Beiträge von BeardiePower

    Nachdem der Schnee dann gestern irgendwann kurzzeitig in leichten Schneeregen übergegangen ist, hat es in der Nacht dann nochmal geschneit. Ungefähr 8 - 10 cm sind dann nochmal dazugekommen.

    Eigentlich sind ja solche Schneemengen für den Harz normal. Oder besser gesagt: normal gewesen. Nur wurde früher besser geräumt als heute.

    Aber allgemein hat man den Eindruck, als hätten wir Winter verlernt. Beim kleinsten Bißchen gibt es Chaos. Und Sondersendungen im TV. Ich weiß auch nicht.

    In der Nacht sind zwischen 20 und 30 cm gefallen. Böen haben das nochmal an manchen Stellen erhöht.

    Man weiß gar nicht mehr, wohin mit dem Schnee. Früher wurde bei solchen Schneemassen der Schnee aufgeladen und außer Ortes gefahren. Mal sehen, ob sie es noch machen. Jedenfalls wird es in manchen Straßen und vor allem in den Gassen zwischen den Klostermauern schon wieder recht eng.

    Nachher soll alles in Regen übergehen...

    Sowas kann ich gar nicht gebrauchen. Erst die Mengen an Schnee (vorhanden und dazugekommen) und dann durch Regen beschwert ... das arme Dach...

    Und dann soll es wieder frieren. Na, das wird auch wieder herrlich werden.

    Daumen für alle, die sie brauchen!


    Auch ich brauche wieder Daumen, wie jedes Jahr an Silvester. Eigentlich ist es ja hier in dem ältesten Teil des Ortes, der innerhalb der Klostermauern liegt, verboten, Feuerwerk zu zünden. Wegen des Klosters und der Fachwerkhäuser. Aber es interessiert niemanden. Jahr für Jahr wird Feuerwerk gezündet. Kontrolliert wird es auch nicht. Ein einziges Mal habe ich die Polizei hier gesehen - aber die ist einfach weitergefahren, obwohl sie gesehen haben, daß da Feuerwerk vorm Kloster ist.

    Und so habe ich Jahr für Jahr Angst, daß was passieren könnte.

    Deshalb bitte ich um Daumen, daß alles gutgeht!

    Wieder gesammelte Werke

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    Das Harzer Rote Höhenvieh - leider etwas weit weg

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    Biber-Geknabber

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    Ein paar Tage später sah es so aus

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    Darüber habe ich jetzt auch noch nachgedacht. Früher lag oft lange Schnee, so dass man oft rodeln konnte (ich glaube, heute bestraft man ein Kind, wenn man ihm einen Schlitten schenkt) und Schlittschuh laufen auf dem Weiher wäre heute undenkbar.

    Ja, wir Kinder hatten Skier, Schlitten und Gleitschuhe und die kamen jeden Winter zum Einsatz. Manchmal hatten wir richtig Glück, dann lag soviel Schnee, dass die Räumfahrzeuge es nicht schafften und der Bus nicht fuhr. Schon gab es Schulfrei :applaus:

    Da langes OT, im Spoiler:

    Spoiler anzeigen

    Hier gab es auch Schneefrei, wenn es wirklich heftig gewesen ist.

    Ab November standen die Eishockey-Tore schon griffbereit am Teichufer. Und dann Schlittschuhfahren auf dem Teich. Gleitschuhe hatten wir auch.

    Im Garten bauten wir Iglus aus den Schneemengen.

    Schlittenfahren auf einer inoffiziellen Schlittenbahn. Die richtige Schlittenbahn war fast am anderen Ende des Ortes; wurde aber nur von denen genutzt, die da in der Nähe wohnten und vor allem von kleinen Kindern, die mit den Eltern da fuhren.

    Ansonsten wurde auf der inoffiziellen Bahn gefahren. Die ja eigentlich keine Bahn in dem Sinne gewesen ist. Es war im Grunde genommen nur die Schneise einer Stromleitung gewesen, die von der DDR aus über den Berg durch den Wald hinunterführte (ja, unser Ort im westlichen Zonenrandgebiet hat wie manch andere Orte im westlichen Zonenrandgebiet den Strom aus der DDR bezogen - inklusive Stromschwankungen und -ausfälle). Somit war die Schlittenbahn vielleicht 3 oder 4 Meter breit, links und rechts Bäume.

    Auf mittlerer Höhe war ein Huckel, der zu einer Sprungschanze ausgebaut worden ist.

    Ungefähr 150 - 200m entfernt von der Schlittenbahn-"Oberkante" war die deutsch-deutsche Grenze, die auf höchster Stelle des Berges über die gesamte Länge des Berges ging, so daß man nie einmal drüberweg laufen konnte, sondern nur bis oben zur Grenze und dann parallel dazu, um irgendwo anders wieder runterzugehen.

    Man mußte also aufpassen.

    Unsere Schlittenbahn. Aufgenommen von meinem Opa

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