sodele, Ashkii ist jetzt 15 Wochen, 37 cm und hat 7,1 kg .
Beiträge von Terry
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Vielleicht sind der großteil der HH einfach zu unflexibel.
Es wird nach Methoden gesucht. Es werden "Handgriffe" nachgeahmt.
Dadurch wirder Alltag von Welpenbeinen an konditioniert. Das stösst an seinen Grenzen. Spätestens wenn Hunde erwachsen werden. Dann wird über die "Pubertät" gestöhnt.
Denn eines wurde oft gar nicht erreicht: das der Hund seinen HH respektiert. Da dies oft fälschlich an Kommandos festgemacht wird, dabei aber alltägliche Dinge übersehen werden die schlicht und einfach respektlos sind (Welpen sind ja so niedlich und na ja ein Jundhund weiß es eben nicht besser), kommt so mancher HH an seine Grenze und weiß nicht weiter (weil theoretisch nur einer Abhandlung gefolgt wurde) .
Dann dieser große Wert der darauf gelegt wird den Hund durch Futter abhängig zu machen (hat nichts mit Bindung und Vertrauen zu tun) hat spätestens seine Grenzen erreicht wenn es um Dinge geht die für den Hund einfach wichtiger sind (Pubertät lässt grüßen).
Wenn man es mal ganz einfach betrachten würde, käme dabei folgendes heraus: Hund erlernt vom ersten Tag Respekt (hat nichts mit Gewalt zu tun), dabei spielt das Alter gar keine Rolle. Und dann erlebt man mit seinem Hund einfach den Alltag, beobachtet ihn, nutzt seine Stärken und das was er anbietet.
Das bietet ganz individuell jedem einzelnen HH die Möglichkeit mit seinem Hund ein persönliches Ziel zu erreichen.
Was man dazu braucht ist Geduld, Zeit, Ehrlichkeit in seinen Forderungen (nicht nur weil man es irgendwo gelesen hat oder weil Andere es auch so machen) und ab und an eine Portion an Humor weil der Hund nun mal ein Hund ist und erst einmal lernen muss sich an die (individuellen) Regeln in unserem Leben zu gewöhnen.
Alles was für einen Hund nicht "normal" ist, also Dinge die er von sich aus nie anbieten würde bzw. machen würde muss dann eben konditioniert werden. Da wird es in vielen Fällen auch nicht ohne Leckerli gehen.
Aber es sollte immer darauf geachtet werden erst einmal es ohne zu versuchen um überhaupt erkennen zu können was der Hund von sich aus anbietet. Dann kann mit Leckerli oder Spieli unterstützt werden.
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Zitat
aber wo da anfangen und wieder aufhören?
ich fange da an wo ich aktiv entscheiden kann. Denn für mich ist es kein Unfall mehr wenn ich von der Gefahr weiß. Also werde ich dem Hund soviel wie möglich im Alltag lehren um ihn vor Gefahren zu schützen (bzw. absichern) bzw. kann ich Dinge meiden. Denn ich könnte es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren wenn meinen Hunden etwas passiert weil ich der Meinung bin das Leben bietet nun mal Risiken
.Aber auch nur meine Meinung.
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Viel wichtiger als sich über EIN Verhalten den Kopp zu machen ist es den Hund alles kennen lernen zu lassen was es gibt: im Bett schlafen lassen (wenn man denn möchte), in einer Box zu schlafen, auf der Couch (wenn man denn möchte), allein oder mit dem HH usw.usw..
Wichtiger ist viel mehr das ihr immer entscheidet. Wenn ihr also ihn mal nicht im Bett haben möchtet schläft er eben unten (gilt auch für die anderen Dinge). Je selbstverständlicher vom ersten Tag damit umgegangen wird, umso weniger wird der Hund eure Entscheidungen in Frage stellen.
Denn damit zeigt er seinen Respekt wenn er eure Entscheidungen akzeptiert.
Ashkii hat 3 Tage mit im Bett geschlafen, dann 2 Wochen in der Box (weil er allein vom Bett konnte und ich nicht getraut habe das er sich über Kabel hermacht). Und jetzt schläft er mal in meinem Bett (bzw. da wo er Lust hat) oder in seiner Box. So wie ich es entscheide.
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Mit einem Hund unterwegs zu sein dem ich nicht ständig ein Kommando geben muss ist wesentlich entspannter als wenn ich meinen Hund ständig sagen muss was er zu tun hat.
Ashkii lernt Jogger und andere Menschen zu ignorieren (nicht hinzulaufen) indem ich einfach weiter gehe wenn er an der Leine ist bzw. ihn heranrufe und ihn festhalte bis der Jogger vorbei ist (im Freilauf).
Nun werdet ihr natürlich sagen: ja aber er wurde aber erst einmal herangerufen.
Stimmt. Aber nicht mit einem Kommando. Sondern ich spreche ihn nur mit seinem Namen an, hocke mich hin und da Welpis das lieben kommt er schnell angesockt. Und zwar bevor er den Jogger wahr genommen hat (ansonsten schnappe ich ihn mir und "parke" ihn hinter mir).
Durch diese Wiederholungen (einfach weiter gehen bzw. VORHER "heranrufen") läuft er nicht mehr zu sich bewegenden Objekten bzw. reicht ein kurzes "Ashkii" und er kommt zu mir gelaufen oder bleibt einfach stehen.
Er wird in der Lernphase einfach nur abgesichert, ich ziehe mein "Ding" ohne ein Kommando durch und der Hund lernt somit sich bewegende Objekte zu ignorieren.
Dies gilt für alle anderen alltäglichen Dinge auch.
Dabei darf man aber den kompletten Umgang mit einem Hund nie außer acht lassen wenn man mit dem Hund über Kommunikation seinen Alltag bewältigen möchte.
Bei konditionieren Hunden geht das so lange gut, so lange nichts passiert das für den Hund lohnender ist. Denn bei der Konditionierung ist ja nicht der HH der wichtigste Part sondern das Leckerli bzw. die Strafe.
Wenn ich von Konditionierung spreche dann immer von der Klassischen: ich bringe dem Hund ein bestimmtes Verhalten bei was er bei meiner Anweisung zeigen soll und das mittels Leckerli. Dies ist sicherlich sinnvoll bei Verhaltensketten.
Hier fällt mir z.B. das ZOS ein: vor gesuchten Objekt hinlegen und durch anstupsen anzeigen. Da sind so einige Schritte notwendig die durch Clicker und Leckerli konditioniert werden.
Sitz ist z.B. ein Verhalten was ein Hund sehr viel von alleine macht. Oft auch passend zur Situation. Das wird aber nicht genutzt (da achten 90 % der HH gar nicht darauf) sondern das Sitz wird konditioniert wann dem HH es einfällt.
Die Ablage wiederum beinhaltet mehrere Schritte welche konditioniert werden müssen.
Mit Ashkii bin ich noch am überlegen ob er die Ablage mal auf die klassische Weise lernen wird. Denn noch ist mir nicht klar ob ich es brauchen werde.
Sitz hat er von Anfang an immer wieder von allein angeboten (ist nämlich praktischer als stehen zu bleiben wenn man hochschauen will) und wurde dementpsrechend gelobt ("feiner Junge" z.B.).
Beim Einsteigen ins Auto z.B. müssen die Hunde immer einen Moment warten bis ich den Kofferraum auf habe. Also habe ich Ashkii einfach immer wieder an die Stelle "gestellt" an die ich ihn haben wollte bis er von allein kurz da geblieben ist.
Oft hat er sich dann hingesetzt. Dies wurde dann auch gelobt. So auch im Fahrstuhl, vor der Wohnungstür, beim Output einsammeln usw..). Nachdem das gut geklappt hat, habe ich das Wort "warte" eingeführt. Dies bedeutet er soll an einer Stelle bleiben. Egal ob sitzend, stehend oder liegend. Und das wird wahrscheinlich das Einzige sein was ich brauche: er soll auf einer Stelle bleiben. Egal wie.
Das Wort "warte" habe ich zwar jetzt parallel eingeführt, brauche es aber theoretisch gar nicht. Denn er wartet oft von allein wenn ich stehen bleibe. Dann schaut er was ich mache. Gehe ich weiter, geht er auch weiter. Räume ich Häufchen weg, wartet er bis ich es eingesammelt habe usw..
Mein Ziel ist: andere Menschen zu ignorieren; vor Kontankt mit anderen Hunden mich entweder fragen bzw. hat er da Freiheit (im Freilauf) wenn er sich souverän gegenüber anderen Hunden verhält; die Straße nicht ohne meine Aufforderung zu betreten; sich an mir zu orientieren (bleibe ich stehen auf mich zu warten bzw. zu mir zu kommen, mir zu folgen ohne das ich Anweisung geben muss).
Das ist das was Hunde im Alltag bei mir beherrschen sollten. Und da brauche ich nichts klassisch zu Konditionieren.
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Das Einzige was Ace braucht ist deine Führung. Wenn du es geschafft hast ihm Sicherheit zu geben, so daß er sich 100 % bei dir Sicher fühlt, kann über kontrollierte Hundebegegnungen nachgedacht werden.
Wichtiger als das Ace jetzt mit anderen Hunden Kontakt hat ist deine Führung. Das braucht Zeit. Nehme sie dir. Dann hat er durch die Sicherheit die Möglichkeit neutral mit anderen Hunden umzugehen, da er sich auf dich verlassen kann.
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bisher ist beim toben oder ähnlichem noch nix passiert. und ich vertraue einfach darauf, dass es dabei bleibt. denn "draußen" bleibt das halsband dran! kann man jetzt positives denken nennen.
na ja, was man nicht weiß macht einen nicht heiß. Aber laut den Berichten aus einem Foren hat es einen Hund das Leben gekostet (war das nicht evtl. sogar hier im DF beschrieben worden
, müsste aber schon lange her sein) und einen Hund der kurz vor dem Ersticken war bin ich da vorsichtiger geworden.Davor habe ich mir gut 36 Jahre keine Gedanken gemacht.
Wie geschrieben tobt Barry nicht mit Körperkontakt (also Rangeln mit "Dentalkontakt") aber Ashkii. Und er bekommt jetzt kein Halsband auf den Feldern mehr um. Heute ist er auch "nakisch" auf den Feldern rumgedüst.
Barry hat ihn vor kurzem absichtlich am Halsband geschnappt und geschüttelt
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Und wie sieht es aus ein "Sonderhalsband" welches sich dehnt (also leicht über den Kopf rutschten könnte wenn daran hängen geblieben wird) mit den Marken zusätzlich umzumachen?
Dann könnte das andere Halsband abgemacht werden.
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@ Terry das ist es ja, er benimmt sich sonst vorbildlich. Er ist kein Kläffer. Oder einer der rumpöbelt.
och, das macht Barry auch nicht. Und ein Außenstehender würde behaupten Barry benimmt sich vorbildlich. Ich merke aber seit dem der Kleine da ist wie er sich in einigen Kleinigkeiten immer respektloser verhält. Da schiebe ich jetzt einen grooooßen Riegel vor.Es sind oft Kleinigkeiten die wir gar nicht als Respektlos wahr nehmen. Erst wenn dann bei "großen" Dingen etwas nicht klappt dann fällt es auf
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Eine heftige Auseinandersetzung durch ein Mißverständnis ist die eine Sache.
Das Hängen bleiben, Panik bekommen und dabei den anderen Hund erdrosseln eine andere.
Nach verschiedenen Berichten in Foren soll dies schon vorgekommen sein.
Barry spielt nicht mit Körperkontakt, also lasse ich seines an. Bei Ashkii (14 Wochen) werde ich wohl wieder auf Geschirr zurück greifen (das bei ihm nicht rumschlabbert). Dann kann ihm wenigstens nicht die Luft abgedrückt werden wenn ein anderer Hund mit seinen Zähnen hängen bleibt, denn noch tobt Ashkii mit vollem Körpereinsatz.