Ich habe direkt draußen geübt, da ich als super Belohnung eine Hasenpfote an der Reizangel habe. Sozusagen als Alternative zum echten Hasen jagen. Bei meinem Hund zieht so ein Spiel einfach besser als Futter.
Egal was du für dich auswählst, es ist wichtig, dass der Hund es abgöttisch liebt und NUR bei dieser Gelegenheit bekommt. Es sollte auch immer das Gleiche sein, also vorher gut überlegen und auch bissl rumprobieren! Der Pfiff bedeutet IMMER das Versprechen auf die Super-Belohnung. Wenn der Hund beim ersten Pfiff nicht kommt, hast DU den Fehler gemacht! Wenn möglich nie pfeifen ohne eine Belohnung dabei zu haben, später kann das natürlich mal passieren - dann muss man den Pfiff wieder neu "aufladen".
Am Anfang häufig üben, ruhig dreimal am Tag in der ersten Woche, nächste Woche einmal am Tag, dann dreimal die Woche, einmal die Woche und dann immer so 2-3 mal pro Monat, dass der Hund ihn nicht vergisst, abhängig davon natürlich, wie schnell dein Hund lernt!
Der Pfiff soll für den Hund keinen Rückruf darstellen, sondern das Versprechen auf eine Belohnung, die so toll ist, dass sogar das Jagen uninteressant wird.
Meinen Superpfiff habe ich wie oben beschrieben nach dem Buch von Pia Göring aufgebaut und er funktioniert super! Wenn man seine Pfeife nicht dauernd vergisst!
Es gibt bestimmt noch andere Möglichkeiten, die genauso gut funktionieren!
An deiner Stelle würde ich ehrlich gesagt den Pfiff komplett von vorne aufbauen.