Beiträge von Cherubina

    Erst dachte ich: So viele wirkliche Regeln gibt es gar nicht, aber jetzt fallen mir doch ein paar ein.

    Wenn ich Schluss sage, ist Schluss.

    Das bezieht sich auf zu wildes Spiel untereinander oder mit den Katzen, Streit untereinander, Betteln, sich (oder die Katzen) exzessiv Belecken etc. Universal und die Hunde hören dann tatsächlich auf, ohne Diskussion.

    Alles was erhöht steht, geht keinen Hund was an.

    Also Essen auf Tisch und Arbeitsplatte, aber auch Katzenfutter auf dem Badezimmerschrank.

    Fremde Futternapf sind tabu bis sie leer sind. Dann darf geputzt werden.

    Kein Streit um Ressourcen (Liegeplätze, Essen, Spielzeug, Nähe zu mir...) und Rücksicht auf alle Mitbewohner - wenn man da von Rücksicht sprechen mag. Ich meine kein auf die Nerven gehen, mobben, jagen. Grenzen der anderen ernst nehmen...


    Was ich ja gerne durchsetzen würde ist die Regel:

    Es wird nicht aus dem Katzenklo genascht! Aber das habe ich auch nach vielen Jahren Hunde- und Katzenhaltung bisher nur durch Türgitter erreichen können.

    Flächensuchtraining im Wald.

    Beat sucht ein kleines Gebiet ab, wir arbeiten an der Lenkbarkeit. Er macht schöne große Schläge, lässt sich nach links und rechts lenken, löst sich aber auch recht weit und verschwindet schließlich dort, wo die versteckte Person sitzt in ca. 150 Metern Entfernung hinter Gestrüpp. Wir lauschen... kein Bellen.... komisch, wir lauschen weiter... Die Glocke ist auch nicht mehr zu hören, also hat er ja angehalten.... musste er mal?... eigentlich nicht... endlich, die Anzeige!

    Später die Erklärung der Versteckperson:

    Beat kam dort an und hat ihm ne kleine Portion Futter vor die Füße erbrochen. Hund musste das dann erst wieder auffressen, bevor er gebellt hat.

    Als wir versucht haben beide zu trennen, hat unser Cocker Spaniel auch uns mehrfach gebissen. Seit dem ist er fast nur am zittern und versteckt sich den ganzen Tag unterm Bett. Sobald er aber unseren Balu nur sieht will er ihn wieder beißen.

    Wie lange hält denn diese Situation schon an? Also vor allem, dass der Cocker sich auch getrennt vom Dobermann nicht mehr entspannt, sich versteckt und zittert.

    Mein erstes Ziel wäre da erstmal Enspannung reinzubringen, also eine Lebenssituation schaffen, in der beide Hunde getrennt voneinander entspannen können. Ohne das wäre für mich auch an ein weiteres Training oder gar eine Zusammenführen der beiden nicht zu denken.

    Ich würde auch versuchen Kontakt zu Trainern aufzunehmen, die eventuell auch über Videoanalysen und Fernanamnese helfen können da eine Einschätzung zu entwickeln.

    Und: Versuche Tierarzthopping zu vermeiden. Jeder fängt dann wieder bei Null an. Bleib bei dem Fachtierarzt und deinem Haustierarzt

    Der Sinn ist sicher nicht "Hopping" sondern einen zu finden, der helfen kann.

    Das weiß ich wohl, aber ich erlebe es regelmäßig, dass die Leute mit chronischen Problemen beim Hund ständig einen anderen niedergelassenen Tierarzt aufsuchen.

    Der weg zur Klinik oder besser zum Spezialisten ist sicherlich gut und richtig, aber wenn dort nicht sofort eine Lösung gefunden wird, sollte man dort wieder vorstellig werden und andere Wege eben in Absprache mit den beteiligten Tierärzten gehen.

    Ein paar Gedanken, die du aber bitte genauer mit deinem Dermatologen besprichst!

    Ich hätte Apoquel und Cytopoint in Bezug auf die Atmung nicht viel zugetraut und scheinbar ist da der Effekt ja auch nicht wie gewünscht.

    Eher würde ich über ein Ciclosporin als Alternative zum Cortison nachdenken. Atopica zum Beispiel. Das hat eine immunmodulierende Wirkung und ist nicht so speziell auf Juckreiz ausgerichtet.

    Cetirizin, also ein Antihistaminikum, hätte ich auch versucht. Reicht die Dosis? Man muss das bei Hunden meist viel höher dosieren als beim Menschen.

    Nasensprays gibt es auch mot Cortison. Das ist keine Dauerlösung, aber für die schlimmsten Tage vielleicht eine Möglichkeit.

    Wie war eure Cortison Dosierung? Du hast das ja schon sehr häufig gegeben und so wie es klingt immer gleich 50 mg? Das ist echt viel.

    Wenn man da um eine Dauercortisonbehandlung nicht rumkommt, dann sollte man es regelmäßig geben, aber in der Dosierung immer weiter runter gehen. Oft reichen schließlich Minidosen um die Symptome klein zu halten. Also statt 14 Tage pro Monat 50 mg vielleicht 30 Tage pro Monat nur 5 mg. Dabei bleiben auch die Nebenwirkungen erträglicher. Ist aber immer nur die letzte Lösung.


    Und: Versuche Tierarzthopping zu vermeiden. Jeder fängt dann wieder bei Null an. Bleib bei dem Fachtierarzt und deinem Haustierarzt.

    moderate Border in Langhaar ( Cherubina ihre find ich echt hübsch!

    Ich mag sie auch sehr 🥰

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    Aber ich mag rein optisch auch andere Rassen sehr gerne. Meist sind es einzelne Hunde, die ich irgendwo sehe, die mir unheimlich gefallen. Das passt dann nicht zwangsläufig auf alle Vertreter der Rasse.

    Tervueren Leistungslinie, da habe ich gerade am Sonntag zwei so hübsche Exemplare kennengelernt.

    Bei den Nachzuchten von flying-paws Sheela sind ein paar unheimlich schöne Hunde dabei.

    Eine Bekannte hat mir gesagt, dass das Alter der ersten Läufigkeit den Abstand der nächsten Läufigkeiten vorgibt.

    Also Belissa ist jetzt 7 Monate alt , dann wäre der Zeitraum zwischen den Läufigkeiten immer 7 Monate.

    Gehört das in den Bereich der Mythen oder ist da was dran?

    Also ganz grob kann da ein Zusammenhang bestehen. Hündinnen, die sehr früh das erste Mal läufig sind, haben eventuell ein kürzeres Intervall, als solche, die erst spät läufig werden. Aber ganz sicher nicht im Sinne von der 1:1 Übersetzung in Monaten.

    Sumi ist mit 15 Monaten das erste Mal läufig gewesen und danach alle 9 Monate, Ayla schon mit ca. 8 Monaten, sie wird alle 5 Monate läufig.

    Dafür das es so eine 'Regel' ist, gibt es erstaunlich viele Züchterhaushalte mit 3+ Hündinnen.

    Wobei halt auch sehr sehr viele Züchter trennen. Gerade die Kombi Mutter-Tochter bei der er nach der ersten Läufigkeit der Tochter so kippt dass nurnoch Trennen funktioniert ist garnicht so selten.

    Ist wahrscheinlich wirklich stark von der Rasse abhängig, aber bei Border Collie Züchtern habe ich das bisher nicht gehört - aber ich kenne natürlich auch nicht furchtbar viele so gut, dass ich da Einblick in das Management zuhause habe.

    Bei mir gibt es zwischen Mutter und Töchtern bislang keine Probleme.

    Hier leben:

    Hündin kastriert 11 Jahre

    Hündin unkastriert 7 Jahre (Mutter der jüngeren)

    2 x Hündin unkastriert 3 Jahre (Geschwister)

    1 x Rüde unkastriert 1,5 Jahre (Halbbruder)

    Die älteste hält sich bei fast allem raus, ihre Ansagen - wenn sie welche macht - werden aber von allen akzeptiert.

    Die Mädels waren eigentlich immer recht harmonisch, spielen miteinander, wobei die zwei Schwestern schon mal etwas zickig miteinander sind, aber nie schlimm.

    Der Rüde hat aber wirklich nochmal einen ausgleichenden Effekt für die Gruppe gehabt. Mit ihm spielen alle am liebsten, er hat nie wirklich Stress mit einer und ist selbst nie zickig. Nur die älteste ist manchmal etwas genervt von seiner überschwänglich Art.