Picard reicht ihm mal die Pfote von Klettenkünstler zu Klettenkünstler.
Maddy findet auch jede Klette. Und dann kann sie nicht mehr weiterlaufen, wenn was im Fell hängt. Auch wenn das Teil 5mm klein ist, muß es erst entfernt werden. Erst dann kann sie sich wieder bewegen. Total bekloppt. Ihre Vorgängerin Rica war da hart im Nehmen. Sie konnte voller Kletten sein und ist wie ein Uhrwerk gelaufen. Selbst als sie mal alten, herumliegenden Stacheldraht aufgegabelt hat, ist sie damit weitergelaufen. Aber Maddy ... neee, die ist die Prinzessin auf der Erbse.
Maddy liebt hartes Brot, Kartoffeln, Äpfel, Bananen. Würde es nach ihr gehen, würde ihr Speiseplan genau so aussehen (und noch ein paar andere Sachen). Sie hat sogar mal bei einem miesen Test von mir, wo sie sich entscheiden mußte, ob sie Brot oder Fleisch will, das Brot genommen.
Wäre doch eigentlich ein gefundenes Fressen für PETA & Co. sind die alle der Anti-Fleischmast-Propaganda auf den Leim gegangen? Oder finden sie es gut, weil in ihrer Optik Haustiere, die sich auf eine Partnerschaft mit dem Menschen eingelassen haben, "minderwertige Tiere" sind?
Nein. PETA lehnt Haustierhaltung generell ab, deshalb ist von denen keine Hilfe zu erwarten.
Dann sind also die Haustiere Kollateralschäden?!
Sozusagen nach dem Motto: "Die können eh weg; man hat keine Tiere zu halten."?
Jetzt habe ich zum wiederholten Male gesehen, daß die Raben die Turmfalken am Kloster ärgern. Die machen wohl auch nur Stunk? Sonst ärgern sie immer die Milane. Und jetzt auf einmal sind die Turmfalken dran. So eine Bande!
Im Grunde genommen ist es doch so, daß alles, was seit Jahren auf der Welt passiert, von uns Menschen gemacht ist. Und der Grund dafür ist Profitgier und Macht.
Wir Menschen werden nie gescheit werden. Und das, obwohl wir uns intelligent und Krone der Schöpfung nennen.
Wir werden sehen, was herauskommen wird. Was sagt eigentlich die Pharmaindustrie zu dem Vorhaben? Schließlich werden sie dadurch nicht mehr so viel einnehmen wie vorher. Oder kennen sie schon wieder Schlupflöcher?
Und was ist mit dem AB-Einsatz für den Menschen? Es gibt noch immer viel zu viele Hausärzte, die beim kleinsten Bißchen AB verschreiben. Und den Patienten dann entlassen mit den Worten: "Wenn es nicht hilft, dann kommen Sie wieder. Dann probieren wir ein anderes AB."
Genau das ist auch mit schuld an den Resistenzen. Weil AB zu oft verschrieben wurde, haben sich auch da Resistenzen bilden können. Soll es beim Menschen auch endlich mal eine Beschränkung des AB-Einsatzes geben?
Haben sich die Nutztierhalter schon zu Wort gemeldet? Schließlich geht es ja auch um ihren Profit / ihre Existenzen, wenn sie nicht mehr so das AB einsetzen dürfen. Für die Tiere wäre es natürlich gut, wenn es dadurch zu weniger Massentierhaltungen kommen würde. Aber so recht kann ich da nicht dran glauben.
Hat es nicht schon mal sowas gegeben, daß AB-Gaben bei Nutztieren beschränkt werden sollten? Irgendwie ist mir so.
Da wird das letzte Wort noch nicht gesprochen sein. Sicher würde es dann wieder irgendwelche Schlupflöcher für Nutztierhalter geben. Oder daß sie sich wehren.