Beiträge von Terry

    Mein Bearded und sein Nachfolger sind vom ersten Tag offline gelaufen. Sie haben die Leine nur dort kennen gelernt wo Leinenzwang und wenn ich in stark befahrenem Berlin (Spandau Rathaus oder Kudamm z.B.) unterwegs war.

    Barry hat drei Wochen dazu gebraucht um an der Straße frei laufen zu dürfen und in den letzten Jahren bin ich dazu über gegangen ihn die meiste Zeit offline laufen zu lassen. Seit Ashkii da ist läuft er zu 99% offline.

    Klein Ashkii läuft im Auslauf nur offline, da brauche ich nur selten rufen, er folgt uns jetzt immer mehr von allein. An der Straße darf er noch nicht so oft. Meist nur Nachts wenn ich die Autos vorher höre und ihn heran rufen kann.

    weiste, naijra, ich habe keine Lust alles immer wieder zu kauen. Meine Grundeinstellung was Respekt z.B. betrifft usw. habe ich deswegen auf meiner HP zusammen gefasst.

    Betr. Futter: da musst du einfach oben das Eingangsthema noch mal lesen.

    Um mit Hunden zu arbeiten und sie zu verstehen reicht es nicht irgenwelche Handlungen "durchzuführen". Da gehört viel mehr dazu. Und meine Sicht der Dinge habe ich auf der HP aufgeschrieben.

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    Ich denke mal, jeder Hund ist erstmal interessiert an Artgenossen und findet es ganz toll sie zu treffen. Wie grausig, daß er dann nicht darf ....!
    Das ist allein dein Wunschdenken! Genauso wie Menschen unterschiedlich sind, sind es auch Hunde. Und würde man Hunde so lassen wie sie wollten, würden sie auf ständiges Treffen mit fremden Artgenossen verzichten, weil dies auf Dauer nur Streß für sie bedeuten würde. Sie werden halt mehr oder weniger genötigt dazu. Und dann agiert ein Hund seinem Charakter oder seinen Erfahrungen entsprechend. Und wenn Hundi Glück hat steht sein Mensch zu ihm und hilft ihm mit der Situation zurecht zu kommen. Und dazu kann auch anleinen gehören

    Und wenn er erstmal dauerhaft nicht darf, wie soll er denn mit Artgenossen noch klarkommen wenn er es nicht gelernt hat?
    Keiner schreibt das die Hunde dauerhaft nicht dürfen?
    Konnte ich hier nicht lesen. Auch da scheinst du etwas hinzuinterpretieren was so gar nicht der Fall ist. Du möchtest es halt gerne sehen.

    mh, was mich jetzt irritiert: andere schreiben ihre Meinung dazu, die halt nicht so konform geht und schon wird von "Aufregung" geredet.

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    Und es wird Gründe haben, weshalb der eine Hund der Trainerin sich selbst für's große Geschäft rückversichern muß. Soweit Cosmix das ausgeführt hat, sogar zu Recht, wenn er extreme Macho-Allüren zeigt und alles in Frage stellt.


    Den Quatsch muss nur einer nachmachen der keinen wirklichen Plan hat, nur weil er es irgendwo oder hier gelesen hat. Wenn ich dem Hund einen Platz gebe in der Gemeinschaft will gehört sicherlich nicht dazu das ich das Koten extra erlaube (was ja nun nichts damit zu tun hat wenn man den Hund Stuben- und Gartenrein macht). Das er nicht überall markieren darf ist wieder eine andere Sache. Das würde ich auch runterschrauben aber nicht unterbinden.

    Also zur Nachahmung nicht zu empfehlen da gefährlich.

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    Ehm, wo genau seht ihr das maschinelle? Macht ein zuverlässig funktionierender Rückruf den Hund zur Maschine?


    nach meinem Geschack ist es einfach zu viel was in der kurzen Zeit als "Vorschläge" kam.

    Ich verstehe es ja so, daß dieses Vorgespräch Pflicht ist (was ich begrüsse) bevor an der Junghundgruppe teilgenommen werden kann. Also um einen Einblick zu bekommen auf was bei jedem Team geachtet werden muss.

    Und in dem Fall wäre weniger auf Fall mehr. Einen Tipp mit was ab sofort gearbeitet werden kann, Grundwissen vermitteln warum der Hund so tickt wie er tickt und dann in der Gruppe dies erarbeiten damit es draußen auch umgesetzt werden kann.

    Dies ist aber nur meine Meinung zu der Menge an Informationen die es in der kurzen Zeit gab. Da arbeitet jeder anders.

    Ashkii hat von klein auf gelernt das ein zu mir kommen immer Positiv ist. Dazu gehört auch mal ein Anschiss aus der Ferne mit einer Konsequenz (Einschlag der Rolle Gassitüten in seiner Nähe). Aber dann sofort jubelnder Ruf und Durchgeknuddel wenn er bei mir ist.

    Das drohende Hinstapfen kann ich nicht empfehlen. Die Gefahr ist zu groß das man dann einen meidenden Hund hat der sich nach einem Ruf dreimal überlegt ob er auch wirklich kommt.

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    Aber einem rotzlöffel mal klar zu machen, dass ignorieren unerwünscht ist kann sehr heilsam sein.


    Dieses Verhalten (ich ignoriere das hier einfach mal) wird meiner Meinung nach dem Hund beigebracht. Wenn ich vom ersten Tag an ganz klar "sage" was ich dulde und was nicht kann ein Hund so frech sein wie er will, er wird nach einiger Zeit merken das er keinen Erfolg hat. Und das dann versuchen über Futter wieder wett zu machen, na ja.

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    Einer ihrer hunde dürfe nur kacken wenn sie es erlaubt weil er so drauf ist dass er es braucht.


    nun gut, die Einstellung ist für mich ein riiiesen Minuspunkt. Kein Hund darf so "gedeckelt" werden, denn die Gefahr ist groß dass das nach hinten losgeht. Aber das muss sie ja verantworten.

    Im Großen und Ganzen sind die Gedanken, jeder für sich, ja ok.

    Aber ich frage mich auch ein wenig wie du die Menge jetzt umsetzen willst? Wo willst du anfangen? Alles auf einmal geht nicht, sonst dreht ihr irgendwann einmal am Rad, denn so Konsequent kann kein Mensch sein.

    Also nach meinem Geschmack ein bisschen viel Input (gab es dazu auch Hintergrundinfos?) an Handlungen.

    Ich empfehle ein Liste die du dir anlegst, dort alles festhälst was dir gesagt wurde und dann das Wichtigste für dich herausfilterst. Aber vielleicht hast du das auch schon so gemacht.

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    Ich finde grundsätzlich eine "zu gut erzogenen" Hund besser als einen, der unerzogen ist und immer im Mittelpunkt steht!

    Was ist daran so verweflich, dass sich der Hund absolut nach dem MEnschen zu richten hat?!
    Und im Übrigen: regt sich hier jemand auf, wenn Kinder in der Schule um Erlaubnis bitten müssen, uas Klo zu gehen?!


    Zwischen gut erzogenen Hund und einer dauerkontrollierten Marionette besteht aber ein Unterschied. Es hängt ja jetzt auch davon ab wie Cosmix das gesagte umsetzt.

    Und der Vergleich mit Schulkindern hinkt gewaltig: die können fragen. Der Hund nicht. Der muss warten bis er die Erlaubnis bekommt. Wie blöd ist das denn.

    Das "Pensum" kennen meine Hunde nicht, sind aber trotzdem sehr "artig" :D

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    Es gibt sicherlich Leute, die ihrem Hund auch Freilauf gönnen - hier sieht man jedoch fast ausschließlich immer die selben Hunde mit ihren selben Gassigängen - tagein, tagaus. Super Hundeleben

    Mir ist es lieber, wenn Hundehalter, deren Hunde (aus welchem Grund auch immer) nicht in der Lage sind, vernünftig mit anderen Hunden umzugehen, die vielleicht beißen oder aggressiv sind, die Tiere an die Leine nehmen und zügig an mir und meinem Hund vorbeigehen, bevor irgendetwas passiert.
    Ich finde es nur beängstigend, traurig und erschreckend, dass es immer mehr Hunde gibt, die so wenig sozialverträglich sind - oder eben auch keine entsprechende Erziehung genossen haben.


    Warum kommt es eigentlich immer wieder dazu das über andere HH "geurteilt" wird obwohl man nicht mit ihnen zusammen lebt?

    Warum ist es so selbstverständlich anzunehmen das ein HH den man mit angeleinten Hund trifft seinem Hund keinen Auslauf gönnt? Warum ist es so selbstverständlich allen Anderen zu unterstellen das sie keinen Plan haben nur weil der eigene anders aussieht?

    Viele Hunde sind aus dem Tierschutz, viele Hunde haben Probleme weil sie mit "unkontrollierten" Hunden Kontakt pflegen mussten und dies schief ging.

    Hier müsste ich auch so einigen HH unterstellen das ihre Hunde ihr Leben nur an der Leine fristen. Ich kenne aber nicht deren kompletten Tagesablauf und weiß damit nicht wo sie mit ihren Hunden noch unterwegs sind. Von mir müsste man ja auch annehmen das meine Hunde nie Freilauf und Toben geniessen können weil ich auch hier viel unterwegs bin.

    Aber letztendlich ist es egal warum, weshalb, weswegen. Jeder hat sich so zu Verhalten das Anderen kein Schaden zugfügt wird. Und wenn ein HH meint das dazu sein Hund angeleint sein muss, ist das ok. Und wenn ein HH seinen Hund ohne Leine ohne Kontrolle hat ist das auch ok. Solange die Hunde nur unter Kontrolle sind.

    Ashkii ist er seit kurzem hier und Barry dreht gern und mit Genuß seine Runden ganz locker und losgelöst von anderen Hunden (auch jetzt noch da ich Ashkii dann festhalte).

    Letztendlich ist es ja egal wo ein Hund sein "Vergnügen" bekommt. Solange es bei "Vergnügen" bleibt ist ja alles ok.

    Die Contra-Antworten entstehen ja durch schlechte Erfahrungen. Und da es immer auf die "Beteiligten" ankommt, kann eine Hundewiese Spaß aber auch Frust bedeuten.

    Wichtig ist nur seinen Hund "ehrlich" gegenüber zu stehen. Nicht ein Spiel hinein interpretieren wo es schon kein Spiel mehr ist sondern Überforderung des Hundes. Solange du darauf achtest wird dein Hund eine Menge Spaß haben.

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    Habt ihr euren Hund schon mal völlig frei rennen sehen..und das nicht nur ein paar Meter?


    jau, und das ohne andere Hunde. Barry und jetzt auch Ashkii bekommen ab und an auf den Feldern ihre "5 Minuten". Das finde ich faszinierend wenn ein einzelner Hund aus puren Übermut und Lebensfreude einfach mal so losdüst ;) und das nicht nur ein paar Meter.

    Wer nichts anderes als eine Hundwiese (habe ja in einem vorigen Post beschrieben was ich darunter verstehe) vorhanden ist und ein Auslaufgebiet nur schwer zu erreichen ist, ist das natürlich eine Option.

    Auf den Feldern haben meine Hunde mehr Abwechslung als auf solch einer Wiese, da dort viele unterschiedliche Situationen vorhanden sind: Gerüche, ruhiger Spaziergang wenn man keinen anderen Hund trifft, Action wenn man auf andere Hunde trifft und ab und an darf man auch mal nicht zu anderen Hunden.

    Gegen Hundewiese sein bedeutet ja nicht automatisch das die Hunde keinen Freilauf haben ;) .