Ach, manno...
Die Regenbogenbrücke von Maddy ist schon zu sehen...
Kurz nach ihrem 13. Geburtstag fing sie an, ganz schnell abzubauen. Vor fast 2 Wochen hörte sie sich ab und zu an, als wäre sie erkältet. Aber es war nur ab und zu. Aber ein Zeichen, daß was nicht stimmt: Sie ist mäkelig geworden, hat kaum noch Appetit. Außer auf Hundeleberwurst. Da sie immer so verfressen gewesen ist, ist das immer ein schlechtes Zeichen, wenn sie nicht so fressen mag.
Jedenfalls hatte ich vorgestern nach den Mandeln gefaßt, die aber in Ordnung gewesen sind. Dabei habe ich gemerkt, daß sie auf einmal einen großen Tumor am Hals hat. Ich weiß gar nicht, wo der so schnell hergekommen ist, und dann schon so groß.
Eben waren wir bei der Tierärztin gewesen, weil Maddy ganz furchtbar gezittert hat. Da ich weiß, daß das Schmerzen sein können, habe ich bei der Tierärztin angerufen, und gefragt, ob wir kommen können (sie hat sonst Donnerstag früh nicht auf, sondern macht da OPs). Wir konnten aber trotzdem kommen. Maddy hat eine Schmerzspritze bekommen. Der Husten ist vom Tumor, weil der gerne mal auf die Luftröhre drückt beim Liegen.
Die Tierärztin hat gemeint, ohne OP würde es Maddy vielleicht bis Ostern schaffen, aber länger glaubt sie nicht.
Auch wenn ich schon seit Wochen, seit sie abgebaut hat, damit rechne, daß sie nicht mehr lange leben wird und mich schon darauf eingestellt habe, so ist es trotzdem ein Schock, das so von einem Tierarzt zu hören.
Nun wird Maddy noch mehr verwöhnt und bekommt Schmerzmittel. Und wenn es nicht mehr geht oder sie den bestimmten Blick drauf hat, dann wird sie erlöst.
Meine verrückte Nudel...
Ich sitze hier und heule.