Letztendlich bin ich eh gewohnt, dass dann alles anders kommt.
Das ist doch die richtige Einstellung! 
Also, unser Willi ist auch unser erster Mini-Hund und wir haben in den ganzen drei Jahren genau zwei etwas unangenehmere Erfahrungen mit größeren Hunden gemacht, bei denen wir aber glücklicherweise gut eingreifen konnten. Und hier sind viiiiieeele und viele freilaufende Hunde, die auch nicht alle superfreundliche Selbstläufer sind.
Hier vor Ort habe ich das Glück, dass die Hunde an der Leine sind und ich auch nicht so viele treffe. Da ich dann auch öfter mit Hund für ein paar Tage weg fahren will, weiß ich natürlich nicht auf wen ich da so treffe. Mit meinen großen Hunden habe ich mir da weniger einen Kopf gemacht, weil wir da da zusammen immer Paroli bieten konnten und sie bei Remplern eben sehr stabil waren. Mit dem Kleinen übernehme ich in solchen Situationen den kompletten Part. Da ich mit knapp 50 Jahren Hundehaltung noch nie kritische Situationen hatte, hoffe ich dass das so bleiben wird. Aber ganz so gelassen werde ich Anfangs wohl nicht sein und Begegnungen kritischer beobachten.
Klar, bei der Größe kann schon EINE unangenehme Erfahrung reichen. 
Aber was ich meine: Man muss jetzt auch nicht jeden Tag mit Angst und Schrecken Gassi gehen, finde ich. Willi darf zu anderen freilaufenden Hunden hin (was er eh nicht will), ohne dass ich sofort das Schlimmste erwarte. Im Gegenteil, ich finde es mit Willi mega entspannt zu laufen.
Einmal die Woche sind die beiden im Gassiservice, da laufen die beiden manchmal mit elf Hunden im Rudel - und da unser Hundesitter eigentlich keine kleinen Hunde mag, sind da nur so Riesenviecher mit von der Partie, da ist selbst unsere "Große" ne Zwergin. Geht alles problemlos.
Wo ich aufpasse: Bei jungen Hunden, bei spielenden Hunden, bei tollpatschigen Hunden. Da schaue ich schon, dass Willi aus der "Schusslinie" kommt. Aber das macht er eigentlich von selbst.
Manchmal muss man sogar auch andersherum aufpassen: Gerade heute hat Willi einer übermütigen Dogge übelst Bescheid gestoßen, die sich etwas zu nah an ihn ran gewagt hat. 
Die Arme ist vor Schreck in die Stachelhecke gehüpft. Upps.
Was habt ihr anderen Kleinhundehalter:innen denn so für Erfahrungen gemacht mit anderen Hunden? Seid ihr tatsächlich alle im dauerndem Beschützermodus?
Und wie sieht der genau aus?
Also, die anderen Kleinhundehalter:innen, die ich hier treffe, sind eigentlich alle ähnlich entspannt wie ich.
Viele Grüße!