Beiträge von Terry

    Zitat

    heisst es dann oft " was weisst du denn schon von meinen Problemen, du hattest die doch nie". Jaaneeisklar....wie mans macht...


    :D das denke ich oft auch bei Antworten in einigen Themen (Halti & Co. z.B.). Bei manchen Beschreibungen mutieren Hunde dann zu Monster denn "Ihr könnte ja gar nicht mitreden. Mit so einem schlimmen/gefährlichen Hund habt ihr ja noch gar nicht gearbeitet".

    Tja, wir mit unseren "Warmduschern" :D

    Hört sich ja schon mal super an. Lass dir die Zeit die es braucht. Rückschritte wird es geben, aber nur um Anlauf zu nehmen.

    Du bietest ihm den roten Faden an und er nimmt ihn dankbar an (dann kann er sich etwas zurück nehmen). Alles andere gibt sich solange du deutlich für ihn bist.

    Zitat

    Ich kenne hier einen Hundetrainer, der so einen perfekten Hund hat. Läuft immer und überall ohne Leine. Läuft immer einen halben Meter hinter seinem Herrchen. Sitzt sobald das Herrchen stehen bleibt, wartet vor dem Laden ohne angeleint zu werden. Er bellt nichts und niemanden an. Wirkt immer unterwürfig.

    Aber er spielt auch nicht, die Augen sind leer und der Hund wirkt auf mich unglücklich. Das ist zwar ein Vorzeigehund, aber mein Ding wärs nicht.


    Das fasziniert manche Menschen leider. Diese merken aber nicht das dies mit Erziehung nichts mehr zu tun hat. Wer ein wenig Erfahrung hat (und auf Roboter nicht steht) wird von solchen Trainern Abstand halten.

    Zitat

    Ich denke die Hunde von Trainern haben auch Macken was vielleicht auch daran liegt, das Trainer sich ja selbst gern schwierige Hunde zulegen.


    Diese Trainer stehen aber auch dazu und können anhand ihrer Hunde auch eine Menge vermitteln.
    Aber leider sind auch Trainer mit "Hausgemachten" Probleme vorhanden, wo der Hund gar keine Chance bekommt sich anders zu verhalten.

    Am sympatischten sind mir dann doch diejenigen die keine "Leiche im Keller" sondern einen geliebten Problemhund im Wohnzimmer haben, anhand dem sich sehr viel vermitteln lässt und der "Kunde" und die Umwelt merkt das Trainer nur Menschen und Hunde halt nur Hunde sind.

    Zitat

    sie ist jetzt schon 5 Monate alte, aber ihre Schwester war auch in der Gruppe und die ist halt schon ein stückchen größer und hat wohl scheinbar eine muskulösere Hinterhand (obwohl sie viel weniger Auslauf hat als Angel).


    Also das würde mir aber zu denken geben: so schnell wachsen ist ja nicht wirklich gesund (was sagt denn dein TA?) und eine muskulöse Hinterhand nur von Futter > möchte gar nicht wissen was da alles im Futter ist.

    Würde dies mit einem TA abklären, denn dieser könnte dann auch sicherlich gelenkschonende Tips geben.

    Also Muskelaufbau über Futter ist mir gar nicht geheuer, oder ist das wirklich Normal? Wenn ich an meine (nicht vorhandenen Muskeln) denke, denke ich eher an Bewegung als an Ernährung.

    Das interessiert mich dann doch > Muskelaufbau durch Nahrung ohne viel Bewegung (hört sich so nach Doping an).

    Zitat

    das es nichts mit -keine Zeit - zu tun hat,sondern einzig und alleine mit Unfähigkeit


    oh ja, das gibt es natürlich auch. Bin mir ja auch nicht sicher ob "hab keine Zeit für den eigenen Hund" nicht doch eher mit "Unfähigkeit" zu tun hat. Ist aber nur Beurteilbar wenn man den Trainer öfters beobachten konnte bzw. kennt.

    Habe halt doch Bauchschmerzen wenn ich jemanden mit Mensch/Hund arbeiten sehe (war allerdings Vertretung auf dem Platz und weiß nicht wie weit die Person sonst mit Mensch/Hund arbeitet) und für den eigenen Hund (den die Person allerdings erst ein paar Wochen hatte) ein Sprühhalsband suchte (zum ausborgen) weil der Hund nicht mehr abrufbar war wenn andere mit Ball spielten.
    Da kam der "nicht Zeit nehmen"-Faktor zusammen mit "keine Ideen haben" mit dem Hund zu kommunizieren bzw. einen Weg zu suchen und zu finden, bei dem der Hund verstehen konnte: HH ist doch viel spannender bzw. er wird respektiert.
    Was soll diese Person vermitteln?

    Erinnere mich ja auch ungern an die Zeit zurück, als ich in einem Verein "gelernt" habe (also die moderne Hundeerziehung), dies nicht wirklich umsetzen konnte (wollte) da nicht meine Überzeugung (darum auch nicht mit Barry vorwärts kam), ich aber Kunden betreut habe. Glaube eher nicht das diese wirklich was von mir gelernt haben.

    Und zu wenig Zeit habe ich mir für Barry damals genommen. Beruf, dann noch Platzarbeit, da blieb nicht viel Zeit zum "Konzentrieren". Dann hab ich "aussortiert", mich neu orientiert und davon profitierte Barry und ich behaupte mal auch meine "Kunden".

    Irgendwann fängt man ja mal an, macht seine Fehler und lernt dann auch dazu. Bin mir nur nicht Sicher ob das wirklich so prikelnd für den Kunden (Hilfesuchenden) ist.

    hab dich zwar zitiert, ist aber wieder mal nur Mittel zum Zweck gewesen :D (darauf hinzuweisen lerne ich wahrscheinlich auch nicht mehr).
    Da du es gut im Griff hast, bekommen die Hunde ihren roten Faden.

    Habe aber schon in meinem Verein erleben müssen das Trainer sich zu wenig Zeit für ihren Hund nehmen können und das merkt man dann leider auch.

    Hat sich im Laufe der Zeit zwar geändert (merkt man dann natürlich auch) aber wenn ein Trainer z.B. es als Entschuldigung für seinen "ungezogenen" Hund benutzen würde, könnte ich damit nicht so gut umgehen.

    Auch schon beobachtet: es wird das Abrufen erklärt und die Konsequenz wenn aufgestanden wird, aber der eigene Hund macht in der Zwischenzeit was will (eins auf jeden Fall nicht: abliegen). Trainer natürlich nicht Glücklich und dann etwas überzogen reagiert (obwohl gerade was anderes gelehrt).

    Natürlich muss ein Hund nicht funktionieren. Macken machen ja oft erst den Charakter aus und daran erinnert man sich ja auch ganz gern zurück (auch wenn man es im aktuellen Moment nicht wirklich Lustig findet).

    Aber es gibt schon Trainer, da frage ich mich wie wollen sie etwas beibringen was sie selbst nicht können? Und da geht es mir eher um Sachen die nicht wirklich Komisch sind: wie z.B. andere Hunde angreifen und der Trainer bekommt es nicht gebacken sondern hat eine Ausrede parat.

    Letztendlich ist vielleicht das Wichtigste: wie geht ein Trainer mit den Macken seines Hundes um. Mobbt sein Hund andere Hunde erwarte ich das er souverän einschreitet (seinem Hund die Grenzen ohne Gebrüll, Werfen u.ä. nahe bringt).

    Damit zeigt er die Fähigkeit seinen Hund als Hund zu akzeptieren aber trotzdem einen Weg zu finden das der Hund versteht (wobei ich nicht gegen deutliche Ansagen bin, aber angemessen müssen sie sein).

    Zitat

    Seit er mit anderen Hunden arbeitet,kommt Charly definitiv zu kurz.


    So ganz kann ich mich damit nicht anfreunden.

    Zeit für die eigenen Hunde sollte man sich nehmen. Egal welchen Beruf man ausübt. Da gehen meine Hunde zumindest vor.

    Für mich hat das Bauchgefühl immer Vorrang.

    Nikan hat sich "eingeschlichen", darum hast du N-ana vermittelt. Jetzt auf Mole umzusteigen, ob wohl du nicht dahinter stehst halte ich nicht für so gut.

    Warum nicht? Balu, Vorgänger von Barry war nicht mein "Bauchgefühl-Hund". Ich konnte zu ihm nie einen Bezug aufbauen (Balu schon, er hat sich solche Mühe gegeben). Das war, mir zumindest, eine Lehre. Denn ich bin immer noch der Überzeugung das Balu das wichtigste gefehlt hat: meine innere positive Einstellung zu ihm.

    Barry ist ein "Bauchgefühl-Hund" und sogar Askhii (obwohl ich ihn noch gar nicht kenne). Aber ich weiß es einfach. Mir ist es z.B. nicht möglich (Gedanklich schon durchgespielt) einfach Nikan zu nehmen (egal wie er auf mich wirken wird wenn ich ihn kennen lerne).

    Zitat

    aber das wird sicher nicht passieren wenn sie sich nicht um ihn kümmert und mit den Besitzern keinen Kontakt aufbaut.


    und wo habe ich geschrieben das sie das nicht soll?

    Aber sie wollte auch andere Meinungen hören. Um zu wissen auf was geachtet werden muss. Die habe ich mitgeteilt.

    Das du damit nicht klar kommst ist mir so ziemlich schnuppe, denn du interpretierst nach deinem Gusto. Also werd ich dich jetzt geflissentlich überlesen.

    Zitat

    Tut mir leid aber das lese ich in dem Text nicht und deine Aussage "man ist damit zufrieden was man hat wenn er nichts anderes kennt", das ist schlimm. Damit bist du auch ein Befürworter von Halten von Vögeln in zu kleinen Käfigen und dem Wegsehen wenn einem Missstände auffallen?


    Jeder interpretiert Texte so wie es im gefällt, gelle ;) ?

    Ich kann nun mal nicht anders als es mit den Augen des Hundes zu sehen. Nicht aus Menschensicht.

    Und ein Hund, der Spaß und Spiel kennen lernt, aber dies wieder abgebrochen werden muss weil die Zeit doch nicht reicht, ist mit Sicherheit nicht glücklich.

    Denn der wird nicht daliegen und an schöne Zeiten zurückdenken, sondern nur das "Jetzt" sehen: der Gassigeher hat keine Zeit mehr, also wird ihm Schönes plötzlich wieder versagt.

    Die unausgelasteten Border, die ich kenne, liegen nicht einfach rum und beobachten. Da gehen ganz andere Dinge ab.

    Und wenn ich nur das beurteilen würde was ich hier in meinem Umfeld beobachte, bekommen 90 % unserer Hunde keinen Auslauf: ich treffe sie nämlich nicht auf den Feldern wo ich laufe sondern sehe sie hier nur an der Leine Gassi gehen. Kann ich jetzt wirklich den HH vorwerfen sie beschäftigen ihre Hunde nicht (denn ich weiß es ja nicht)?

    Derjenige der sich darum "kümmert" sollte sich Gedanken machen was für den Hund das Beste ist, nicht für den Menschen. Und da hat ja Tuuka schon gesagt das erstmal ein Gespräch stattfinden wird und dann wird sie ja sehen wie es wirklich um den Border steht und wenn dieser Hund wirklich nicht "gut" gehalten wird muss das Ganze so gestaltet werden das dem Hund auch für die Zukunft geholfen ist (und nicht nur solange man selbst Zeit hat).

    Was letztendlich jeder mit sich selbst vereinbaren kann muss jeder für sich entscheiden. Aber mich interessiert dann doch noch ein wenig was für den Hund wirklich gut ist.