zum thema jagen
mir hat ein jagdhundeausbilder(keiner der "bösen" die mit starkzwang und strom arbeiten... sondern einer der hauptsächlich mit jagdhunden aus dem tierschutz arbeitet) gesagt, das die meisten einfach zu schnell ans ziel wollen.
man muß sehr lange am fundement verweilen bevor man die nächte etage nimmt(seine worte)
wenn vor uns ein reh läuft,der hund sich umdreht und nachfragt was er machen soll.... dann sind wir am ziel...
noch ein netter satz von ihm; ein hund hat 2 ohren ,eines hat immer beim halter zu sein...
ich arbeite jetzt seit gut 3 jahren mit änni nach seinem plan und wir machen wirklich super fortschritte....
so wie vorgestern ; knapp 5 meter neben einem reh im fuß ruhig vorbei.....
inzwischen gehen auch laufende rehe... das war zu anfang nicht möglich da ohne geschrei vorbei zu kommen.
änni sucht oft die stellen mit den augen ab wo wir oft rehe treffen,sieht sie eines ,setzt sie sich und wartet ruhig...
ausgelöst wurde dies verhalten erst als ein flüchtendes reh (von hunden gejagdt) uns direkt vor die füße sprang..... da war änni 3 ... vorher war nichts....
auch tamilo hat jagdtrieb(für einen hüti ja nicht ungewöhnlich).... und,er hat diesen eher entdeckt als änni,er ist mal grad 19 monate.
wir arbeiten da nun genauso dran wie mit änni.
bei hasen bleibt der milli immer ganz erstaunt stehen..... er kennt es nicht das hasen(wir haben kaninchen) vor ihm weglaufen...
auch eine maus versetzt den kleinen in staunen,da wird stehen geblieben und der maus zugeschaut.
änni wird ja nicht jagdlich geführt,da haben wir alle zeit der welt am wild zu arbeiten
der milli muß im herbst aber für die ztp nach möglichkeit wildrein sein....
bin gespannt wo uns der weg hinführt...
lg