Beiträge von Terry


    Insgesamt muss ich aber dazu sagen das es sehr wichtig ist das Ganze mit Fingerspitzengefühl anzugehen. Zu sehen wie weit der Hund schon in der Lage ist etwas umzusetzen. Denn sie soll ihren Charakter (wozu auch ihre Hibbeligkeit gehört) nicht verlieren, sondern sie soll nur lernen sich selbst zu kontrollieren. Bei Ashkii gibt es auch immer nur kleine Fortschritte. Das reicht aber auch. Denn wir haben Zeit und zuviel Druck stände da eher im Wege.

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    Ich mache mir seit Wochen Vorwürfe, könnte nur noch heulen und dann sagt mir auch noch wer, wir würden nicht zueinander passen und ich....


    Das vergiss einfach ganz schnell. Ihr könnte zu jedem Zeitpunkt mit kleinen Veränderungen anfangen. Was vorher war ist egal und mit Sicherheit auch nicht verkehrt. Du machst ja nur Dinge von denen du erst einmal überzeugt bist. Erst das Verhalten des Hundes zeigt einem ob man nun auf dem richtigen Weg ist oder nicht.

    Und Läufigkeiten haben wohl auch noch viel Einfluss. Die muss man dann auch noch mit einbeziehen.

    Meinen Balu hatte ich ja noch in einem Haus ohne Fahrstuhl.

    Als ich ihn nicht mehr tragen konnte (er hatte zwar keine 16 Kilo, hat mir aber trotzdem gereicht) habe ich es abgewechselt: teilweise getragen (also z.B. 1 Treppe, die nächste ist er langsam gelaufen, dann wieder getragen usw. bis wir unten waren). Hoch habe ich ihn langsam laufen lassen. Mit seinen Gelenken hatte er nie Probleme.

    Würde ich heute auch wieder so machen wenn ich keinen Fahrstuhl und einen größer werdenden Hund hätte (und ihn nicht mehr tragen könnte).

    Der Vorteil bei Balu war im Endeffekt das er später nicht wie ein bekloppter die Treppen runter sauste (ist ja auch für einen erwachsenen Hund nicht wirklich gesund) sondern es doch etwas gemässigter anging da er es so gewohnt war.

    Treppen hoch dürfte doch eigentlich nicht wirklich schädlich sein (wenn Hund das langsam gehen lernt)? Könnte doch auch ganz gut für seine Muskeln sein.

    Ich habe ja Glück das wir hier Fahrstuhl haben und Ashkii ja auch eher ein "Federgewicht" ist. Trotzdem lasse ich ihn ab und an auch mal die Treppen langsam runter oder hoch laufen.

    Runter würde ich auch am Geschirr unterstützend eingreifen. Wichtig ist nur das Hundi nicht springt.

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    Das mit dem respektlos hab ich auch schon zu hören bekommen, aber deshalb schmeiss ich ihr keinen Schlüssel um die Ohren wenn sie bellt, wie mir das geraten wurde. Respekt muss sie doch auch auf nettere Art lernen können oder nicht? Respekt erwächst doch auch aus einer guten Bindung nicht? Ich respektiere doch jemanden nicht weil er mich körperlich massregelt. Wie verdien ich mir ihren Respekt wenn nicht durch nette Konsequenz, deutliche Grenzen und ebenfalls Respekt gegenüber ihr? Wie macht ihr das? (Doofe Frage, aber bin echt bischen ratlos und niedergeschlagen...)


    na klar kann man Respekt auch mit "Gewalt" erzwingen. Der ist aber nicht immer haltbar (weil Hund nicht verstehen lernt).

    Allein Bewegungseinschränkung (das steht nämlich nur dem souveränem führenden Mitglied der Gemeinschaft zu) reicht oft schon aus um dem Hund zu zeigen zu was man alles so fähig ist. Im Prinzip macht das ja schon fast deine Luna. Sie begleitet dich auf Schritt und Tritt, ich vermute mal sogar das sie, wenn sie sehr übermütig ist dich anspringt und lenkt dich damit in Bahnen die sie möchte.

    Damit ist sie aber nicht wirklich glücklich. Denn das ist für sie sehr anstrengend (womit man dann evtl. bei dem Ventil Bellen wären). Wenn du ihr vermitteln kannst das es viel Spaß (oder einfach auch nur mal Schmuseeinheiten) für sie gibt wenn DU es gerade als passend erachtest, kann sie sich "innerlich" zurücknehmen, wird dann ausgeglichener und damit wird der Umgang allgemein entspannter.

    Ashkii hat das vom ersten Tag an gelernt. Zwar entspannte er am Anfang noch in der Box, aber heute ist es schon so das ich ihn max. 2 x in seinen Korb tragen muss wenn er wieder mal nicht weiß wo hin mit sich und er dann auch da bleibt (bzw. nach einer Weile zu mir kommt aber eben nur um bei mir zu Ruhen). Er würde mit Sicherheit, wenn ich ihn da jetzt nicht schon Ruhe beibringen, in einem Jahr nicht mehr wissen wo er mit seiner Hektik (also inneren Unruhe) hin soll. Und solch einen Hund dann wieder "runter zu fahren" wäre dann für Beide anstrengender.

    Vor allen Dingen die Namen, die einem gefallen, möglichst erstmal ergoogeln. Denn die meisten existieren schon. Habe auch ein paar Namen als Zusatz gesucht. Alle die mir gefallen haben gibt es aber schon.

    Vor zu "hochtrabenden" Namen würde ich Abstand nehmen. Denn da sollte man (vielleicht hat das aber deine Bekannte ja) schon Qualifikationsnachweise vorlegen können. Sonst hätte ich auch das Gefühl das ist mehr schein als sein.

    Das "einsperren" bedeutet aber nicht in eine Box, sondern in einen Bereich den sie (also Zazie) auch von sich aus verlassen konnte (nämlich drüberspringen) was sie anfangs auch machte.

    Bei mir sah das so aus: zwischen Couch und Fernsehtisch war Barrys Platz. Diesen konne ich mit einem Gitter abtrennen, wobei der jeweilig eingeschränkte Hund natürlich hinüber sprang (meist über die Couch).

    Ohne Kommentar wurde Zazie (oder andere Hunde) wieder dort hingepackt bis sie merkten das sie DAMIT keinen Erfolg hatten. Wenn der jeweilige Hund dann sich hinlegte und entspannte (also auch etwas einnickte) habe ich ohne Kommentar das Gitter beiseite gepackt.

    Natürlich schießen die meisten Hunde da sofort wieder raus bzw. nehmen ihr gelerntes Verhalten sofort wieder auf. Also wieder zurück gepackt. Zazie hatte schnell begriffen das ein losstürmen sie nicht weiter brachte. Also hat sie angefangen, wenn das Gitter dann weg war, langsam diesen Platz zu verlassen und sich in der Wohnung "gesitteter" zu bewegen.

    Warum kein auf den Platz schicken. Dies wäre ein Kommando was wieder aufgelöst werden muss und der Hund zu sehr damit im Mittelpunkt steht. Durch die "visuelle" Grenze nehmen sich Hunde (jedenfalls die bei mir waren) von sich aus zurück. Sie können also aktiv an der Situation "mitarbeiten" ohne das man ihnen verbal Aufmerksamkeit schenkt.

    Diese Bewegungseinschränkung wurde auch draußen weiter verfolgt. Zazie durfte sich eine kurze Zeit nur knapp neben mir bewegen bzw. leicht versetzt hinten. Auch im Freilauf wurde sie dahin geschickt wenn ein Hund auftauchte. Es dauerte ca. 3 Tage bis sie heraus gefunden hatte wie sie wieder mehr "Freiheit" bekommt: wenn sie ohne zu ziehen vor mir läuft bzw. locker neben mir und wenn sie wartet bis wir zusammen den Hunden entgegen gehen (im Freilauf).

    "Nagel" ich einen Hund auf seinen Platz mit einem Kommando fest (bzw. halte einen Hund mit "Fuß" neben mir), führt dieser dann zwar etwas aus, ist aber wieder auf mich angewiesen (denn ohne meine Auflösung darf er den Platz ja nicht verlassen).

    Ich würde auch mal annehmen das Luna lernen sollte mit "Frust" umzugehen. Sie braucht ihre "innere" Ruhe um zwar aktiv und freudig aber nicht "überfordert" agieren zu können.

    Bei Hündinnen rechne ich mit allem. Da bin ich vorsichtig. Hündinnen sind oft "rauhbeinig" ohne das etwas Ernstes passiert und oft sind sie diejenigen die gleich beim ersten Treffen einem Jungspund zeigen "bis hier und nicht weiter".

    Kessy, Hund meiner Freundin, hat Ashkii auch schon die Meinung gegeiget. Durfte sie aber erst nachdem er genervt hat (sie macht es auch schon gern sehr viel früher, wollen wir aber nicht fördern). Ashkii hat geschrien als wenn sein letztes Stündlein geschlagen hätte.

    Aber das Thema war damit durch. Er hat jetzt Respekt vor ihr.

    Fällt mir gerade ein: mein Bearded ist das auch passiert. Das Frauchen einer Boxerhündin kannte ich schon von Treffen bevor ich Jimmy hatte.

    Vor dem ersten Treffen mit Jimmy und ihrer Hündin teilte sie mir schon mit das ihr Hund Welpen/Junghunden sofort zeigt wo die Grenze ist. Und das mit lautem Getöse. War tatsächlich so. Mir ist zwar auch das Herz in die Hose gerutscht aber ich habe Frauchen vertraut.

    Danach war alles geklärt. Jimmy wusste was er von dieser Hündin zu halten hatte und sie hat sich für Jimmy nie wieder interessiert bzw. ist dann gelassen mit ihm umgegangen.

    Muss jetzt bei dir nicht das Gleiche sein. Aber möglich ist alles.

    Verunsichert Mini nicht und versucht euch so gelassen wie möglich zu benehmen wenn ihr Unterwegs seit. Ausschließen kann man solche Ereignisse nicht.

    aneken
    Barry war ein unsicherer Hund. Er hatte wohl nie so wirklich die Hundesprache gelernt bzw. konnte er nicht mit Hunden umgehen, welche sich als "Macker" zeigten (meist Nordische und Spitzartige) aber im Inneren meist eher Unsicher bzw. nur Angeber waren.

    Die hat er sofort erkannt und sich vorgeknöpft.

    Darauf hin habe ich Barry komplett zurück genommen (nur Kontakt in unserer großen Hundegruppe wo es nie zu Problemen kam bzw. nur zu Hunden die ich kannte) und ihn durch viele Dinge (z.B. Spielen) auf mich "umgelenkt".

    Nach und nach wurde dies, entsprechend seinem Entwicklungsstand, gelockert und nach ca. 1 - 1/2 Jahren ist er ein sich an mir orientierender, normal umgänglicher Hund geworden, der natürlich auch mal anderen Hunden sagen darf wo er seine Grenze steckt. Aber letztendlich treffe ich Entscheidungen (z.B. was den Umgang mit anderen Hunden betrifft).

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    ich wollte/will einfach nur betonen, dass man eben nicht alles kennt, und ich es eher lächerlich finde, dass dann alle gackernd wie die hühner rumrennen und jemand verurteilt wird. ich bin sozusagen einfach mal der gegenpol, auch wenn es nicht meine meinung reflektiert,


    wenn Jemand meint er müsse an die Öffentlichkeit gehen wird sich die Öffentlichkeit auch dazu äussern.

    Wenn man sich nur dazu äußern darf wenn man ALLES kennt, würde ich vorschlagen es äußert sich Niemand mehr über irgend etwas. Weder in den Foren noch im Fernsehen oder sonstwo.

    Letztendlich ist es mir so ziemlich wurscht. Wer gegen das Gesetz verstösst (ob Gesetz nun sinnvoll oder nicht) muss nicht jammern wenn er dafür "angezählt" und evtl. verurteilt wird. Und da spielt es keine Rolle um was es da genau geht (Leinenzwang, Parkverbot o.ä.).

    Was mir nicht in den Kopf will (wurde hier ja auch schon erwähnt):

    Kann man sich wirklich aussuchen welches Gesetz man beachten möchte?

    "Das Gesetz finde ich ok weil da ein ANDERER"angesch***" wird der mir nicht in den Kram passt?"

    "Das Gesetz finde ich nicht ok weil es MIR nicht passt, also kann ich es einfach ignorieren?"

    Wenn man sich umschaut kann man alltäglich "Krieg" auf der Straße erleben (oder im INet; ich spreche jetzt nicht von Meinungsverschiedenheiten!).

    Da wird gemault wenn ein ungeleinter Hund ankommt (auch noch darauf hingwiesen das da ja Leinenzwang sei) und es wird dann irgendwann das OA aufgesucht.

    Da lässt man seinen eigenen Hund im Leinenzwanggebiet laufen (der tut ja nix) und beschwert sich wenn dann das OA sich über die Einnahmequelle freut.

    Da wird geparkt wo man will (böse Politessen). Sollen sich mal nicht so haben.

    Parkt dann jemand da wo es einem selbst nicht passt darf die Polizei anrücken.

    Mit dem Typen werde ich sicherlich nicht Solidarisch nur weil es um einen Hund geht. Wer sich immer wieder über bestehende Gesetze hinweg setzt (die wenigsten halte ich für sinnvoll) muss mit Konsequenzen rechnen.

    Und da brauche ich kein Hintergrundwissen. Denn es gibt Leinen mit dem ein Hund auch ins Gebüsch kommt. Es gibt Möglichkeiten seinem Hund (vielleicht nicht jeden Tag) Auslauf zu bieten.

    Das der Dumme der Hund ist, ist klar. Aber das liegt allein in den Händen des HH.

    Jeder muss das machen was er vertreten will und kann. Dabei muss er auch mit den Konsequenzen leben. Wenn es auf Kosten des Hundes geht ist es um so schlimmer wenn man so stur ist. Aber mein Mitgefühl hat Niemand der wissentlich das Wohl seines Hundes aufs Spiel setzt.

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    bedenkt aber dabei, dass er es für seinen, für eure, für alle Hunde bzw. Hundehalter macht.


    sorry, das halte ich für absoluten Quatsch. Dann würde er sich die Mühe machen und versuchen HH in der Stadt Krefeld zu gewinnen mit denen er zusammen in Schriftform gegen den Leinenzwang sich "beschwert" und versucht dies zu ändern.

    Also mit solch einem Typen möchte ich als HH nicht in einen Topf geworfen werden und schon gar nicht das dies meine Meinung wäre (Gesetze übertreten als angebliches Kampfmittel).

    Mich schüttelt es gerade.