Beiträge von Terry

    Ich hab es erstens so verstanden, dass der Besitzer gar nicht bekannt ist, könnte also auch einer der Anwesenden sein, und zweitens, wenn ich als Besitzer einen Hund irgendwo lasse, stelle ich sicher, dass da nichts passieren kann. Ich als Besitzer bin immer verantwortlich, egal ob anwesend oder nicht. Wenn ich es nicht packe, den Hund in vernünftigen Händen zu lassen, dann kann Hund nichts dafür.

    Barry hätte wohl eher nicht nur zugeschnappt, sondern den Mann dazu gebracht sich nicht mehr zu bewegen. Er konnte unterscheiden zwischen Angriff und Versehen., hat aber in unserem Zusammenleben das auch lernen dürfen.

    Ein Hund muss sich nicht alles gefallen lassen, schon dreimalnicht von Fremden oder Besuch. Das ist so ne neumodsche Ansicht. Hier hätte einfach der Besitzer alles regeln müssen. Da aber der so gar keinen Plan von Hunden hat (das Ereignis ist das Ergebnis von vielen Dingen, die schon vorher schief gelaufen sind) freue ich mich über das Gutachterergebnis.

    Auto: Mietwagen haben so ihre Vorteile. Ich bekomme immer die neuesten und die ersten Stunden sind immer sehr spannend. Außerdem weiß ich, was ich bei meinem eigenen Auto haben möchte oder was nicht.

    Von Berlin nachhause ein Auto gemietet. War das neueste und Einführungen werden überbewertet (da würden die Mitarbeiter wohl nicht mehr fertig werden). Also nach 7 Jahren kein Auto fahren in ein vollelektronisches Auto, mitten in Charlottenburg. Nach Wannsee raus ging es noch einigermaßen, auch wenn die blinkenden Lampen an den Außenspiegeln schon sehr irritierend waren.

    Zurück in der City und Parkplatzsuche war ich froh einen Automatikwagen zu haben (für mein zukünftiges Auto notiert) und nach 30 Minuten (in denen ich den Wagen am liebsten mitten auf der Straße hätte stehen lassen wollen), doch noch in der Nähe der Wohnung einen Parkplatz entdeckt. Einparkhilfe ist was feines (notiert), denn da bin ich dann mal mit Schwung und sogar sehr sicher vorwärts eingeparkt.

    Auf dem Rückweg nachhause dachte ich dann erst, dass es sehr windig sei, da ich teilweise gegen halten musste, bis mir ein Licht aufging, dass das der Spurenassistent ist (notiert).

    Was ich bei meinem eigenen Auto nicht brauche sind diese Überholwarnsignale. Da diese Dinger auch warnen, obwohl Auto noch weit weg, gar nicht auf meiner Spur und ich dadurch fast bei einem Spurenwechsel das Auto verrissen hätte, kann ich darauf verzichten. Was auch fein war, war der Höchstgeschwindigkeitshinweis. Übersehe ich auf den Autobahnen gern einmal.

    Mal sehen was das nächste Auto so auf Lager hat.

    Orientiert an deiner Aufzählung meine Idee:

    1) Körpersprache und Verhalten. Was macht Hunde aus.

    2) Gesundheit. Was kann alles auf den HH zukommen, wie kann es vermieden werden, was ist nicht zu vermeiden.

    3) Welche Rassen gibt es. Vorzüge, Nachteile, welche passt am besten.

    4) Was kosten Hunde. Futter, TA, Versicherung, Steuern, Anschaffungskosten.

    5) Woher den Hund beziehen. Vor- und Nachteile aufzeigen.

    6) Was braucht es um einen umweltsicheren Hund zu bekommen, inkl. Unterschied zwischen Erziehung und Dressur.

    7 Tage, 4 Stunden finde ich gut. Sehr wichtiger Punkt, dass die Prüfung nicht nur aus multiple choice-Fragen besteht. Ich bevorzuge immer eigene Worte, um zu sehen, was verinnerlicht wurde.

    Distanzlernen käme für mich nicht infrage. Wie bei einem Führerschein, ist die Anwesenheit in Theorie und Praxis wichtig. Die Praxis würde auf Hundeplätzen stattfinden.

    Mein utopischer Wunsch ist, dass dies vor dem Hundekauf Pflicht wird, ohne bescheinigte Teilnahme kann kein Hund gekauft werden. Langjährige, erfahrene Hundehalten könnten das Projekt mit ihrem Wissen unterstützen.

    guter Punkt.

    Aber ist einem das so klar, wenn man keine richtigen Vergleiche hat?

    Ich bin z.B. mit Yorkshire Terriern aufgewachsen. Die haben immer gehechelt und hatten immer bestialischen Mundgeruch. Ich hab das nie in Frage gestellt, das war einfach so. Ich hab das tatsächlich auch vor gar nicht allzu langer Zeit erstmalig reflektiert, dass ich jetzt sofort wahrnehme, wenn Bolle in einer Ruhephase hechelt und mich direkt frage, was los ist. Früher wusste ich nicht, dass es nicht normal ist, dass Hunde die ganze zeit hecheln.

    Ich kann mir tatsächlich bis jetzt keinen nichthechelnden Yorkie vorstellen, weil sich das Bild in mir so natürlich anfühlt. Versteht ihr, wie ich meine?

    Dass man das einfach nicht in Frage stellt, sich dran gewöhnt, keinen Vergleich hat?

    Darum glaube ich eben nicht, dass das über die Käufer zu regeln ist. Die Auseinandersetzungen (ob nun hier oder außerhalb) werden doch überwiegend emotional geführt. Wie soll das zu einem Ziel führen?

    2019 in Berlin habe ich mehrere Mops-Hunde und Bullys gesehen. Würde ich mich nun positionieren müssen aufgrund dem was ich gesehen habe, würde ich mich auf die Seite der Bullys und Co.-Halter stellen. Nix mit hecheln und alles andere. Fitte Kerlchen, sausten in der Gegend rum (bei einem Mops habe ich gefragt, der war 5 Jahre alt) und das bei knapp 30 Grad. Wie kann man denen erklären, dass das kaputte Rassen sind? Und Mitbürger sehen diese agilen Hunde und glauben, dass das normal ist. Von den ganzen "ich sehe nichts" obwohl das Dilemma sich genau vor der Nase abspielt, ganz abgesehen.

    Es gibt Bücher zu dem Thema, Organisationen "kümmern" sich, die Bundestierärztekammer ist dran und sogar ein Gesetz gibt es und trotzdem werden diese Rassen immer moderner.

    Vielleicht ist auch erst etwas zu erreichen, wenn die Hundehaltung ganzheitlich "bearbeitet" wird.

    Vielleicht ist das Problem, dass sich zu sehr auf das Aussehen fokussiert wird. Hätten Bully und Co. nicht diese gesundheitlichen Probleme, gäbe es die Diskussion doch gar nicht, egal wie sie aussehen. Blöd halt, dass das Aussehen von den Problemen nicht getrennt werden kann.

    Was ich damit sagen will: die Dinge entwickeln sich einfach sehr langsam. Es gibt keine Maßnahme, um eine Bevölkerung schnell umzuerziehen. Es ist der eher stete Tropfen. Es gibt einige, die sich von extremen Messages, Handlungen, Werbungen kriegen lassen und sich identifizieren können. Das sind aber meist nicht die Leute, die selbst genau das am liebsten machen, was diese Werbung anprangert, sondern Leute, sie eh schon ähnlich ticken, die sich identifizieren können. Und ab da braucht es dann Jaaahre, bis das so in die breite Gesellschaft sickert.

    Irgendwo habe ich noch einen alten Flyer "Tierärzte gegen Tierversuche" hier rumfliegen. Der ist glaube ich von 1979 oder 80. Es hat sich da schon viel getan, aber eine Präsenz, wie sie es bräuchte (im täglichen Leben an ein Publikum, welches den Verein nicht auf dem Schirm haben) gibt es bis heute nicht. Das Gleich das Thema QZ. Die Rassen gibt es schon seit Jahrzehnten, viel Aufklärung und was ist: Diese
    Rassen boomen regelrecht.

    Sind die Menschen zu blöd? Nein. Haben sie kein Interesse? Nein. Was macht es für einen Sinn Menschen erreichen zu wollen welche sich der Probleme bewusst sind?

    Erreicht werden müssen genau die, die auch die "Ausführenden" sind: Vermehrer, Züchter. Ohne Vermehrer und Züchter keine Hunde. Und da wird wohl bloß der Gesetzgeber noch etwas tun können, denn wo Geld fließt, folgt sehr schnell eine "Erblindung". Ob bewusst oder unbewusst ist egal. Alle Energie in die Käufer zu stecken, raubt Kraft, welche, von der Logik her, nicht zu einem Erfolg führen kann. Klar, es gibt Einzelne welche sich besinnen. Nützt aber den Hunden nichts, da die Zucht oder Vermehrung "lustig" weiter geht bzw. rasant zunimmt.

    Ich bin ja geduldig, weil natürlich alles seine Zeit braucht, aber Jahrzehnte und eigentlich wird es immer schlimmer? Irgendwo hakt es.

    Mir fällt gerade PETA ein. Gerade hier im DF sind da ja eher "Gegner". Aufgrund einerseits dem drastischen Vorgehen und dann noch selbst (zumindest in den USA) keine reine Weste habend.

    Hat PETA schon nachhaltigen Erfolg gehabt? Wurde diejenigen, die es zu überzeugen galt, so zu Änderungen animiert? Ich habe da keinen Überblick.

    Mich jedenfalls stößt diese "Werbung" und das Vorgehen ab und ich befasse mich dann damit nicht mehr. Würde ich zu der Zielgruppe gehören, wäre das jedenfalls nach hinten los gegangen (was Änderungen betrifft).

    Nö, du siehst es nicht anders. Ich sehe es genauso. Ändert halt nichts daran, dass andere es anders sehen. Und wenn ich andere Menschen erreichen will, muss ich versuchen einen anderen Weg suchen, als den den ich gern hätte. Versuchen zu schauen womit ich sie überzeugen kann (bzw. sie glauben sie seinen selbst auf den Gedanken gekommen).

    Leider kann ich das in angemessener Form nicht so gut, darum halte ich mich lieber zurück, als für die Hunde da was zu verschlimmbessern. Leider kann ich nicht zeichnen, sonst würde ich meine Vorstellungen zu Papier bringen.

    Weil Mensch Mensch ist und Hund Hund?

    Mein Verständnis Mensch/Tier ist auch ein anderes als was so mancher Mensch hat (ich wäre in vielen Bereichen viel rigoroser). Und ich verstehe dich. Aber weder lasse ich mir was mit dem Holzhammer beibringen, noch andere Menschen lassen das zu.

    Die Frage ist doch, will ich den Tieren (hier Hunden) helfen, oder geht es nur darum mein Verständnis anderen aufzuzwingen. Das hat noch nie geholfen. Dauerstreit mit anderen Menschen hat nicht geholfen. Qualzuchten ist ja kein neues Phänomen, im Gegenteil, je mehr dagegen gewettert wird, um so beliebter scheinen sie zu werden. Wichtig ist so viele Menschen wie möglich ins Boot zu holen und sei es "nur" um im Zuchtgeschehen etwas zu ändern/durchzusetzen.

    Angesprochen werden sollen doch aber Menschen, welche diese Rassen "toll" finden. Kann mir nicht vorstellen, dass da solche ein Vergleich ankommen würde, bzw. ist meine Befürchtung, dass der Schuss nach hinten los geht. Vergleiche Mensch und Tier schadet Tieren eher, egal in welcher Form.

    Mein inneres Auge zeigt mir eher einen Menschen, welcher, aus welchen Gründen auch immer, schlecht Luft bekommt, sich mit einem anderen darüber unterhält wie schlimm das ist, welche Einschränkungen er dadurch hat, neben ihm ein Bully, Mops oder was auch immer, der genauso nach Luft schnappt, aber von den Menschen in der Unterhaltung als "süß" betitelt wird, weil er so schnauft. Menschen welche sich das anschauen, müssen von sich aus, und ohne viel Interpretationsspielraum, erkennen, dass das nicht durch Kaufen gefördert werden darf bzw. sich vielleicht dafür einsetzen, dass diese Zuchten verboten werden.

    Jeder Holzhammer lenkt den Fokus auf den Holzhammer, aber nicht auf das Problem der Hunde.