Beiträge von Cherubina

    Ich kenne eine Border Collie Hündin, die für mich echt ein Hammer ist.
    Sie ist mindestens 12, ich galube sogar 13 Jahre alt und macht immernoch ihren Job an der Herde und zwar mit Tempo und Elan. Und das obwohl sie im Alter von 3 Jahren dem Sensemann von der Schippe gesprungen ist. Sie hatte sich damals ganz BC-like unter den Landrover gelegt als dieser rückwärts fuhr (sie war nach dem runterschicken von der Weide unbemerkt wieder zurückgekehrt) und dieses schwere Fahrzeug ist ihr dann mit den Hinterrädern über das Becken gerollt. Es war an mehreren Stellen gebrochen und eine OP hätte kaum zur Stabilisierung beitragen können. 6 Wochen viel Box und leichte Sedierungen haben es verheilen lassen und sie hatte nie wieder Probleme damit. Sogar Welpen hatte sie später (natürlich erst nach erneuter Abklärung)

    Sie springt über die Holzhorden, ist schnell hinter der Herde und wenns drauf ankommt zeigt sie ordentlich Ausdauer ohne danach völlig platt zu sein. Einziges Manko: ihr Gehör hat stark nachgelassen! Dadurch entstehen in der Arbeit öfter mal Missverständnisse. Das meiste kann sie aber durch ihre Erfahrung und Routine ausgleichen.

    Ich war letzten Freitag mit kawaii aus dem Forum spazieren und die Hunde konnten dank gemähter Wiesen mal wieder richtig flitzen. Ich stehe immer strahlend daneben und freue mich, wenn Tessa ihre langen Beine strecken kann.
    kawaii hat Fotos gemacht und mir erlaubt sie hier zu zeigen :D Leider bekomme ich das wiedermal nicht so schön hin wie andere und die Bilder in den Links sind recht klein, aber für einen Eindruck reicht es vielleicht...

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    Es gibt viele verschiedene mehr oder wenige schonende und sichere Methoden ein Tier in Narkose zu legen.
    Mittel in den Muskel oder die Vene, aufrechterhaltung der Narkose über Narkosegas oder ohne. Mittel zur Beruhigung vor der Narkose oder nicht.
    Alle im Einsatz befindlichen Mittel wirken etwas anders und werden anders angewandt und einige davon haben als Nebenwirkung sogenannte Exzitationen (STrampeln, Jaulen etc.) beim Einschlafen oder auch beim Aufwachen.

    Natürlich gibt es inzwischen Möglichkeiten Hunde genauso ruhig und schonend in Narkose zu legen wie Menschen. Dafür braucht die Praxis aber ein Gasnarkosegerät. Narkosen rein über Spritze sind insgesamt nicht ganz so schonend und man muss in der Auswahl der Medikamente bei manchen Hunden einen größeren Aufwand betreiben um diese Erregungszustände zu vermeiden.

    Sprich mit deinem Tierarzt darüber!

    Als Wieseckaue bezeichnet man hier im Prinzip den ganzen Bereich von Gießen bis Großen-Buseck rechts und links der Wieseck.
    Sicher und ungestört kann man dort höchstens Vormittags nach 9 Uhr oder später am Abend laufen. Die ganze Strecke ist sehr stark von Radfahrern, Joggern und Inlineskatern frequentiert und es gibt nur relativ wenig Ausweichwege. Auf der anderen Wieseckseite ist es etwas besser, allerdings trifft man dort auf viele Hundespaziergänger, am Wochenende auch viele, die mit Tierheimhunden laufen.
    Vorteil der Wieseckaue: Fast kein Wild und damit auch für Jäger halbwegs sicher! Versucht halt nicht auf den Hauptwegen zu laufen, dann ist es schon schön dort. Ganz besonders doof ist der Abschnitt zwischen Gießen und Weggabelung bei Rödgen, wenn man auf der Segelflugplatzseite läuft.

    Ich gehe heute gegen 17 Uhr wieder mit meinen Pflegehundis, wenn ich wüsste wann ihr geht, würde ich mich vielleicht auch in die Richtung auf den Weg machen...

    LG
    Uta

    Während ich im Urlaub war gab es ein sehr unglücklichen Zwischenfall in meinem Kaninchengehege.
    Ich bekam einen Anruf von Spaziergängern, die zwei Deutsch-Drahthaar im Auslauf angetroffen haben (meine Nummer hängt am zaun und ich bin den Leuten natürlich dankbar, dass sie sich gekümmert haben). Der Stall (der tagsüber immer geöffnet ist) war umgeschmissen und die Hunde liefen im Gehege auf und ab. Von den Spaziergängern gestört sprangen beide wieder hinaus fanden irgendwie auch wieder aus der äußeren Umzäunung des Gartens heraus und verschwanden Richtung Ortsmitte.
    Ein Kaninchen fehlte nach dem Vorfall. Die Spaziergänger haben wohl Überreste davon gefunden, diese aber so deponiert, dass vermutlich die Hühner sie gefressen haben. Eins war Querschnittsgelähmt und ich habe eine Freundin beauftragen können es zum Tierarzt zum Einschläfern zu bringen und eines war unverletzt.

    Meine Mitbewohnerinnen, die sich während meines Urlaubs um die Tiere gekümmert haben waren natürlich völlig durch den Wind und haben mir bestätigt, dass morgens beim Rauslaufen und Füttern noch alles OK war.

    Der Bemerkenswerte Satz in dieser Geschichte kam von der Spaziergängerin, mit der ich später noch mal gesprochen habe: "Mein Mann und ich sind uns einig, dass das nicht die Hunde gewesen sein können. Da war ja gar kein Blut und die sind bestimmt nur vom Geruch der Überreste angelockt worden."

    Ich habe schon einige Jahre Kaninchen und Hühner und bisher glücklicherweise noch keine Verluste durch fremde Beutegreifer. Und dann soll innerhalb von maximal 6 Stunden erst ein Fuchs oder Habicht oder Marder (am Tag sehr unwahrscheinlich) und danach ein Jagdhundpärchen in das Gehege eingebrochen sein? Und beides dann noch innerorts mit stark frequentiertem Fußweg daneben?

    Naja, es ist wirklich traurig für die Kaninchen, aber den Hunden mache ich keinen Vorwurf. Ich wüsste nur wirklich gerne wo die herkamen. Niemand, den ich bisher gefragt habe hat diese Hunde je gesehen.
    Inzwischen hat das einsame Kaninchen wieder Gesellschaft und der Auslauf hat einen höheren Zaun bekommen. Ich hoffe Hunde können nun wirklich nicht mehr rein. :/

    Die Blutuntersuchung ist eben ein diagnostisches Verfahren... aber das ist Wortklauberei :-)

    Ich würde die Situation an der Klinik genau schildern. Kannst du selbst Blut nehmen? Dann wäre eine Möglichkeit zu fragen, ob du nur die Probe abgeben und sie über die Klinik einschicken lassen kannst. Wenn dein Hund sicher eine SDU hat und Medikamente bekommt, dann ist da bestimmt irgendein Mittelweg denkbar. Du willst dann ja auch regelmäßig nachschauen lassen.
    Kleiner Tipp: Wende dich direkt an Prof. Neiger (sag nur nicht, dass ich ich den Tipp gegeben habe ;) ). Er ist in der Hinsicht, also bei Studentenangelegenheiten (zumindest war ers früher), sehr nett und unkompliziert und kann solche Sachen besser entscheiden als die Damen an der Anmeldung. Oder du machst einen regulären Termin und sprichst dort ausführlich über die Möglichkeiten fürs nächste Mal. Dort ist es dann natürlich abhängig davon, mit wem du sprichst.

    Über die Interpretation der Werte würde ich mich an deiner Stelle mal ausführlich einlesen. Dann brauchst du auch im Prinzip keinen extra Termin mehr solange alles im Rahmen bleibt. Am Ende gilt doch aber: "Wir behandeln das Tier und nicht sein Blutbild".

    Wenn du Studentin bist, warum machst dus nicht über die Uni?
    Die Innere hat zwar offiziell keine echten "Studententarife", aber erstens sind sie sehr genau in der Diagnostik und zweitens sind sie bei so ganz "simplen" Dingen doch meist recht kulant. Als Studentin war das immer meine erste Anlaufstelle bei Blutbildern, Urinuntersuchungen etc...
    Ich drücke dir auf jeden Fall ganz fest die Daumen für die anstehende Prüfung (und alle anderen auch).

    Ich mache mit Kito weiter Fortschritte, frei nach dem Motto 3 Schritte vor 2 zurück hat er gerade ein Hoch! :rollsmile:

    Außerhalb des Trainings steht er dicht dabei, schnüffelt von sich aus an der Hand und weicht nur wenig zurück, wenn man aufsteht.
    Im Training nähert er sich von sich aus so dicht an, dass ich ihn anfassen könnte, schnuppert an Schuhen, leckt die hingehaltene Hand - alles wird geklickert. Gestern habe ich wieder die Leine angehängt und das gleiche Spiel mit ganz durchhängender Leine gemacht. Es hat geklappt. Die Steigerung war, dass ich ihn ganz vorsichtig mit der Leine ranholen konnte (kaum Zug, wenn er stehenblieb habe ich den minimalen Zug aufrechterhalten bis er noch einen Schritt weiter ging, dann kam der Klick und das Freigeben der Leine). Als das auch so gut ging habe ich mich ein wenig im Raum bewegt und jedes Folgen belohnt.
    Ich bin ganz begeistert und hoffe, dass ich ihm bald auch stressfrei (das wird vermutlich nochmal recht schwierig) ein passendes Geschirr anziehen kann, damit es auch mal raus gehen kann.

    Aber weiter ganz langsam! Erstmal kommen der Rest der Wohnung, der Garten etc....

    Ach ja die Blutuntersuchungen...
    Hast du da tatsächlich so Probleme mit? In Buseck gibt es zwei Kleintierpraktiker: Ahrem direkt im Ort und Übing am Ortsrand. Bei der zweiten war ich leider nie selbst (inzwischen bin ich selbst Tierärztin, aber ohne Praxis), aber sie hat insgesamt den besseren Ruf würde ich sagen. Schlecht sind beide nicht.
    Laboklin ist ja eigentlich eins der Standartlabors. Das sollte schon gehen, oder?

    Sicher weiß ich, dass die Praxis in Biebertal (Gielen) dorthin schickt.