nur Fertigfutter ist sicher).