Beiträge von Cherubina

    Zweigriffliger weißdorn

    Ja, du hast es genau getroffen.

    Ich dachte tatsächlich immer, das wäre der falsche Name für Schwarzdorn (weil der ja auch weiß blüht). Irgendwie ist völlig an mir vorbeigegangen, dass Weißdorn ein anderer Strauch ist. Und so schön und keine ätzenden Wurzelausläufer und viel weniger dornig.

    Eine tolle Bienenweide und ein Blickfang!

    Und zusätzliche Frage: Was haltet ihr von Wildkind, Wilderness und Wolfsblut?

    Nicht wirklich viel. Ich halte nichts davon diverse Kräuter, Beeren u.ä. in ein Futter zu mischen. Mir erschließt sich der Sinn nicht und es macht die Zutatenliste unnötig lang. Alle werben damit getreidefrei zu sein (wobei Getreide an sich für einen gesunden Hund kein wirkliches Problem ist) bei manchen Zutatenlisten finde ich aber auch keine andere alternative Kohlenhydratquelle. Fleischanteile von 60 - 70 % sind unnötig hoch und manch ein Hund verträgt das gar nicht so gut.

    Zusätzlich finde ich es unnötig auf Fleischquellen wie z.B. Ente zurückzugreifen. Wolfsblut hat ein Welpenfutter mit überwiegend Ente darin - nicht nur, dass das unnötig teures Fleisch ist, ich will gar nicht wissen, wo so viel Entenfleisch dann herkommt.

    Zusätzlich wird unter Tierärzten immer mal wieder das unpassende Ca/Pho Verhältnis bei Wolfsblut genannt. Ich habe dazu tatsächlich gerade bei dem Futter keine Deklaration gefunden. Bei Wilderness und Wildkind passt das Verhältnis.


    Ich persönlich finde es richtig und gut, wenn im Hundefutter nicht das edelste Muskelfleisch verwendet wird. Mich persönlich stört der Begriff Fleisch und tierische Nebenprodukte nicht. Ich persönlich möchte eine überschaubare Zutatenliste, wenn möglich nicht aus Übersee und kein zu hoher Fleischanteil.

    100% glücklich bin ich auch mit keinem Futter bisher gewesen. Selbst zu kochen oder zu barfen ist mir aber schlicht zu aufwendig.

    Bei mir gibt es immer mal eigenes Lammfleisch oder was in der Küche übrigbleibt und ansonsten Happy Dog, Markus Mühle, Green Petfood (Farmdog) u.a.

    Für die Welpen habe ich auch Platinum und Black Canyon da. Sind aber beides irgendwie auch nur Kompromisse für mich.

    Dieses hübsche Gewächs hat mich die letzten drei Tage beschäftigt und mir schließlich ein Aha-Erlebnis beschert.

    Eigentlich ist es nicht schwer, glaube ich. Wer erkennt sogar die genaue Art?

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    Ich hatte heute eine ca. 10 jährige französische Bolldogge mit Mammatumor auf dem OP-Tisch. Die Hündin atmet auch bei Aufregung recht normal, ist super freundlich und wirkt agil. Der Tumor hat ihr echt zu schaffen gemacht und ich bin froh, dass ich sie operieren durfte.

    Vor der OP habe ich die Lunge geröngt um eventuell sichtbare Metastasen auszuschließen. Dabei habe ich zwangsläufig Teile der Wirbelsäule mitgeröngt. Ich habe noch nie so viele Keilwirbel an einem Hund gesehen. Dazu Spondylosen und an einer Stelle auch eine deutlich veränderte Bandscheibe.

    Ich habe die Leute darauf angesprochen. Sie waren sich (inzwischen) über die gesundheitlichen Probleme dieser Rasse bewusst und waren dennoch schockiert wie das Bild aussah. Sie haben am Hund nie etwas bemerkt. Der Hund rennt, apportiert den Ball, springt auf die Couch usw.

    Schon irre was die kleinen Kerle einfach so wegstecken.

    Ich finde gar nichts schlimm daran den Hund zu beschäftigen ohne den für den Hundesport optimalen Aufbau.

    Ich selbst habe mit Smilla keinen guten Aufbau gemacht, weil es mir keiner "richtig" gezeigt hat. Wir haben mit Leckerli durch den Slalom geführt bis der Hund es halbwegs begriffen hatte (ich musste immer nebenher laufen, ganz selbstständig wurde es nie, aber recht flott), hatten außer Hopp und Außen keine Hürdenkommandos und trotzdem hatten wir Spaß.

    Wir sind sogar einige Turniere gelaufen und wurden Kreismeister in der A2. Allerdings sind wir hier eine Region mit wenig Hundesport-Vereinen.

    Je größer und schneller der Hund, desto wichtiger ist ein guter Aufbau um den Spaß zu behalten, denn es endet recht schnell im Chaos, wenn der Hund ständig auf seinen Menschen warten muss...

    Ich selbst leite eine kleine Agi-Gruppe an. Ich versuche einen halbwegs sauberen Aufbau der Geräte hinzubekommen, scheitere dabei aber regelmäßig an der Motivation der Teilnehmer.

    Vom Tierschutzhund, bei dem man froh sein kann, dass er sich überhaupt aufs Training einlässt über die Rentnerin, die mit ihrem 6 jährigen Aussi auch mal was lustiges machen will bis zur ständig müden und unmotivierten Mutti, die überhaupt keinen Bock auf komplizierte Übungen hat.

    Ich finde das wie gesagt gar nicht schlimm. Wichtig ist mir, dass die Hunde nicht unfair behandelt und überfordert werden und das Menschen und Hunde Spaß an dem Ganzen haben.


    Wenn man natürlich mit einem jungen Hund in einem Sprot anfängt mit der Idee später gerne Turniere laufen zu wollen und dem Willen und Ehrgeiz auch Zuhause was dafür zu tun, dann ist natürlich ein sauberer und kleinschrittiger Aufbau von Anfang an wichtig und ich wäre selbst als Teilnehmer genervt, wenn das nicht Inhalt des Trainings wäre.

    Wechselnder Appetit und wechselnde Kotkonsistenz lässt mich auch zuallererst an Giardien denken.

    Sammel mal Kotproben (ein kleines bisschen was von drei aufeinanderfolgenden Tagen) und mache gleich Montag einen Termin beim Tierarzt.

    Unter weißem Urin kann ich mir jetzt gar nichts vorstellen. Meinst du klar und durchsichtig oder wirklich weiß? Dann würde ich auch eine Urinprobe mit zum Termin nehmen.

    puh der Trainer ist mir sehr unsympathisch. Und jetzt wird der Pöbel hund an die retrieverleine gelegt, damit man besser Zugriff auf den hund hat... Dass erinnert mich an jemanden...

    Schön wäre, wenn man den Hunden passende Maulkorb drauf setzten würde.

    Mir auch! Leider bin ich pünktlich zu dem Trainingsausschnitt eingepennt, hab erst das Schlussbild mit dem zu kleinen Maulkorb wieder mitbekommen...

    Aber die Szenen aus seinem "Alltag"... sieht sein Alltag wirklich so aus? Maximale Kontrolle über alle Hunde - immer. Draußen alle an der Leine hinter ihm und das nach einem seinem Satz vorher: "Sie gehen nur selten alle zusammen spazieren, darum ist das jetzt schon ein Highlight für die." Was genau ist da das Highlight?

    Füttern alle nebeneinander draußen mit groß inszenierter Abrufübung - macht er das wirklich immer so? Kann ich mir nicht vorstellen - wenigstens nicht draußen. Aber vielleicht war das nur für die Kamera.

    Drinnen auch wieder alle auf ihren Platz und keiner rührt sich.

    Wenn es wirklich immer so liefe, fänd ichs für die Hunde echt grenzwertig. Die müssen doch auch mal selbst entscheiden dürfen, ob sie nicht vielleicht lieber ausgestreckt auf der Seite liegen wollen als zusammengekringelt auf der Hundeliege. Die müssen doch auch mal die Gelegenheit haben sich frei zu bewegen.

    Dass das mit dieser Konstellation an Hunden schwierig ist, ist klar, aber dann braucht man eben Räume/ Zwinger um die auch mal zu trennen, wenn ein freies Miteinander nicht funktioniert.

    Titel sammeln ist nämlich Fleißarbeit und immer den Richter suchen, der die eigenen Hunde mag.

    Sagt doch schon alles.

    Ich meine - ich hab ja nix gegen Hundeschauen, aber dass diese Titel dann irgendeine Aussagekraft haben sollen oder man sie gar braucht zum Züchten - das ist doch einfach nur unglaubwürdig.

    Die Züchter wissen das doch und ich kenne viele Züchter, die einen Sch... auf Ausstellungsnoten geben.

    Für die Leute, die das gerne machen ist das ähnlich wie Hundesport. Die haben Spaß, hören nette Sachen über den eigenen Hund und gut.