Beiträge von BeardiePower

    4 Wanderfalkenküken, geschlüpft 16./17. April werden gut versorgt von den Eltern.
    Livestream:

    https://rathausturm-wanderfalken.de/

    Ui, da muß ich mal hinsehen.

    Beim Kloster bei uns waren auch immer Turmfalken. Aber seit ein paar Wochen sind Bauarbeiter an einer Seite, und seitdem habe ich sie noch nicht wieder gesehen oder gehört. Ich hoffe, sie werden nicht total vertrieben!

    Ich habe hier schon die ersten Schwalben gesehen :herzen1:

    Ich auch!

    Sagt mal...

    ich steh auf Zeitreisen. Natürlich kenne ich die üblichen Verdächtigen wie Outlander, Edelstein Trilogie und so weiter. Was mich bei den meisten Romanen stört ist, dass letzten Endes die historischen Zusammenhänge, das Entdecken der verschiedenen Zeitepochen und der persönliche Konflikt (in welcher Zeit will ich vielleicht bleiben?) letzten Endes immer ins Hintertreffen geraten weil es nur noch darum geht: Wer liebt wen und allgemein Liebestralala. Bei Outlander war es ganz schlimm- kennst du einen, kennst du alle. Edelstein Trilogie, klar... das ist ein Jugendbuch und geht leider nicht in die Tiefe und natürlich hat auch hier die Prota kein anderes Problem als nen Kerl.

    Ich habe schon fast die Hoffnung verloren- aber: Gibt es noch anständige, komplexere Zeitreiseromane/- reihen, wo wirklich anständig recherchiert wurde und die zeitlichen Epochen wirklich mal tiefgreifend eine Rolle spielen und nicht nur angekratzt werden weil sie im Grunde nur den Rahmen für eine Liebesgeschichte bilden?

    Na, da bin ich ja beruhigt, daß ich nicht die einzige bin, die das ständige Liebestrallala nicht abkann, egal ob Zeitreise oder nicht.

    Selbst bei Nicht-Liebesromanen ist die Handlung immer so, daß sich zwei finden - und das noch so auffällig, daß es schon nervt bzw. langweilig ist.

    Kommen Romane nicht mehr ohne Liebe aus?

    Was ebenfalls nervt ist, daß Sex bis ins noch so kleinste Detail beschrieben wird, über Seiten hinweg. Hallo? Ich bin nicht prüde, aber sowas brauche ich nun wirklich nicht.

    Auch so sind ja Liebesgeschichten - egal ob Roman oder Film - immer nach dem selben Schema, daß man ganz genau weiß, was als nächstes kommt. Und das wird auf Dauer langweilig.

    Ja, wie gesagt, bin ich beruhigt, daß ich nicht die einzige Genervte bin.

    Für mich lohnt es sich damit langsam nicht mehr... wenn jemand 2 Wochen an einem Roman liest, okay. Aber wenn man so ein Buch in zwei Tagen durchliest, wird es einfach zu teuer. Werde also dann immer entweder aufs Taschenbuch warten oder die Onleihe bemühen. :dizzy_face:

    Vor allem scheinen Romane auch irgendwie kürzer zu werden. Was habe ich von früher Romane, die 400 - 800 Seiten haben! Sowas muß man heute suchen. Irgendwie haben immer mehr Bücher nur noch 200 Seiten, wenn man Glück hat, 300.

    Und nicht nur Bücher sind teurer geworden, was ich durchaus verstehen kann: Holz ist teuer, was man für Papier braucht. Papier ist teuer, da zur Zeit Mangelware. Man braucht u.a. Strom zum Herstellen von Papier und zum Drucken. Dann muß alles transportiert werden. Da kommen schon Mehrkosten auf, was sich auf den Preis niederschlägt.

    Was ich allerdings nicht verstehen kann, ist, daß auch E-Books teilweise ziemlich teuer sind, fast so viel kosten wie ein normales Buch. Da werden an die 10 Euro (oder noch mehr verlangt) für vielleicht gerade einmal 250 Seiten oder weniger. Dann gibt es wieder E-Books, die die gleiche Seitenanzahl oder mehr haben, aber weniger kosten. Das soll mal einer verstehen.

    Ich muß zugeben, da ich schnell lese und deshalb bei mir Bücher schnell durch sind, gucke ich bei den E-Books auf Angebote, die es von Zeit zu Zeit gibt. Denn 8 Euro oder mehr für ein E-Book ausgeben, das man nach ein paar Tagen durch hat, weil man nicht nur schnell liest, sondern weil es gerade einmal 200 Seiten hat, sehe ich ehrlich gesagt nicht ein. Was macht bitte schön ein E-Book so teuer? Gut, der Autor bekommt was - soll er auch. Nur bekommt der Autor selber ja nie besonders viel ab, auch nicht von normalen Büchern. Von daher ...

    Man braucht nicht für jedes Exemplar Material und Herstellung, es muß nicht geliefert werden. Was macht den Preis eines E-Books? Vor allem sieht man ja die Unterschiede. Ein Beispiel: Bei dem einen Autor kostet ein E-Book mit 250 Seiten 4,99 Euro, bei einem anderen Autoren mit gleicher Seitenzahl kostet ein E-Book 8,99 Euro oder mehr.

    Das ist schon alles seltsam.