nachdem und vor 4 jahren ein flüchtendes reh von einem wall direkt vor die füße gesprungen ist und dann auch noch im wildzaun auf der anderen strassenseite hängen blieb.... war bei änni auch vorbei...bis zu dem tag war alles was wild betrifft völlig entspannt...
sie war zu dem zeitpunkt 3 jahre alt und aus gesundheitlichen gründen ja schon mit 22 monaten kastriert worden.
ich hatte einen schreienden hund an der leine... sie war völlig ausser sich....
2 wochen später ein ähnliches erlebnis,2 flüchtende rehe (beide male wurden die tiere von einem hund gejagd) direkt vor unseren füßen über den waldweg......es half nur noch ein griff ins geschirr und warten bis die rehe ausser sicht waren... sie war zwar angeleint,aber ich hatte bedenken das sie sich aus dem geschirr windet....
von da an hab ich wochenlang den wald gemieden,hatte bei jeglichen wildsichtungen eine schreiende änni an der leine.
wir haben das mit hilfe eines jagdhundeausbilders(hilft haltern mit hunden aus dem tierschutz und jagdhunden in nicht jägerhänden)
durch corona gab es einen telefonischen arbeitsplan und immer wieder austausch zu den einzelnen schritten.
heute 4 jahre später sind wir fast am ziel(hund setzt sich bei wildsichtung und folgt ohne aufforderung wenn der halter weitergeht... so das ziel)
änni setzt sich von ganz alleine bei sichtung,oft auch schon wenn sie was in der nase hat.... und sie bleibt inzwischen auch bei flüchtendem wild fast immer ruhig.
wild in bewegung geht schon lange,aber tiere auf der flucht riechen noch mal anders und sind daher eine größere herausforderung.
selbstverständlich ist änni in der b.u.s. zeit angeleint wenn wir in der natur unterwegs sind.
dazu kommt das sie aufgrund einer progressiven retina atrophie ,erblindet und wild auf größere entfernung inzwischen nicht mehr sieht.
und obwohl sie nach dem training wunderbar zu händeln ist,meine hand dafür ins feuer legen,das sie nicht doch mal hinterher geht.... tue ich nicht.
allerdings gibt es durchaus auch wildtiere die sie zwar interessieren,wo sie aber nicht hinterhergeht.... enten und gänse... die sind ihr nicht geheuer.... gibt es doch exemplare die einfach auf dem wasser verschwinden(tauchen) und irgendwo anders wieder kommen(auftauchen)
katzen sind ein besonderes thema..... eigentlich soweit ok.........aber... seit kurzem gibt es auf unserer runde eine katze die gezielt auf hunde geht,die einem auch folgt.....
das war letzten sonntag dann doch zuviel für änni,sie hat sich so erschrocken(katze kam von hinten) das sie schreiend in die leine gesprungen ist.
folge für mich; zu der bänderüberdehnung im rechten sprunggelenk,eine muskel und bänder verletzung im rechten knie.
wenn das wieder geheilt ist werden wir wohl noch mal training an dieser katze in angriff nehmen.
lg