Beiträge von BeardiePower

    Weil zwischen manchen Rassen die Unteerschiede und damit der Schaden zu groß ist, auch wenn der Laie denkt, sie seien doch eigentlich nur minimale Varietäten unter anderem Namen :hust:

    Beim Beardie hat man den Vorteil, daß es in Großbritannien noch Working Beardies (also ursprüngliche Beardies) auf Farmen gibt, die noch einer Arbeit nachgehen. Diese könnte man einkreuzen, um den Genpool zu erweitern. KÖNNTE.

    Was gab es aber für einen Aufschrei, als man Überlegungen anstellte, die Zuchtbücher öffnen zu können, um diese Exemplare einkreuzen zu können. Der Tenor war: "Diese Working Beardies würden die Rasse kaputt machen. Diese Working Beardies würden nur Krankheiten in die Rasse bringen. Und außerdem wären das ja gar keine "richtigen" Beardies."

    Ja, klar doch. Diese Working Beardies sind mehr Beardie als die Showlinien. Und gesund müssen sie auch sein, weil sie ihre Arbeit verrichten müssen. Kranke werden aussortiert.
    Man hat dieses Vorhaben nie realisiert.

    In Wales hat schon vor über 15 Jahren eine Beardiezüchterin der ersten Stunde angefangen, Working Beardies reinzuzüchten, damit sie wieder die Beardies bekommt, in die sie sich mal verliebt hat. Ihre Welpen bekommen keine Papiere vom KC, da sie für die nur Mischlinge sind.

    Hier in Deutschland gab es die letzten Jahre auch ein paar Züchter, die Working Beardies (oder Halb-Working-halb-Show) eingekreuzt haben. Auch sie bekommen nur Registerpapiere.
    Man sieht: Selbst wenn man die besten Möglichkeiten hat, wird sich geweigert, diese anzunehmen.

    Ich liebe die Beardies, aber was aus diesen tollen Hunden geworden ist, ist eine Schweinerei. Und deshalb hätte es beinahe keinen Beardie mehr hier gegeben, wenn ich nicht das Glück gehabt hätte, bei einem Züchter, der für mich noch infrage kommt, einen Welpen zu bekommen.

    was ich ernsthaft nicht verstehe sind die Besitzer von wissentlich gekauften Qualzuchthunden, die dann rumjammern, wie krank der Hund ist.
    Es gibt diese deformierten Hunde, weil es Käufer gibt für sie.
    Wer bei einem Mopswelpen ohne Nase nicht schon das Kotzen kriegt oder zu weinen beginnt, und den
    Hund dann trotzdem kauft, weil angeblich gesund blablub, nein da fehlt mir jedes Mitgefühl für solche Hundehalter und ich verstehe auch nicht, warum man gerade so eine körperliche Mißbildung sein eigen nennen möchte, das sein gesamtes Leben lang leiden muß

    Oh nein, diese Besitzer verstehe ich schon. Die waren schlecht informiert, haben das Problem nicht ernstgenommen, sehen aber am eigenen Hund wie schlimm es wirklich ist.Was ich nicht verstehe sind Besitzer und Züchter dieser Hunde, die offensichtliche Einschränkungen und Qualen herunterspielen oder gar süß finden. Und das ist gerade beim Mops die Mehrzahl!
    Gerade neulich hatte ich es wieder mit einer Mopshalterin zu tun, deren Hund wegen eines einfachen Hustens richtige Atemaussetzer hatte (deutlich daran zu erkennen, dass zwischenzeitlich das laute Röcheln abbrach und der Hund sekundenlang aufgeregt würgte, leckte und schmatzte). Die Besitzerin machte sich ernsthaft Sorgen ihr Hund würde ersticken - nicht ganz zu unrecht -, dass der Hund aber ein permanentes starkes Atemproblem hat, da er nicht mal in absoluter Ruhe ohne Röcheln und Schnarchen atmen kann wollte sie nicht wahrhaben. "Der hatte noch nie Probleme."

    Ja, viele Mops- oder Frenchi-Besitzer finden das Röcheln sooo niedlich und wollen gar nicht, daß der Hund nicht mehr röchelt.
    Ebenso wie sie die Gesichter mit den platten Nasen so süß finden, wo ich mich frage, was daran so süß sein soll?
    Mops, Frenchies und andere Plattnasen sind Modehunde seit einigen Jahren. Und so manche Halter dieser Rassen wollen diese nur als schmückendes Beiwerk und nicht als Hund.

    Was die Richter angeht: Wie kann ein Hund bei einem Richter als toll befunden, bei dem anderen Richter als nicht so toll befunden werden? Entweder er ist so wie vom Standard gefordert oder nicht. Wie kann es dann also sein, wenn bei einem Richter der Hund Best in Show wird, bei dem anderen Richter aber unter ferner liefen landet? Schon alleine das ist für mich Unsinn.
    Und da viele Richter selber Züchter sind oder waren, gibt es da auch noch den Punkt, daß die eigene Verwandtschaft besser bewertet wird, auch wenn es nicht so ist.

    Wenn ich jetzt den Beardie nehme: Würde mal richtig nach Standard gerichtet werden, dann würde es wohl keinen Beardie auf der Ausstellung geben, der auch nur eine Platzierung macht. Denn wenn man es genau nimmt, sind bis auf einige Ausnahmen, die heutigen Beardies standardwidrig. Aber warum läßt man den Standard links liegen? Warum gewinnen gerade die Exemplare, die am weitesten vom Standard entfernt sind?

    Ich finde schon, daß die Richter es eher sind, die die Trends zu Übertypisierung legen. Schließlich bewerten sie die Hunde.

    Tja, und das Verschweigen von Krankheiten ... Es kann halt nicht sein, was nicht sein darf. Ist doch typisch.
    Ach, da kann ich mich immer aufregen.

    mal wieder ein kleines Video von mir, ist glaube ich das erste von mir hier mit zwei Hunden

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    Ihr habt wohl auch viele Wildschweine? So sieht es hier auch aus. Alles zerwühlt (und letztens lief ein Wildschwein hier vorm Haus rum...).

    Siehste :D Und heute geht das nur noch nährstoffgerecht, mengengerecht und unter Anleitung von Experten? Wissenschaftliche Begleitung mag hilfreich sein, aber meine Menüs lasse ich mir nicht diktieren. Ein paar elementare Fragen zur Hundeernährung kann ich zum Glück noch selbst beantworten. Oma und Tante sicher auch ;)

    Der Cocker meiner Großeltern hat immer Flockenfutter (ich glaube, Matzinger oder so) gemischt mit Essensresten vom Tag bekommen. Ab und an gab es Schlachtabfälle, die man damals noch einmal die Woche beim Schlachter bekam.
    16 Jahre ist der Gute geworden - ohne jemals krank gewesen zu sein.

    Sorry für's OT!

    Was ist das? Ich habe noch nie von einem Impfdurchbruch gehört?16 Wochen, das ist traurig :( :

    Da hat die Impfung die Krankheit selber ausgelöst. In dem Fall war es der Adeno-Virus-Typ 2. Furchtbar ...


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    Also, ich habe auch schon die Erfahrung gemacht, daß man blöd beäugt wird, wenn man einen Rassehund hat.

    - Da wird dann z.B. gefragt, warum man denn einen Hund vom Züchter hat. Es gäbe schließlich sooo viele arme Hunde in den TH. Manchmal rechtfertige ich mich, indem ich sage, daß ich schon mal einen Tierschutzhund hatte und der Tierschutz uns angelogen hat bzw. verheimlicht, wie alt die Hündin wirklich war und daß sie voller Krebs war (und das hätte auffallen müssen, da der Hündin schon eine Milchleiste gefehlt hatte und neue Knubbel schon fühlbar waren). Und bei meiner aktuellen Rassehündin erwähne ich, daß ich gerne eine arme Socke aufgenommen hätte, aber daß meine Nichte, die damals noch ganz klein war, öfter hier ist und mir das mit Tierschutzhund einfach zu heikel war.

    - Dann kommen dann gerne mal "weise Meinungen", daß doch alle Rassehunde so krank wären und daß man sich deshalb nur Mischlinge kaufen sollte, weil sie sooo gesund wären. Dann erzähle ich mal gerne von meinen Mischlingen, die alles andere als gesund waren.

    - Und von unwissenden, hundelosen Leuten kommt gerne der Satz "Was? Sie haben sooo viel für den Hund ausgegeben? Nein, so viel würde ich nicht ausgeben."

    - Ähnliches bekommt man auch von Haltern von Mischlingen - sowohl aus dem Tierschutz als auch von Privat - gesagt, daß sie niemals so viel Geld ausgeben würden und man ja verrückt sei, so viel für einen Hund auszugeben.

    Gut, dann kann ich auch mitreden.
    - Ein Hund in meiner Jugend vom Tierschutz. Cocker-Mix, ausgesetzt. Vom TH auf 2 - 3 Jahre geschätzt. In Wirklichkeit mindestens 10, 12 Jahre und voller Krebs. Eine liebe Maus, einfach toll. Außer, wenn Kinder laut spielten. Dann wäre sie am liebsten hin und hätte für Ordnung gesorgt. Leider konnte sie nur 2,5 Jahre bei uns sein.
    - Mischling von Privat. Auch ein toller Hund gewesen. Sah aus wie ein Border Collie, nur ohne weiße Abzeichen. Total intelligent. Neues hat er sofort gekonnt, war ein Streber in der Hundeschule. Ein klasse Hund. Außer er hatte diese seltsamen Anfälle gehabt, was so einen seltene Art von Epilepsie war. Mit noch nicht mal 3 Jahren mußte er erlöst werden. Furchtbar...
    - Hund vom VDH Züchter, der unter aller Sau aufgewachsen ist (8 Monate im Bretterverschlag). Wir hätten den nicht nehmen dürfen, aber ohne Hund ... Nun ja. Die Hündin hat nichts kennengelernt, noch nicht mal ein Halsband kannte sie. Vor allem und jedem hatte sie größte Panik. Ein Jahr harte Arbeit habe ich in sie investiert, dann ist sie zum besten Hund der Welt geworden. Sie hat ihre Angst größtenteils überwunden, ist zu einem richtigen Kasperkopf geworden. Sie ist zu so einem tollen Hund geworden, was niemand vorher geglaubt hat. Mehr noch: Sie ist mein Seelenhund.
    - Hund vom VDH Züchter, der normal aufgewachsen ist. Zwar ohne die tollen Gerätschaften, die es inzwischen für Welpen gibt, aber dafür mit einem "Natur-Spielplatz". Menschen kennengelernt, Hunde ... Auch sie ist ein toller Hund. In der Welpenzeit gab es da zwar ein paar Differenzen, weil sie schon als Welpe so dermaßen selbstbewußt und sicher und selbständig war, aber die Differenzen sind belegt und wir sind ein Team.

    Ich möchte auf keinen meiner (bisherigen) Hunde verzichten. Niemals.

    Falls ich je nochmal einen Hund nehmen sollte (man wird ja auch nicht jünger), dann bin ich für alles offen. Wenn es paßt, kann es gerne eine arme Socke aus dem TH sein. Oder ein Welpe / Junghund vom VDH Züchter. Oder eine arme Socke von einer Notvermittlung des VDH, wie z.B. Beardie in Not oder Cocker in Not und dergleichen. Oder - wenn mein Bauchgefühl es zuläßt - auch von Privat ein Ups-Wurf (aber da müßte ich wirklich ein gutes Gefühl bei haben. Man weiß ja nie, ob das verdeckter Hundehandel ist).

    Ups! Ich habe einen Hund vergessen. Asche auf mein Haupt!
    Es gab vor einigen Jahren noch einen Welpen vom VDH. Ein lieber, kleiner Wicht, der aber schon mit 16 Wochen an einem Impfdurchbruch starb.
    Daß ich den Süßen vergessen habe...

    Grundsätzlich bin ich eher pro Titern bevor man einfach so Impft.Aber der Hund wurde Grundimunisiert und nach einem Jahr nachgeimpft, das macht mindestens 3 - 4 Impfungen. Wenn der keinen Titer hat ist es ein klassischer Impfversager, da hilft nochmalimpfen auch nicht.

    Deshalb habe ich ja den Titertest vorgeschlagen. Was nützt es, vorsichtshalber zu impfen, wenn man einen Impfversager hat und es nicht weiß. Oder sich darauf verläßt, daß er ja geimpft ist und man nicht weiß, daß er ein Impfversager ist und demnach nicht geschützt.

    Gestern war auf rbb eine Sendung mit Wildtieren in der Stadt. Da konnten die Zuschauer Bilder und Videos von "ihren" Wildtieren hinschicken, die dann gebracht wurden.
    Da waren Wildschweine dabei, die um Futter bettelten, die ganz zahm waren. Genauso Füchse.

    Da ich mir ja gerne Gedanken mache, dachte ich bei all den Videos, daß es im Fall von Wölfen gefährlich werden kann, wenn da ständig gefilmt und geknipst wird, und die Wölfe so lernen, daß der Mensch ihnen ja nichts tut und daß der Mensch ihnen vielleicht sogar was zu futtern gibt. Wenn die dadurch die Scheu verlieren, dann kann es wirklich gefährlich werden.

    Wieso müssen die Menschen die Wildtiere immer füttern, wie man da im Film auch gesehen hat? Wieso kann man die Tiere nicht in Ruhe lassen?