ZitatZu Schnappen hat ein Hund meiner Meinung nach nicht. Auch im hündischen Verhalten gibt es Kampf oder Flucht. Der Hund kann sich, sofern Platz vorhanden, zurückziehen. Außer: Er wird festgehalten und kann sich nur mit Hilfe von Schnappen Luft machen.
Das kann ich nicht beurteilen weil ich nicht dabei war.
Pauschalität hat auch hier ihre Tücken: stimmt die Basis, wird der Hund genau das machen: aufstehen weggehen oder wenigstens vorher Knurren. Das muss ein Hund aber ersteinmal lernen. Dann gibt es das "Kampf oder Flucht" nur in Gefahrensituationen. Nicht wenn es um "Zurechtweisungen" geht, worum es sich wahrscheinlich gehandelt hat, war ja auch nicht dabei.Zum Freuen ist so etwas aber nicht, obwohl viele dies schreiben. Ich freue mich nicht darüber wenn mein Hund schnappt, oder knurrt, denn dann ist etwas schief gelaufen. Entweder kannte der Hund die Situation so nicht und war überfordert, oder ich hab gepennt! Beides ist ein Problem an dem gearbeitet werden muss.
Ebend, aber die Erfahrung muss man ja erst einmal machen. Wenn Hund nicht knurrt, schnappt brauch ich ja auch nicht dran zu arbeiten. Logisch, oder?Zum Freuen ist auf jeden Fall das der Hund noch "gesprochen" hat. Also ist das "Freuen" in dem Fall angebracht
Wenn ich einen Hund habe der Unsicher ist bzw. einen Hund der auf Kinder gern verzichten kann (wie mein Barry) ist es meine Aufgabe solche Situationen zu vermeiden. Das bedeutet dann schlicht und ergreifend: kann ich Kind und Hund nicht im Auge behalten, wird getrennt. Habe ich einen Hund den ich auch nicht für eine Sekunde traue, dann ist das sogar Pflicht. Einen Hund der noch kommunizieren darf (Knurren, Drohschnappen ist Kommunikation) und das auch beherrscht kann ich das auch zugestehen und muss nicht trennen aber dem Hund erkenntlich machen das er das nicht nötig hat.
ZitatGanz neu ist ja nun:
Man soll einen Hund erst ab dem 5. Monat mit in die Stadt/an den Bahnhof, ins Cafe usw. mitnehmen, denn vorher wäre er total reizüberflutet. Dies wird mitterweile von einigen Hundeschulen propagiert.
Wie immer wird in alle Richtungen übertrieben und Pauschaliert. Es kommt immer auf den Welpen an. Wenn man versteht das der Welpe/Junghund/Hund (kommt ja darauf an was man übernimmt) das Tempo vorgibt, kann es passieren das es für sehr Ängstliche Sinnvoll ist langsam sich da heranzutasten, Selbstbewussten mehr zu bieten und sehr Aktive mehr zurück zu nehmen. Heißt also immer an den Hund anpassen.
Pauschal einen Hund allen zu schnell und zuviel auszusetzen kann genauso nach hinten losgehen, als wenn man zu spät ansetzt. Nicht übersehen werden darf auch: ist ein Hund selbstbewusst und hat keine schlechten Erfahrungen gemacht, wird er mit Unbekanntem nicht wirklich Probleme haben.