Beiträge von Terry

    Tabina
    du sprichst mir aus der Seele. Das war ein Grund warum ich mich aus dem Traineralltag in einem Verein zurück gezogen habe. Super Trainerkollegen, viele super Kunden aber zu oft keine Rückmeldung warum z.B. Kunden nicht mehr kommen.

    Ich möchte es wissen. Ich möchte wissen wo ich vielleicht Fehler mache, wo ich etwas "schief" erkläre. Oft genug harmoniert man auch wirklich nicht miteinander. Aber auch darüber sollte man sprechen und dann eben die Konsequenz ziehen das man nicht miteinander arbeiten kann.

    Genauso ist es wichtig das man auch dem Kunden (freundlich) darauf hinweist wo es an der fehlenden Mitarbeit vielleicht hakt. Ob er es einsieht spielt keine Rolle. Wenn es ihm aber keiner sagt hat er auch keine Chance sich zu verändern. Und vielleicht (bzw. habe ich es ja selbst erlebt) kann man dann gemeinsam einen Weg finden um trotzdem zum Ziel zu kommen. Auch wenn es dann nicht unbedingt der Weg ist den ich mit meinen Hunden einschlagen würde.

    "Miteinander statt Gegeneinander" ;)

    Mit Barry und Ashkii fange ich auch gerade wieder das Radfahren an.

    Für Barry und seine HD ist das gleichmässige Traben sehr gut und mit Ashkii arbeite ich mich jetzt Richtung Zughund. Allerdings erstmal nur Radfahren.

    Mit meinem Bearded bin ich früher sehr viel Rad gefahren. Auch weite Strecken auf Asphalt, abwechselnd mit Waldboden. Seine Gelenke hatten da keine Probleme, aber er entwickelte dafür ein "Sportlerherz". Er hatte mit ca. 6 Jahre dann ein zu großes Herz (hat mir jedenfalls der TA so erklärt, als immer öfter "Herzhusten" auftrat).

    Ganz aufgegeben habe ich das Radfahren mit ihm nicht. Er ist so gerne mitgelaufen, das er auch noch mit 14 sich freute wenn ich das Rad vorholte und er langsam nebenherdackeln durfte während ich das Rad schob.

    Zitat

    Ersteinmal willkommen in unserer Runde


    Danke Dani :smile:

    Ich diskutiere bei den Kommandos noch ein wenig mit mir selbst. Nun nutze ich im Alltag zwar kaum welche, werde aber vielleicht die vom Longieren (Stopp, Rechts, Links, Lauf oder evtl. Weiter?) benutzen.

    Lese ja schon eine Weile mit und heute beim Fahrradfahren dachte ich mir das dies für Ashkii ne schöne Sache wäre und er dann mit ZOS und Longieren eine Komplettauslastung in verschiedenen "Gangarten" hätte.

    Nun möchte ich aber erst einmal nur Radfahren mit ihm und schauen wie er alles so annimmt.

    auch Zughund werden. Er weiß aber noch nichts davon :D

    Er ist nun 1 Jahr alt und ich fange so langsam mit Fahrradfahren an. Er ist ja ein Duracell-Hund und trabt gerne und flott. Nun möchte ich ihm allerdings am Fahrrad nichts falsches beibringen.

    Das erste mal vor Monaten (kurzes "Einfahren") hatte ich ihn noch verboten zu ziehen. Und nun finde ich diese Sportart immer spannender.

    Was kann ich nutzen, was kann ich ausbauen, was sollte ich ihn vielleicht jetzt schon beibringen beim Radfahren ohne das er ziehen muss:

    Er kennt von den Spaziergängen ein Stop. Wäre das empfehlenswert dies auch zu nutzen, oder sind Extrakommandos nur für den Zugsport sinnvoll (mehr als Freizeitvergnügen wird es sicherlich nicht werden, außer es kommen noch lauf freudige Hunde mal dazu).

    Links und Rechts würde ich für die Richtungen nehmen. Zur Zeit sage ich "Weiter" wenn wir losfahren.

    Im Moment halte ich ihn auch noch rechts neben dem Fahrrad. Wäre sicherlich nicht ganz geschickt wenn er vor das Rad kommt und gleich unangenehme Erfahrungen macht.

    Er bevorzugt das Traben, fängt nur an zu rennen wenn ich mal auf ein paar Meter richtig Gas gebe (ohne Leine).

    Ach und Leine: ich gebe ihn frei wenn ich ihn am Rad ableine, damit er weiß das er jetzt Schnuppern darf. Angeleint versuche ich es zu vermeiden das er sich löst. Aber er hat es drauf sich aus vollem Lauf einfach hinzusetzen.

    Vielleicht sollte ich es trennen das Radfahren einfach so und das Radfahren als Vorbereitung zum späteren Ziehen?

    Zu Hilfe. Wie mache ich es richtig Falsch?

    Zitat

    Neee schon klar. Dann ist der Trainer dumm, dämlich, unwissend, inkompetent.


    Wie sich jeder selbst sieht ist ihm überlassen. Da mische ich mich aus Prinzip nicht ein :D .

    GsD kenne ich genug Trainer die ihre Arbeit lieben, die es lieben mit Menschen zu arbeiten und die weder in die eine noch in die andere Richtung es nötig haben von "dumm, dämlich, unwissend und inkompetent" zu sprechen.

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    Terry, dürfte ich Deinen Beitrag evtl. ausdrucken und als Diskussionsgrundlage verwenden?
    Du hast das so schön geschrieben


    Biddeschön. Kannst ja auch noch auf meiner HP etwas schmökern. Da sind bei meinen Hunden auch die Unterschiede von "Erziehung" zu erlesen (an welche Grenzen ich gestoßen bin und warum ich "back to the roots" gegangen bin).

    Sorry, aber das ändert an der Problematik nicht wirklich etwas. Wenn jetzt noch versucht wird Tipps, deren Umsetzung man noch nicht mal beobachten kann, herumexperimentiert wird, könnte das Ganze evtl. nach hinten losgehen. Was da gebraucht wird ist eine Schulung, wie Hunde ticken und wie im Ganzen gearbeitet werden müsste.

    Vielleicht könntest du ihnen die Trainerin vom Timomann empfehlen. Das schien doch ganz gut zu klappen. Vielleicht kann sie helfen.

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    Ergo definiere ich einen Vermehrer als einen gewinnbringenden, erwerbsmäßigen Tierhändler, welcher ohne Rücksicht auf tierische Verluste z.B. Hunde/Katzen/Federvieh usw. vermarktet.


    Dem schließe ich mich an.

    Würde nur noch gezüchtet werden, wie von einigen/vielen(?) gewünscht, würden wir nur noch "Einheitsbrei" haben. Das was Hunde ausmachen kann (wenn sie dann nicht nur vermehrt sind) würde verloren gehen und es würden nur noch "Markenartikel" durch die Gegend laufen. Ne, danke. Ich habe nichts gegen "Unfallwürfe" und hätte auch nichts gegen überwachte Mischlingszuchten.

    Das man so großspurig angefangen hat nur Rassen zu überwachen und ihnen Papiere zu zugestehen, dafür können die Hunde ja nichts.

    Ashkii hat reinrassige Eltern mit Papieren. Ahnen also bekannt und gesundheitlich gescheckt. Was wäre (wird sowieso nicht passieren) wenn ich nun auf eine TibiMixhündin treffe, welch auch "Rasse"-eltern hätte, sie, genauso wie Ashkii Gesund und Wesensfest ist, und ich der Meinung bin dieser Mix ist so genial, die sollten mal Welpen haben. Da keinem Verband angeschlossen (was spräche eigentlich gegen einen Verband für Mixe ;) ) würde das dann ja Vermehren bedeuten.

    Sehe ich eigentlich nicht wirklich ein. Nur weil irgendwann mal irgendjemand was aufgestellt hat, setze ich das noch lange nicht gleich mit Richtig. Der Bearded ist mir da das liebste Beispiel. Was nützen Standards, wenn jeder das macht was ihm beliebt und das im Zuchtverband? 1977 habe ich die ersten Beardeds kennen gelernt, hatte ja auch einen. 10 Jahre später stand für mich fest das ich aus den Zuchten, die mir begegneten, keinen haben möchte. Und wahrscheinlich ist der Ursprung der Zucht nicht mehr wieder herzustellen.

    Also kann ich mich mit diesem "Züchten nur im Verband, und damit ist immer der VDH gemeint" überhaupt nicht anfreunden. Alleinig der einzelne Züchter kann entscheiden, wie gut oder wie schlecht er "züchtet". Und warum sollte man da Mixe ausnehmen?