Beiträge von Terry

    Barry´s Vorgänger Balu hatte ein ganz anderes, gefährliches Problem: er wollte die Kracher immer fangen. Er wäre auch vom Balkon (4te Stock bei meiner Schwester) hinterher gesprungen wenn man da nicht aufgepasst hätte.

    Sein Bruder hatte die gleiche Macke und hat sich, glaube sogar mehrmals, die Schnauze verbrannt, weil er sich die angezündeten Knaller geschnappt hat. Davon konnte ich Balu GsD immer abhalten.

    Ashkii kann sich noch nicht entscheiden. Da Barry und ich nicht reagieren (er beobachtet uns genau) ist er unsicher (hört ihr denn gar nichts) und dann wieder entspannt. Wechselt sich immer ab; kommt auf die Lautstärke der Knaller an.

    Raus gehen vermeide ich. Da soll er mir lieder in die Whg. pieseln, denn draußen wird schon geknallt was das Zeug hält und ich muss unter den Balkonen durch. Muss nicht sein das ihm was vor die Pfoten fällt.

    Für mich hört es sich so an als wenn da doch sehr viel Erfahrung mit Herdis vorhanden ist (sonst hättest du den Herdi nicht so gut integrieren können).

    Wer Erfahrung und genügend Verantwortungsbewusstein hat könnte meiner Meinung nach sogar einen Herdi ein neues Zuhause bieten. Wird diesem Hund von Anfang an klar gemacht das er nur zu melden hat, die Entscheidung aber beim HH bleibt, sollte es möglich sein.

    Wer da auch sehr viel Erfahrung hat (unterstelle ich jetzt mal) sind die "Herdenschutzhunde in Not". Da sind sehr oft Kangals und Co. zu finden, welche eine Aufgabe gepaart mit konsequenter Führung suchen.

    Mein Barry ist ein Kangalmix, zu allen Fremden freundlich. Gemeldet wird laut, die Entscheidung wird aber abgegeben.
    Nur wenn er ganz allein in der Wohnung ist sollte besser keiner ungefragt herein kommen. Glaube zwar nicht das er beißen würde, aber stellen auf jeden Fall (bis ich wieder auftauche).

    Zu haben ist mein Barry nicht, aber ich könnte mir vorstellen das ihm z.B. solch ein Leben sehr gut gefallen würde. Warum also nicht einem Herdi (oder Mix daraus) eine Chance geben?

    ganz geheuer sind Ashkii die Knaller auch nicht. Aber erst nachdem es jetzt immer mehr werden.

    Er hatte bis zum letzten Spaziergang dieses Geknalle ignoriert. Aber auf dem Rückweg (bin nur ne kurze Runde gegangen) wurde es immer lauter und näher. Da hat er zugesehen zwischen Barry und mir zu laufen.

    Sobald es wieder lauter wird, legt er sich hier oben jetzt zu mir. Ich ignoriere ihn einfach und lasse ihn sich hinlegen wo er will. Er entspannt auch sobald es wieder etwas ruhiger ist.

    Also Schutz bieten durch reine Anwesenheit und ansonsten auch versuchen die Gedanken nicht auf den Hund zu richten. Das macht einen selbst nicht wirklich souverän. Box, wenn sie sich wirklich Sicher fühlt ist ok. Aber sie sollte auch von allein hinein gehen. Denn auch wenn sie die Box sonst liebt, könnte es sich schnell ändern wenn sie darin Panik bekommt und nicht raus kann.

    Ashkii bekommt jetzt auch immer einen leichten Mantel an wenn wir raus gehen. Habe ihn den bis letzte Woche nur angezogen wenn sehr naß oder winidg war.

    Aber da er sich letzte Woche eine Halsentzündung mit einer Mittelohrentzündung eingefangen hat, wird er bei den Temperaturen immer einen leichten Mantel tragen. Auch auf den Feldern. Er hat noch keine Unterwolle und fühlt sich immer schnell kalt an (obwohl er wie ein Irrwisch über die Felder tobt).

    Nächsten Winter werde ich dann wohl darauf verzichten können (dann hat er hoffentlich ein wenig mehr als diese leichten Fussel zu bieten :D ).

    Zitat

    Wenn man Kommandos Schritt für Schritt aufbaut, immer bedacht den Hund nicht zu überfordern etc. wie geht man denn dann in der Zeit mit dem Hund spazieren?


    was meinst du denn warum die meisten HH an dieser 08/15-Geschichte oft scheitern? Nicht weil sie sich keine Mühe geben, nicht weil sie keine Lust haben. Sondern weil suggeriert wird das man über Kommandos einen Hund erzieht.

    Kommandos haben keine "Wertigkeit" für einen Hund. Aber Spiel und Spaß. Also wird der Hund seinen "Wertigkeiten" folgen. Hat nichts mit "Hinterfragen" zu tun.

    Und anstatt mich mit beiden rum zu ärgern, würde ich entweder mich da gar nicht einmischen (kommt aber immer darauf an um was es geht) oder aber den Hund nicht mit Kommandos versuchen an mich zu "zwingen" sondern durch gemeinsames "erleben" über Spiel. Da kann auch genug UO eingebaut werden.

    Aber nur wenn man es Live beobachten kann, kann der Ansatz gefunden werden.

    Also wenn ich mir so überlege mit was ich den ganzen Tag so in Berührung komme (Türgriffe, Haltegriffe in S-Bahnen oder Bussen usw.) mache ich mir betr. rohen Fleisches gar kein Kopp.

    Anstecken kann man sich tagtäglich. Also sollte man es betr. Frischfütterung es genauso handhaben: man lässt sich nicht verrückt machen und beachtet alltägliche, normale Hygieneregeln.

    öh, undercover, was mich stört: du schreibst von einem Mauli. Meinst du damit eine Maulschlaufe? Die müsste ja, damit der Hund nichts frisst, sehr eng umgemacht sein.

    Besser wäre dann (falls ich mit meiner Vermutung richtig liege) ein Gittermaulkorb (gibt es auch aus Plastik). Damit kann dein Hund nichts aufnehmen aber noch genügend hecheln.