Beiträge von Terry

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    Verstehe es so das ich mir eine Hündin aus einer Linie aussuche, diese Linie dann an dem anpasse was ich besonders gut finde und darauf hin züchte. Also nur meine Idee der Zucht verwirkliche (immer im Rahmen des Standards) :^^: .

    Leider verändern sich dadurch die Rassen so sehr und das nicht immer zum Vorteil.

    Hier eine sehr interessante Seite über Beardies http://www.beardie-special.de/bc/home/start/text.htm.

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    Das ist mit einer einzigen Zuchthündin allerdings unmöglich. Zwar kann ich diese Hündin im Laufe ihres Lebens mit den unterschiedlichsten Rüden paaren, aber wenn ich keine zuchttaugliche Nachzucht behalte, komme ich nie über die F1-Generation heraus und bin im Sinne oben genannter Definition eigentlich gar nicht züchterisch tätig, sondern vermehre einfach nur Hunde (wenn auch mit Papieren innerhalb des VDH).


    hat denn jeder Züchter ein eigenes Zuchtziel? Dachte eigentlich dass das Zuchtziel einer Rasse von allen Züchtern vertreten wird. Also gibt es dann doch nicht nur eine Zuchthündin :???:

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    Also bleibt einem Züchter gar nichts anderes übrig als mit den Nachzuchten weiterzuzüchten. Nun ist es aber bei 8 Wochen alten Welpen äußerst schwierig vorauszusagen in welche Richtung sie sich entwickeln werden


    da sagt mir meine Logik allerdings das kein Züchter seine Welpen verkaufen dürfte.

    Erst wenn erkennbar ist in welche Richtung er sich entwickelt (also für eine Zucht der geeigente Hund wäre) dürfte an die Abgabe der nicht "zuchttauglichen" Hunde gedacht werden.

    Denn welcher HH möchte seine Hündin decken lassen (von den Ausstellungen usw. gar nicht zu sprechen) die er gekauft hat nur weil der Züchter beim 8 Wochen alten Welpen dies nicht erkannt hat.
    Wird zwar auch praktiziert, glaube aber nicht in einem so großem Umfang.

    Letztendlich müsste man ja sagen das, wenn es nur um ein Zuchtziel geht, Züchter ihre Hunde nicht vor einem Jahr abgeben dürften :???:

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    So muss doch jeder für seine Situation die beste Lösung finden. Wir, die hier weder Personen, Hunde noch Hintergründe kennen, können uns absolut kein Urteil erlaubten!


    na dann dürften wir im Forum über gar nichts diskutieren. Und keiner braucht um Rat zu fragen denn Personen, Hunde oder Hintergründe kennt man ja eh nicht um sich eine Meinung zu bilden :???:

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    Es geht nicht um "irgendeine" Zuchthündin, sondern in der Regel um eine Linie, die man sich gut aussucht und dann versucht aufzubauen, auszubauen, Dinge zu festigen, Schwächen in "seiner" Linie zu erkennen und da passend zu verpaaren.


    Also eigentlich doch nur die Verwirklichung des Einzelnen. Schade.

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    viele User hier wollen/können keine objektive Sichtweise zu diesem Thema wahren, da sie immer ihren Putzi in diese Situation hinein denken und damit natürlich auch gleichzeitig die emotionale Beziehung, welche sie zu diesem haben.


    Na das ist doch mal ein Argument. Damit unterstellst du also jeden Züchter das er keine emotionale Beziehung zu seinen Hunden hat. Wenn nur das gute Züchter sind kann man auf die Zuchten wirklich verzichten. Denn von Menschen ohne emotionale Bindung zu ihren Hunden möchte ich auf keinen Fall einen Hund haben.

    Entweder man ist mit Leib und Seele ein Züchter der seinen Hunden genauso emotional verbunden ist wie er es auch von seinen Abnehmern wünscht oder aber wir sprechen hier von Vermehrern (dann halt mit Papieren) denen ihre Hunde mehr oder weniger wurscht sind (wenigstens das Geld oder das Zuchtziel stimmt).

    Und das glaube ich bei guten Züchtern nicht wirklich.

    Schließe mich hier rockychamp an

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    Jeder Züchter macht dies doch irgendwie nur als Hobby weil man ja nun wirklich nicht gerade Geld damit verdienen kann und somit gehört für mich zu diesem Hobby nunmal die Hundehaltung generell dazu. Wenn ich also 2 Hündinnen habe bei denen sich eine als nicht zuchttauglich herausstellt dann züchte ich eben nur mit der einen guten Hündin weiter. Wo ist das Problem? Es hängt ja nicht mein Lebensunterhalt dadran und Geld und Zeit füt die Versorgung zweier Hunde musste ich eh haben ob nun mit beiden gezüchtet wird oder nicht.
    Es geht hier doch um Lebenwesen und nicht um Gegenstände die ich einfach umtausche wenn sie nicht meinen Erwartungen entsprechen

    Ich schliesse mich Pandora und anderen ähnlich lautenden Posts an.

    Nehme ihn bitte nicht wieder zurück. Versuche so schnell wie es geht über die eine Orga einen Pflegeplatz zu bekommen (kannst du doch sicherlich auch so mit dem TH vereinbaren).

    Wenn er jetzt wieder so schnell wie möglich abgegeben wird ist der nächste "Unfall" fast schon vorprogrammiert bzw. könnte er dann in einem anderen TH landen und keiner weiß etwas davon.

    Für eine Vermittlung braucht man Geduld, vor allen Dingen wenn es sich um einen nicht einfachen Hund handelt. Da müssen mehrere Treffen stattfinden und man muss für diese Stelle auch da sein wenn es nicht klappt.

    Da sind dann Orgas vielleicht eher die richtige Stelle.

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    denn das ist ein Grund für die Qualität meines Hundes.


    Jedem das Seine. Qualitäten lege ich anders fest und mache sie nicht daran fest was ICH unbedingt will. Denn damit würde ich einen Hund zu einem reinem "Objekt", ob nun Sport- oder Zucht, degradieren.

    Obwohl ich so einige Rassen toll finde bin ich ein "Zuchtgegner" geworden weil dies Dimensionen erreicht hat was ich nicht mit gutem Gewissen gutheißen kann.

    Ist aber nur meine Meinung, keine Verurteilung.

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    ich muss mal was los werden... ich habe ne bekannte züchterin die hat sich von ihrem vorletzten wurf eine hündin behalten die sie zur zucht nehmen will. jetzt hat sie auf die BHP gearbeitet und will sie trotzdem abgeben wenn sie nicht zuchttauglich wird.


    ich beziehe mich jetzt nur auf dieses Eingangspost. Da kann man wirklich alles reininterpretieren was man möchte. Man kann einen unglücklichen Hund sehen der unbedingt woanders glücklicher werden würde; man kann einen glücklichen Hund sehen der sehr zufrieden ist aber "abgeschoben" wird weil er vielleicht nicht Zuchttauglich ist (steht ja laut oben Geschriebenen noch gar nicht fest).

    Ich bin der erste der die Abgabe eines Hundes empfiehlt wenn ich sehe dass das Mensch-/Hundegespann nicht harmoniert und es auch nie schaffen wird.

    Ein Hund kann sich in geeigneten Händen sehr schnell einleben und ich glaube auch nicht das die Hündin der Züchterin damit große Probleme hätte wenn sie in ein gutes neues zuhause kommt.

    Aber allein der Umgang mancher "Züchter" mit der "Materie" schreckt mich ab.

    Tja Bengi, weil ich Hunde halt nicht als Gegenstände sehe kommt für mich Züchten auch nicht in Frage. Und es gibt Züchter welche wenig Würfe (und sehr gute haben) und ihre Zuchthunde dort alt werden dürfen bzw. die Hunde die behalten werden nicht weg müssen weil sich rausstellt das sie nicht zuchttauglich sind.

    Das Menschenleben ist umso vielmehr länger als das Hundeleben und die Möglichkeit einer Zucht ist sicherlich auch gegeben wenn man nicht die Geschäftliche Seite nur im Auge hat.

    Das es Gang und Gäbe ist, ist klar. Darum kann ich mich für die wenigsten Züchter "erwärmen" und würde mich natürlich, wenn ein Hund aus Zucht, nur für einen Züchter entscheiden der an jedem seiner Hunde hängt.

    Das die Welpis, ich sage mal, vermittelt werden müssen ist klar. Aber einen Hund aus zu sortieren weil er nicht zucht- bzw. sporttauglich ist gehört für micht nicht mehr zu "Liebhaberei" sondern fällt in den kommerziellen Bereich.

    Ändern kann ich es nicht aber respektieren kann ich es auch nicht.

    Sleipnir
    Na klar sind das die Beweggründe. Aber damit wird auch das Wesen Hund nicht mehr gesehen. Sondern nur noch das "Objekt". Was unter diesen Aspekten aus der Zucht werden kann ist doch überall zu sehen. Es geht schon lange nicht mehr um den Hund, noch nicht mal um vernünftige Zuchtziele (der Begriff Züchter ist ja leider nicht geschützt und auch in den Vereinen ist es nicht immer das Gelbe vom Ei). Denn wenn einem nur das am Herzen läge könnte man es sicherlich auch anders erreichen (denn wenigstens ein zuchttaugliches Elternteil muss man ja haben, wie käme man sonst zu Welpen).

    Der Bearded wird zwar immer noch nach dem Standard gezüchtet aber der Heutige hat oft nichts mehr mit dem gemeinsam wie ich meinen Bearded kennen gelernt habe. Nach 14 Jahren hatte er sich schon charakterlich und teilweise vom Aussehen her so geändert das ich von der Rasse abstand genommen habe.

    weil Tina evtl. den Hund nicht als "Gegenstand" ansieht? Ich habe dafür auch kein Verständnis. Bin aber eh kein Fan betr. züchten, außer es wird wirklich für die Erhaltung der Rasse gemacht ohne dabei die Hunde aus zu sortieren wenn sie als "untauglich" gesehen werden.

    Entweder ich Züchte weil ich die passenden Hunde habe oder ich lasse es. Ansonsten ist es für mich ein reines Geschäft. Und Geschäfte kann man nur mit Gegenständen machen. Und Tiere gehören für mich nicht dazu.

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    hat mein Mann da jetzt richtig reagiert?


    von mir ein lautes JA!

    Ronja muss sich auf euch verlassen können. Der andere Hund kann sich auf sein Herrchen nicht verlassen also regelt er es selbst. Das ist das Problem des Besitzers.

    Ihr kümmert euch um euren Hund und dazu gehört auch sie zu schützen.

    Hier gibt es ein Problem

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    Ich will den Vorfall hier auch nicht schön reden und ich finde auch nicht, dass sich Tamee hier besonders toll verhalten hat, wenn sie das Mädchen mit dem verletzten Hund alleine gehen ließ


    Danach ist man immer schlauer.

    In solchen Schreckseckunden ist es meist so das das "Gehirn" Pause hat. Man versucht in dem Moment irgendwas auf die Reihe zu bekommen. Die Blockierungen hören erst auf wenn die Aufregung sich etwas gelegt hat. Da kommen einen dann oft Gedanken "warum hast du das und das nicht gemacht; warum hast du nicht vorher daran gedacht".

    Vom PC aus ist dies natürlich immer ein wenig "übersichtlicher". Man ist ja schliesslich nicht aufgeregt. Und damit sieht man viele Dinge die hier z.B. Tamee nicht bedacht hat. Und was wir vielleicht auch nicht bedenken würden weil es vorher noch nie vorkam.

    Barry hat auch seine "Lieblingsfeinde". Durch Abrufen kann ich ihn nur stoppen wenn die Hunde weit genug weg sind. Ansonsten hat er einfach gelernt mit ihnen "umzugehen" wenn wir sehr knapp auf sie treffen (er markiert den Dicken aber folgt mir).

    Und das geht, meiner Meinung nach, nicht über die klassische Konditionierung. Wie es im Falle von Tamee klappen könnte kann ich von hier aus allerdings auch nicht sagen. Dazu müsste ich den kompletten Umgang life sehen (denn der Knackpunkt ist für mich nicht das Abrufen sondern das nicht Loslaufen des Hundes).

    Bei Hündinen bin ich mit Welpen allerdings immer vorsichtigt. Denn oft genug wollen diese den Würmern gleich zeigen wo der Hammer hängt und das endet oft mit Kratzern.