Beiträge von Cherubina

    Ich habe gerade mal in der GOT nachgeschlagen und dies sind die Preise für eine Kastration bei der Hündin:
    1-facher Satz: 143,16 Euro
    2-facher Satz: 286,23 Euro
    3-facher Satz: 429,48 Euro

    Eine Dorfpraxis orientiert sich eher am 1-fachen Satz, eine Klinik liegt preislich höher - aus sicherlich verständlichen Gründen. Der Preis orientiert sich aber auch daran, wie kompliziert die OP bei dem speziellen Tier war.

    Und das ist nur die reine OP. Dazu kommen eine Untersuchung des Tieres, Medikamente und deren Verabreichung und Verbrauchsmaterialien - ja, jeder dieser Posten muss separat abgerechnet werden und ist nicht inklusive! Am Schluss kommt noch die Steuer obendrauf.

    Wie teuer das Ganze am Ende war kann ganz streng genommen ein Tierarzt gar nicht am Telefon bestimmen (wie kompliziert ist die OP, treten Komplikationen auf, wie schwer ist das Tier und wieviel Medikamente braucht es...) - viele Praxen machen es trotzdem,

    Wenn man also für die Kastration einer Hündin weniger als 200 Euro zahlt, bewegt sich der Tierarzt rechtlich auf sehr dünnem Eis!

    Das Problem ist, dass dir niemand gesichert sagen kann was besser und was zumutbar ist. Alle Empfehlungen die es zum Treppensteigen gibt beruhen auf Annahmen und Analogieschlüssen.

    Ich für meinen Teil sehe kein Problem darin den Hund diese Treppe steigen zu lassen, wenn er mir zu schwer fürs Tragen wird und sähe in einer Rampe keinen Vorteil. Worauf ich achten würde ist, dass die Treppe nicht rutschig ist (durch Teppich gegeben) und dass der Hund die Stufen besonders abwärts langsam, also angeleint, geht.

    Sehr nett finde ich diesen Artikel zu dem Thema:
    http://tierarztpraxis-bob.de/muss-ich-welpe…-runter-tragen/

    Gerade bei alten und kreislaufinstabilen Hunden kann es sinnvoll sein das Apomorphin nicht zu spritzen, sondern in den Bindehautsack (ins Auge) zu träufeln. Dort wirkt es ähnlich schnell, man braucht weniger und wenn der Hund sich ausgekotzt hat, dann kann man das Auge mit NaCl spülen und es wird nicht mehr von dem Zeug aufgenommen als nötig.

    Ich kenne aber viele Tierärzte, die das nicht wissen - in der Packungsbeilage steht es meines Wissens nach auch nicht drin.

    Ich gehe zum Beispiel sehr gerne in den Feldern zwischen Rödgen und Annerod. Auf Google Maps sieht man den See, der nördlich von Annerod liegt. Dort kann man parken (Achtung: Das Abbiegen von der B49 ist von Gießen kommend nicht erlaubt, im Zweifel fährt man eben über Rödgen oder wendet an der Ganseburg). Dort sind Felder und Waldränder - Rehsichtungen also nicht ausgeschlossen, aber eher selten.

    Andere Variante ist die Wieseckaue zwischen Rödgen und Großen-Buseck. Dort sollte man sich von dem Hauptradweg eher fernhalten (gerade Sonntags ist da oft viel los), aber dann kann man dort gnaz toll laufen. Man läüft fast nur über Wiesen und Weiden und Wild ist dort sehr selten!

    Wenn ich am Sonntag dabei bin, kann ich gerne Schleichwege zeigen.

    Ich weiß zwar noch nicht, ob ich am Sonntag auch in Gießen sein werde, aber vielleicht kann ich bei der Ortswahl helfen!?

    Wie mobil seid ihr denn? Müsst ihr Bus und Bahn nutzen oder darf es auch etwas außerhalb sein? Und wollt ihr lieber offene Landschaft mit Wiesen und Feldern oder lieber Wald - lieber einsam oder darf was los sein?

    Ja, ich!

    Cora war der Hund, der schon in unserer Familie lebte, als ich zur Welt kam. Sie war eine Mischung aus Dalmatiner und Afghane und nicht ganz einfach. Sie lief immer an der Leine, hasste Katzen und prügelte sich mit anderen Hunden. Wenn Besuch kam, musste sie erstmal in das Hundzimmer, wo sie getobt und die Tür zerkratzt hat, erst nachdem sie sich abgeregt hatte durfte sie dazu - trotzdem habe ich sie geliebt und in der Familie war sie unheimlich friedfertig.

    Irgendwann ist sie mal durch die Glasscheibe in der geschlossenen Hausür gesprungen und musste auf dem Küchentisch notoperiert werden. Ich weiß nicht mehr ob eine Katze oder der Postbote der Grund war.

    Cora war unheimlich verfressen und es musste immer alles vor ihr in Sicherheit gebracht werden. Einmal hat sie ein fertiggebratenes Hähnchen komplett verschlungen. Meine älteren Brüder haben mal versucht ihr soviel Futter zu geben, bis sie aufhörte zu fressen - hat sie nicht, aber irgendwann hat sie erbrochen um dann weiterzumachen.

    Als sie und ich älter wurden (ich war dann eben 10 oder 11 Jahre alt) hatte ich meine Eltern so weit, dass ich manchmal alleine mit ihr raus durfte. Ich bekam die Anweisung die Leine um einen Laternenmast zu wickeln, wenn wir anderen Hunden begegnen, damit ich sie halten kann - würden die heute wahrscheinlich nicht mehr machen, hoffe ich :-)

    Gestorben ist sie an einem rupturierten Tumor (Milz oder Leber). Wir haben sie im Obstgarten begraben...

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Zu diesem Thema gibt es zwar schon Threads, jedoch sind diese schon etwas älter und vielleicht lohnt es sich nicht nur für mich mal einen Faden zu öffnen um verschiedene Lösungsansätze und eure Erfahrungen damit zu sammeln.

    Ich habe konkret wieder ein Problem mit Kito. Er fuhr in meinem alten Auto halbwegs entspannt auf der Rückbank. Er hat schon häufig gehechelt, sich aber auch mal zum Schlafen hingelegt, wenn er müde war und es gab nur selten Zittern und Sabbern. Das Autofahren habe ich ganz langsam aufgebaut mit ganz kurzen Fahrten zum Spazierengehen.

    Nun habe ich seit 2 Wochen ein neues Auto - größer und mit ruhigerer Straßenlage. Eigentlich sollten die Hunde dort in den Kofferraum ziehen. Leider hat Kito nun wieder deutlich Stress und Zittert und Sabbert sehr stark die ganze Fahrt hindurch und zwar egal, ob er im Kofferraum oder auf dem Rücksitz mitfährt. Er steigt immer freiwillig ein, hat allerdings da schon einen recht hohen Erregungslevel (leichtes Zittern, Fiepen), das Hecheln beginnt nach 10 Metern, Erbrechen muss er nicht.
    Ich habe keine Möglichkeit das Autofahren wieder komplett langsam aufzubauen, da ich mehrmals die Woche 70 km Pendele und die Hunde mitkommen müssen.

    Ich weiß, jeder Hund ist anders, aber vielleicht helfen eure Erfahrungen mit verschiedenen Methoden anderen (und mir ;) ) weiter.


    Hier nun eine Liste der Lösungsansätze, die mir eingefallen sind mit der Bitte um fleißige Ergänzung:

    Training:
    - Am Ende jeder Fahrt mit ausgeschaltetem Motor solange warten, bis Kito sich beruhigt hat um die Fahrt zumindest entspannt enden zu lassen
    Erfahrung: Er kommt nach ca. 5 Minuten etwas runter und legt sich auf Kommando, über einen Erfolg kann ich noch nichts sagen.

    - Trennung zwischen unvermeidlichen langen Fahrten auf dem Rücksitz und ganz kurzen Trainings-Fahrten im Kofferraum um einen langsamen Aufbau zu ermöglichen.

    - Schönfüttern
    Erfahrung: Futter wird in der Situation nicht angerührt. Für den Kofferraum ohnehin nicht machbar, da zu weit weg.


    Autoeinrichtung:
    - Box im Auto
    Erfahrung: Ich habe ihm zunächst seine faltbare Box im Auto angeboten. Es war nur ein Versuch, aber auf dieser Fahrt hat er im gleichen Ausmaß gezittert und gehechelt. Mein Plan ist nun ihm seine Schlafbox ins Auto zu packen - ich hoffe sie passt rein - und dies dann mit den krzen Trainingsfahrten zu kombinieren.

    - Fenster abdunkeln?


    Medikamente/ Maßnahmen am Hund:
    - Thunder-Shirt u.ä.
    Erfahrung: Ich habe bisher nur eine Körperbandage versucht, die er bisher nur im Haus trug. Er soll sich erst in entspannter Umgebung daran gewöhnen.

    - Adaptil (Tabletten oder Spray)

    - Rescue-Tropfen