Ich würde mir wünschen, dass mehr Besitzer es schaffen ihrem Hund auch in bedrohlich wirkenden Situationen Sicherheit zu geben.
In der Tierarztpraxis viel zu häufig gesehen
- Besitzer hockt vor der Praxistür und versucht den ängstlichen Hund hereinzulocken, Leine gespannt, Arm mit Leckerli (für das der Hund keinen Blick übrig hat) vor der Nase, säuselnde Worte...
- Besitzer, die ihren Hund im Behandlungsraum gar nicht mehr anfassen und ihn völlig alleine mit allem lassen...
- Besitzer, die nicht in der Lage sind ihren Hund nur für eine einfache Untersuchung zu halten...
Das Verhalten der Besitzer kann so riesige Unterschiede machen! Wir haben einen Samojeden in der Praxis, der noch jung und sehr freundlich ist. Er nimmt Leckerli an, lässt sich streicheln, aber Untersuchung findet er gruselig.
Ist der Mann mit ihm da, geht alles problemlos. Er ist ruhig, nimmt ihn etwas in den Arm und der Hund lässt alles mit sich machen. Ist die Frau dabei wird es hektisch. Der Hund bäumt sich auf, die Frau hält ihn nur am Halsband und wird immer hektischer. Ich bin dazu übergegangen diesen Hund lieber selbst zu halten - was aber nur geht, weil er wirklich freundlich ist.