Beiträge von MelanieR

    Nunja, es steht doch ejdem frei aus den Erfahrungen, die er mit einer Rasse gemacht hat, eine Rasse zur weiteren Überlegung vorzuschlagen.
    Der Fragensteller muss sich doch dann weiter informieren und schauen inwieweit die vorgeschlagenen Rassen wirklich zu dem passen, was er sich vorstellt. Wer sich einfach ungesehen einen Hund anschafft, nur weil einem die Rasse in einem Forum empfohlen wurde, der ist dann selber schuld.
    Jeder wird hier schon nach seinem besten gewissen Rassen vorschlagen oder von ihnen berichten, aber die meisten hier sind eben Laien und ganz "normale" Hundehalter mit subjektivem Empfinden.

    Ich empfinde auch Josera, Koebers (sollen es Pellets sein? Dann vielleicht das 23P?) und Markus Mühle als bodenständige Futter ohne wahnsinnig viel Schnickschnack mit einem vernünftigen Preis-Leistungsverhältnis. Und vor allem kommen sie aus Deutschland :smile:

    Ein Welpe benötigt in der ersten Zeit quasi eine rund um die Uhr Betreuung. Der kann dann nicht während der Arbeitsvormittage der Frau oder beim Arzttermin oder Schwimmbadbesuch mit dem Junior, dem Elternabend etc. alleine bleiben, da muss man anfangs immer erstmal eine vernünftige Betreuung organisieren oder eben erstmal längere Zeit Urlaub nehmen :smile:
    Soll der Hund im Garten alleine bleiben?

    Wenn sich der Hund relativ schnell in den Alltag einfügen soll, macht es schon Sinn nach einem ausgewachsenen Hund zu suchen. Gerade, wenn ihr euch noch nicht so festgelegt habt, was für ein Hund es werden soll, seid ihr im Tierheim sicherlich gut aufgehoben. Dort kann man mit euch gemeinsam überlegen, ob dort ein Hund ist, der passen könnte. Oder eben ein Hund von Pflegestellen, ältere Hunde, die Privat abgegeben werden, Rückläufer von Züchtern etc.
    Natürlich braucht es da auch eine Eingewöhnungszeit, aber man hat eben kein "Baby" mehr Zuhause.

    Nichthaarende Hunderassen gibt es durchaus, doch.
    Bei einem Beagle ist davon auszugehen, dass ein relativ großer Jagdtrieb vorhanden sein wird und der Hund eventuell außerhalb von gesicherten Gärten/Ausläufen nicht von der Leine kann. Ist sowas für euch in Ordnung?

    Dann findest du gemeinsam mit dem Trainer heraus, was für deinen Hund eine gute Belohnung ist.
    Das ist ja je nach Hund anders, was er als wirklich tolle Belohnung empfindet. Man muss ja nicht mit Leckerlies arbeiten :smile:

    Den Tipp find ich jetzt tatsächlich seeeehr gewagt. Die meisten Hunde brauchen längeres Training, bis sie wirklich 4 Stunden entspannt allein bleiben können.
    Ich würde das Risiko nicht eingehen, dass der Welpe in der Zeit Panik bekommt/schlechte Erfahrungen macht und ich mir, bzw. dem Hund das Alleinsein für die Zukunft verbaue/erschwere. Das macht nachher viel mehr Probleme, als wenn die Betreuungsperson etwas nicht 100% richtig macht (wer tut das schon).
    Der Hund kommt frisch von der Züchterin, seiner Mutter und seinen Geschwistern und soll dann direkt für mehrere Stunden isoliert werden? ich find das ganz grauenvoll.

    Alleinseintraining fängt man in der Regel wirklich langsam an und steigert gemächlich und nicht direkt 4 Stunden auf einmal :verzweifelt:

    Wenn ein Hund, dann doch nicht nur für die nächsten 2 Jahre. Dann entscheidet man sich für ein Leben mit Hund und muss sein Leben entsprechend umplanen und den Hund bei verschiedenen Entscheidungen beachten.

    Es gibt Betreuungen, die man bei zu langen Phasen des Alleinbleibens in Anspruch nehmen kann (Praktikumsphase/zu lange Arbeitstage etc.) oder eben Freunde, Familie, Bekannte und co.

    vom Handy gesendet

    Straaaaand kann ich verstehen. Mich reizen ja nur immer die Berge, da ich das Meer praktisch vor der Haustür habe ;)
    An den meisten deutschen Küsten hast du zwischen März/April und September/Oktober nur großflächig Hundeverbot am Strand.
    Die Niederlande sind ja aber eventuell auch einen Blick wert? Besonders Zeeland soll mit Hund toll sein. Ersetzt sicherlich auch keinen Strandurlaub im Süden, aber mal für ne Woche vielleicht eine Überlegung wert.

    Ich hatte bei Nele eben das Pech, dass sie erst mit 6 Monaten zu mir kam und dann relativ bald schon Ansätze des Vogeljagens zeigte. Meine Hundetrainerin meinte damals, dass das mit 6 Monaten kein Jagdverhalten sein kann, sondern sie eher "spielen" wolle und ich nichts machen müsse - tja, man glaubt das ja erstmal.
    Hätte ich das direkt unterbunden und sie nicht den Spaß am Scheuchen entwickelt, wäre das heute ja vielleicht anders.

    Ich weiß halt, dass wir hier in der Morgen- und Abenddämmerung einfach massenhaft Kaninchen haben und ich sie dann je nach Tagesform tatsächlich auch in bestimmten Bereichen nicht ableinen kann. Sie darf grundsätzlich nicht in Gebüschen stöbern, wir haben einen Rückruf und ein Stopsignal, machen Futterdummysuchen und Impulskontrolle an der Reizangel (an der sie aber dann auch gezielt jagen darf).
    Aber ehrlicherweise zischt sie mir eben doch immer nochmal ab, einfach weil ich "uns" dann überschätzt habe oder sie gelangweilt oder überdreht ist... Aber sie bleibt dann halt immer irgendwo in Sicht- und meist Hörweite. Ein einziges Mal war sie im Wald tatsächlich weg, es kam mir eeeeewig lang vor. Waren im Endeffekt ein-zwei Minuten, dann stand sie wieder da, breites Grinsen im Gesicht :verzweifelt:
    Sicher (noch) nicht das Optimum, aber nichts woran man verzweifeln muss.