Beiträge von Terry

    Spreche mit deiner Trainerin darüber. Ihr arbeitet zusammen.

    Die Dame vom Tierschutz war nur kurz da und hat etwas "Pauschales" von sich gegeben.

    Es wäre gut verschiedene Lösungen Situationsangepasst zu finden. Denn wenn du immer stehen bleibst kann das irgendwann auch mal nach hinten losgehen. Übel weil du noch ein Kind dabei hast.

    Hat er Kontakt mit ausgewählten Hunden?

    Ist die chemische Kastration als Test gedacht ob er sein Verhalten ändert (um ihn evtl. zu Kastrieren)?

    Glaube so pauschal kann man es wirklich nicht beantworten.

    Barry war ein Stock- und Balljunki. Er hat, sobald man diese Gegenstände in der Hand hatte, einen völlig irren Blick und er wäre bis zum Umfallen hinterher gesaust.

    Bei ihm gab es eine kurze Zeit komplettes Stock-/Ballverbot. Dann habe ich kontrolliert und sehr wenig mit ihm Ball gespielt. Stöckchen spielen ist eh tabu.

    Dosiertes Ballspielen ist möglich (Hinterherjagen ist nicht erlaubt, nur kontrolliertes Suchen) und Stöcke trägt er noch ganz selten; da wird allerdings nicht darauf eingegangen und damit hat es sich für ihn auch erledigt.

    Der Toller einer ehem. Vereinskollegin konnte nur kompletter Entzug helfen. Dieser Hund knallte komplett durch wenn ein Ball ins Spiel kam. Heute, nach langer Zeit, kann kontrolliert mit ihr gespielt werden aber da muss immer darauf geachtet werden das es nicht kippt.

    Eigentlich wieder Lustig wie sich diese Thema entwickelt.

    Hat es angefangen mit folgender Aussage

    Zitat

    Tja, die Trainerin antwortete darauf nur, dass sie JEDEN Hund, der ihrer Hündin was tun würde, sei es nur knurrend auf sie zurennend oder eben eine kleine Rauferei sofort an den Hinterbeinen Hochreißen würde und noc h zwischen die Beine treten würde

    ist man ruck zuck bei Fällen wo jeder von uns in irgendeiner Form eingreifen würde (wenn der eigene Hund wirklich ernsthaft von einem anderen Hund gebissen wird).

    Für mich ist eins klar: kein HH hat das Recht einen anderen Hund zu verletzen (treten, einprügeln) wenn die Situation es nicht erfordert (sondern man nur vermutet das es sein könnte).

    Und die Aussage, die dieses Thema eröffnet hat, spricht doch eigentlich für sich. Oder?

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    Aber dieser Hund wird von meinem runter geholt und ob er sich dabei weh tut/verletzt wird, ist mir sowas von egal!


    das ist es in dem Moment, wenn es um die Gesundheit des eigenen Hundes geht, glaube ich jedem.

    Aber um die eigene Gesundheit sollte es auch nicht egal sein. Und daran sollte man immer denken.

    So einige von uns werden sicherlich auch schon Momente gehabt haben das sie in Rage waren. Wer sich daran mal erinnert muss sich nun überlegen ob er dann wirklich zu stoppen ist wenn der Andere genauso reagiert: unangemessen (also schubsen, schreien oder schlagen)? Da hilft doch dann eher ein Festhalten und runterfahren der Gemüter.

    Es gibt zu viele Hundehalten die ihren Hund in Gefahr sehen (dies aber gar nicht ist) und dann einfach überreagieren (sei es durch Schreien, schlagen oder zerren). Kann mir nicht vorstellen das es euch so egal ist wenn es euren Hund erwischt (und er vielleicht auch noch verletzt wird) obwohl ihr evtl. schon dabei seit euren Hund zu schnappen, abzurufen oder der Hund gerade dabei ist sich abzuwenden (schon beobachtet).

    Letztendlich stellt sich erst im Nachhinein heraus ob die Reaktion richtig war wenn man seinen Hund schützt. Aber zu meinen das diese Reaktion auch beim nächsten Hund so helfen wird bzw. dies vielleicht noch unerfahrenen HH zu raten halte ich für sehr gefährlich.

    Ach Leute, ein echter Notfall unterscheidet sich extrem von dem was hier so manche von beissenden Hunden beschreiben.

    Natürlich wird keiner seinen eigenen Hund zerfleddern lassen weil ihm der andere Hund leid tut. Würde ich sicherlich auch nicht.

    Aber tagakm hat es doch nun ausführlich beschrieben: Hunde die nur die Beschädigung im Kopf haben lassen sich durch Tritte nicht beeindrucken.

    Die bekommt man auch anders runtergehebelt. Und ich habe lieber einen tobenden Hund am Halsband gepackt (ohne Halsband geht es auch ohne) und halte diesen fest als das ich ihn trete und er dann auf mich los geht. Davon hab ich dann auch nicht sehr viel.


    Die Hunde die sich durch Tritte beeindrucken lassen bekommt man auch anders in den Griff.

    Aber der "Wilde Westen" scheint noch in so manchen Köpfen rumzuspucken.

    Die Gefahr des hier Geschriebenen ist ja das sich Leute darin bekräftig fühlen jeden Hund der ihnen gefährlich vorkommt gleich mit Tritten zu bearbeiten. Und die Startthemen zeigen ja immer das Tritte nie wirklich nötig waren.

    mh, nehme bitte staffys Link und hole dir eine zweite Meinung.

    Was mich irretiert:

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    Ich habe ihn jetzt 3 mal dabei erwischt und jedesmal ist er sofort verschwunden nachdem er gemacht hat. 1 mal habe ich ihn während dessen erwischt und bin aufgestanden. Er ist dann weiter kackernd weggelaufen.


    hier erklärst du es schon selbst

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    Ob Paco es versteht wenn ich schwimpfe weiß ich nicht. Jedenfalls erkennt er wohl an meiner Gestik das was nicht okay ist oder das ich sauer bin.


    er weiß nur das etwas nicht stimmt. Aber irgendwie scheint ihr da immer aneinander "vorbeizureden". Das sich lösen ist für ein Hund das Normalste von der Welt. Das uns das natürlich nicht überall gefällt kann der Hund nur nachvollziehen wenn da keine Missverständnisse herrschen.

    Es wird doch noch andere Sachen geben die ihr nicht so wünscht und habt ihm da Grenzen gesetzt.Oder? Wenn ja, hat er diese auch nicht verstanden?

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    Paco würde sich wie ein Welpe benehmen/verhalten und orientiert sich zu 90% an Carina. Sie meinte, wenn Carina nicht hier wäre, würde sich sein Verhalten drastisch ändern (in die negative Richtung) weil er dann niemanden hätte der ihm was vormacht bzw. an dem er sich orientieren kann.


    also da stehe ich gerdade auf dem Schlauch: einerseits ist er fähig sich an Carina zu orientieren (die macht doch aber draussen??) aber andererseits wäre er nicht fähig sich an euch zu orientieren wenn Carina nicht da wäre?

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    Man könne das auch nicht ändern!
    Können Hunde geistig behindert sein? Kann ich das glauben was die Dame gesagt hat?


    Am PC kaum zu beurteilen.

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    Terry, aber DAS ist ein Problem für sich.


    Nö, denn der Hauptgrund für die Abgabe von Hunden die nicht Zuchttauglich seien war ja der das es für die Zucht das Beste sei.

    Aber die Vorgehensweise bei dem Bearded z.B. zeigt doch das es nicht so ist. Und für mich wäre nun einmal Zucht um der Erhaltung der Ursprungsrasse (Gesund und Wesensstark) wesentlich wichtiger als das Erzielen eines Zuchtzieles das einzelnen Züchtern durch den Kopf geht.

    Viele Rassen wurden so schon richtig kaputt gemacht.

    Also lieber weniger Züchter welche es sich leisten könnten Hunde zu behalten und auszubilden um dann den richtigen Zuchthund zu behalten und die Anderen in gut ausgewählte Hände zu geben, als produzieren von Welpen , einen zu behalten um diesen dann abzugeben weil nicht Zuchttauglich. Der wirklich zuchttaugliche Hund wurde dann vielleicht auch noch als Welpe verkauft weil noch nicht erkennbar.

    Aber das sind meine ganz persönlichen Ansichten aus den Beobachtungen die ich so mache. Wenn man die Veränderung einer Rasse (oft nicht wirklich zum Guten) beobachtet kann ich der Züchterei leider nichts abgewinnen. Und kann dann auch die Abgabe eines Hundes, weil nicht zuchttauglich, nicht nachvollziehen, da in anderen Bereichen es wohl nicht so "eng" gesehen wird.