Beiträge von Terry

    Na ja, das wäre längstens meine Gruppe gewesen. Auch wenn ich mit einer Gruppe unterwegs bin handele ich so wie ich es für richtig halte. Wem es nicht passt der soll es sein lassen.

    Zitat

    Man wird älter und ruhiger und ich frage mich, ist das vielleicht was dran?


    Ok, bei mir umgekehrt: werde älter und frage mich warum ich so einen Blödsinn (Anpassen bis zum Umfallen) überhaupt mitgemacht habe.

    Höflichkeit ist eine Sache, "Unterwerfen" eine andere :D .

    Fixieren, Splitten, Bewegungseinschränkungen: das mache ich schon da gab es diesen Medienrummel (Film, Video, Bücher) noch gar nicht.

    Das sind Dinge die auch wir Menschen einsetzten. In der Kommunikation mit dem Menschen.

    Beispiele: es wird gestritten und wir gehen dazwischen und bringen die Kontrahenten auf Abstand. Wir schimpfen mit unserem Nachwuchs und fixieren ihn böse usw., usw..

    Das sind Dinge wir wir können weil wir sie automatisch einsetzen. Dies auch beim Hund anzuwenden fällt den Meisten oft nicht ein. Aber wir können es an Hunden beobachten und wissen dies einzusetzen weil es uns möglich ist.

    Weder kann der Hund sich "vermenschlichen" noch können wir uns "verhundlichen". Der Hund denkt gar nicht daran es zu machen also verflixt noch einmal warum wollen wir es dann; warum bilden wir uns ein es zu können (Ausnahmen bestätigen die Regel)?

    Der Hund ist fähig unsere Sprache zu lernen (ohne uns nachzuahmen). Warum ist es uns nicht möglich ihre Sprache zu lernen ohne gleich zum Hund mutieren zu wollen?

    Wir können unsere Art genauso dem Hund so weit wie möglich anpassen wie Hunde auch fähig dazu sind.

    Wer genug Erfahrungen gesammelt hat, wer so weit ist Dinge so anzuwenden das sie GARANTIERT richtig verstanden werden können vom Hund soll sie meinethalben anwenden (wie z.B. den Schnauzgriff).

    Wer aber nicht in der Lage ist alles zu Wissen was vorher und was nachher bei einem Hund passiert, soll einfach nichts nachahmen nur weil so einige darauf stehen (Vorher: Körpersprachliche Ansagen, Bewegungseinschränkung; Nachher: souveränes Verhalten ohne Nachtragend zu sein).

    Finde ich ganz schön Frech.

    Er schränkt Bewegung ein: die von dem anderen Hund und vom HH.

    Von mir würde dein Wauwi eine verbale Ansage bekommen ("aber sonst gehts dir gut?") und würde mich vor ihn schieben (mit Sicherheitsabstand).

    Das Muecke zu dir schaut halte ich für "schau mal was ich Tolles kann".

    Zitat

    So langsam platzt mir der Kragen:
    Diese blöden Sprüche, "wir sind keine Hunde und deshalb machen wir das nicht", kann ich einfach nicht mehr hören!!!
    Das grenzt ja langsam an religiösen Wahn:
    Glaubenssätze, die man ständig runterbetet, werden dadurch auch nicht wahrer.


    Fragt sich nur wer "Wahn" verbreitet. Die, die sich für Hunde halten und meinen alles Nachmachen zu müssen oder diejenigen die wissen das sie keine Hunde sind :roll: ;) .

    Methoden zu beschreiben wird immer der Hund ausbaden müssen (bei Falschem nachmachen). Davon ganz abgesehen das Hunde vor einem Schnauzgriff noch viel mehr über Körper kommunizieren. Das ist den meisten Menschen gar nicht bewusst bzw. können dies die wenigsten korrekt nachmachen. Denn? Richtig: wir sind keine Hunde :D .

    Wiederhole mich aber gerne

    Zitat

    Glaube die Hundeerziehung wurde ab dem Moment kompliziert als man versucht hat sich wie ein Hund zu verhalten.

    Es ist zwar schon lange her das ich in Norwegen war.

    Aber damals war es jedenfalls so, daß gerade, wenn man abgelegen gewohnt hat (haben wir auch, mitten im Wald) die Gastfreundschaft sehr groß war. Dort tauchte schnell mal ein Nachbar oder ein Wanderer auf. Und wurde freundlich willkommen.

    Wenn ich mir nun vorstelle ihr haltet scharfe Hunde (die ihr eh nicht frei laufen lassen könntet, wie sollen sie also schützen?) könnte ich mir vorstellen, dass das Bild das ihr da bietet nicht wirklich das beste ist.

    Wenn ihr euch Hunde zulegt zum Wachen, also melden, sind Großspitze die geeigneten Kandidaten. Zulangen können die im absoluten Nofall auch. Sind aber gute Spielgefährten ohne Jagdambitionen, da sie in der Nähe des Hauses bleiben, und melden lautstark alles.

    Mit wirklich scharfen Hunden ohne Familienanschluss, könnt ihr euer eigenes Grab schaufeln. Isoliert in einsamer Gegend und nicht als Familienmitglied ist es nur eine Frage der Zeit wann es zu einem Unfall kommt (ob mit euch oder Freunden eurer Kinder).

    Darum meine Bitte: überlegt euch noch einmal dringend die Einstellung zum Thema Hund im allgemeinen. Bevor das in die Hosen geht.

    Melanie
    Wenn der HH beim "nachmachen" einfach nur auf die Nase fällt ist er wirklich selber Schuld. Nur muss es leider der Hund ausbaden.

    Ich kenne so einige die auf die Wurfkette schwören. Als Strafmittel. Solche Menschen warten nur auf solche Sendungen. Ich kann es nicht ändern. Und M.R. erklärt dazu wenigstens noch so einiges.

    Aber in einem öffentlichen Forum kann ich es jedenfalls nicht einfach als "gut" dastehen lassen. Sondern es ist wichtig das der Lesende hier nochmals extra darauf hingewiesen wird das dies nur in absoluten Ausnahmefällen benutzt werden sollte. Leider kann ich noch nicht mal schreiben das dazu fachliche Unterstützung genutzt werden sollte (Trainer).

    Denn von einigen wird oft genug die falsche Anwendung vermittelt.

    Nur darum habe ich etwas dazu geschrieben. Nicht als Kritik an M.R..

    Also ich habe pzinzipiell etwas gegen Wurfkette, vor allen Dingen wenn es im TV gezeigt wird.

    Darum, aus meiner Sicht, für alle Lesenden die sich damit jetzt "bewaffnen" wollen:

    Dieses Teil muss gut dosiert und punktgenau eingesetzt werden. Sie dient nicht als Strafe sondern als Unterbrechungsreiz (bei gedanklich abwesenden Hunden). Es gibt gaaanz wenige Anlässe bis gar keine wo es eingesetzt werden könnte.

    Vor allen Dingen hat M.R. etwas in meinen Augen ganz Wichtiges gemacht: er hat als erstes dem Hund ein Alternativverhalten angeboten (mit den Besitzern kommunizieren, in dem Fall über "Käsefangen").

    Hundi lernt also nicht: Katze kommt und meine Besitzer strafen mich. Sondern, Katze kommt, das ist doof (weil da was Unangenehmes war) und darum lieber zu Frauchen oder Herrchen, denn da passiert was tolles (Spielen und damit Dampf ablassen).

    Wenn die Kette nicht als Dauereinsatz benutzt wird (was hier ja nicht der Fall ist bzw. nicht sein soll) sollte es möglich sein, das Ösel die Katze u.U. sogar als angenehm empfinden könnte, da ja was Tolles passiert: Spiel mit dem HH. Aber ob das die HH hinbekommen weiß ich natürlich nicht.

    Ach ja das planen.

    Nachdem der Vorgänger von Barry und ich leider nicht so zueinander gefunden hatten (er war ein Hund bei dem der Kopf eine Rolle spielte, nicht der Bauch) ist es für mich keine Überlegung mehr welche Rasse oder welcher Zeitpunkt.

    Mein Herz gehört ja eher den Herdis. Darum habe ich oft mir zwar Herdis im INet angeschaut, aber es war nie der Wunsch da jetzt einen zu haben (der Bauch hat sich nicht gemeldet).

    Und nun hat mein Bauch entschieden, obwohl überhaupt nicht geplant. Ein Mix zieht wieder ein. Aber kein Herdi.

    Ich plane nicht mehr wirklich. Entweder es ist Liebe auf den ersten Blick (na ja fast) oder eben nicht. Egal wie alt mein Hund, den ich gerade habe, ist.

    Barry habe ich 1 Woche, nachdem Balu eingeschlafen war entdeckt, mich verliebt und entschieden.

    Vor Balu (also nach Jimmys Tod) hatte ich mir Zeit gelassen, geplant wie er möglichst aussehen soll und mein Kopf hat entschieden. War nicht so schön für den Hund denn es war keine Bauchentscheidung.

    Ich glaube nicht an Verrat an den eigenen Hund wenn man sich sofort wieder einen Hund holt. Wenn man sich für einen entscheidet wenn der eigene Hund noch lebt nur weil er alt ist.

    Jeder Hund ist einzigartig. Ersatz wird man keinen finden. Aber einen neuen vierbeinigen Gefährten. Theoretisch dürfte dann keiner einen Zweithund halten.

    Es ist eine rein persönliche Entscheidung. Jeder muss es so machen wie er damit umgehen kann. Denn der Einzelne muss Glücklich mit seiner Entscheidung sein.

    würde auch sagen, das kommt auf den "Zustand" des Hundes an.

    Barry darf jetzt schon nicht mehr ins Wasser (ok, gaaanz selten lasse ich es mal zu weil er soooo gerne schwimmt), da er so langsam trocknet das ich das seinen Gelenken nicht antun möchte (sind eh angeschlagen).

    Bei ihm dauert es so 4 - 5 Stunden bis er trocken ist. Egal wie warm es um ihn rum ist.

    Kathrin
    Da war er schon 6. Mit 3 habe ich ihn bekommen und habe drei Jahre mit der "neuen Erziehung" über die Klassische UO gearbeitet (hatte ich vorher gar nicht gekannt).

    Dann hat es ein paar Monate gedauert bis ich die ersten Erfolge bemerkt habe und über ca. 1,5 Jahre hat es mich dann, mit ihm zusammen, zu dem erwünschten Ziel gebracht. Die Pöbeleien nahmen in den ersten zwei Monaten immer mehr ab bis er anfing sich zurück zu halten um dann immer entspannter mit anderen Hunden umzugehen.

    Gerade kleine Hunde hatte er zum "schütteln" gern. Das ging Anfangs immer blitzschnell und so mancher Kleinhund bekam einen Freiflug oder wurde wie ein Kaninchen gejagt.

    Heute geht er sehr Umsichtig mit ihnen um bzw. ignoriert sie einfach.