Also, zunächst einmal: es ist nicht so, dass, wenn der Hund schnappt, der Halter sofort dran ist, in vollem Umfang und ohne Rücksicht auf die Umstände. Schließlich hat der "dutzidutzidu"-Ignorant auch ein bisschen was zu dem Vorfall beigetragen. Trotzdem muss man natürlich aufpassen, denn was dann im Einzelfall auf einen zukäme, ist schwer abzuschätzen und bedeutet auf jeden Fall erstmal Ärger, sei es in Form von lustigen Vorstellungen des "Geschädigten" davon, was man so für Schadensersatzansprüche geltend machen könnte, oder in Gestalt des Herrn Meyermüllerschmidt vom Ordnungsamt, der in der betreffenden Woche noch nicht genug Hunde als "gefährlich" eingestuft hat und dies nun unbedingt nachholen möchte.
Wenn jemand irgendwie von hinten angelatscht kommt und den Hund belästigt, ok, das dürfte schwierig abzuwehren sein. Bei Leuten, mit denen man ins Gespräch kommt, versteh ich aber nicht, warum es so schwer sein soll, denen klarzumachen, dass sie ihre Patschehändchen bei sich behalten sollen. Ihr habt alle Hunde, da muss man doch auch klar und deutlich sagen, was Sache ist, etwa: Bello, NEIN. Ist doch fast das Gleiche: Mensch will grapschen: LASSEN SIE DAS. Ich wurde schon öfter komisch angeguckt, aber es hat sich noch nie jemand über mein NEIN hinweggesetzt.