Das kann ich schon nachvollziehen.
Aber als Grundeigentümer hat man halt Verantwortung
Das kann ich schon nachvollziehen.
Aber als Grundeigentümer hat man halt Verantwortung
mir geht es auch nicht um Weideflächen, da muss ich nicht drauf.
Sondern um andere Nutzflächen. Wenn jeder zweite Acker, jedes zweite Waldstück befriedet wird, einfach weil es dem Eigentümer so gefällt, ist keine Jagd und Hege mehr möglich.
Nicht streiten, mich würde interessieren wie du dir eine Alternative vorstellst?
Also gut HSH ![]()
Aber ich bin mir fast sicher dass da ach irgendwer wieder was dagegen hat
Wenn jeder Grundeigentümer einfach nach Lust und Laune frei entscheiden könnte, ob seine Fläche bejagd werden darf, macht es eine Jagd nach dem Reviersystem unmöglich. So ein Revier ließe sich auch nicht verpachten.
Daher entsprechend hohe Hürden, möglich ist es aber.
Eine Neuverpachtung steht idR auch erst alle 9 bzw. 12 Jahre an. So lange gilt der ausgehandelte Vertrag.
Ist ja auch irgendwie sinnvoll. Sonst wird eine Bejagung nur noch mehr erschwert, das Revier wird zum Flickenteppich und die benachbarten Grundeigentümer leiden unter dem evtl. Verstärkten Wildschaden.
Die Jagdgenossenschaft. Das ist der Zusammenschluss aller Grundeigentümer der dem Revier zugehörigen Flächen. Macht dann pro Kopf eine zu vernachlässigende Summe, die oft einfach im ganzen verwendet wird zB für die Anschaffung Landwirtschaftlicher nutzgeräte (Wiesenhobel, Grubber, Walze).
Eigentümer können auch Kommune, Land oder Staat sein.
Ich mach es nicht weil ich muss sondern weil ich es gerne mach, sprich Spaß an der Jagd habe und ja, auch am Beute machen. Das darf man auch ruhig so sagen.
Mein Schießverhalten wird ein Kopfgeld nicht beeinflussen.
Wobei Spaß wahrscheinlich das falsche Wort ist. Das klingt so oberflächlich. Wie Kirmes. Aber das ist es nicht. Es ist sehr emotional.
Nein.
Ich hab das große Glück sehr großzügige Pächter zu haben, die sich einfach über Begeher freuen, die vor Ort sind und ihren Job ernst nehmen. Das ist wohl inzwischen die Ausnahme. Normalerweise zahlt man für den Begehungsschein. Theoretisch müsste ich das erlegte Wild dem Pächter abkaufen wenn ich es behalten möchte.
7000€ entsprechen ca. 7€/ha. Das ist ein moderater Preis.
In den Rotwildrevieren hier gehen die Preise bis zu 30€/ha. Entsprechend teuer sind die begehungsschein und man bekommt streng diktiert was man schießen darf. Kann mir vorstellen, dass es auch Verträge gibt, die den Begeher am Wildschaden beteiligen.
Ich hingegen habe weitestgehend "freie Büchse". Dass ich nicht die starken Böcke schieße ist selbstverständlich. Die bleiben für den Pächter. Ich erfreue mich nur an ihrem Anblick.
Ich bin nur Begeher. So ein Revier könnte ich mir gar nicht leisten.