Beiträge von Cherubina

    Ich hole den Thread mal wieder hervor.
    Mich würde interessieren, ob ihr euch bei der Fütterung an die Empfehlungen von Platinum haltet. Kito muss von normalem Trockenfutter riesige Mengen fressen, damit er sein Gewicht hält. Bei Platinum habe ich nun die Hoffnung, dass ich die Menge etwas reduzieren kann.

    Wenn ich für Kito 20 Kilo ansetze (er wiegt 18, 20 wäre mein Ziel) und ihn als aktiv einstufe, dann sollten für ihn laut Futterkostenrechner 275 g Chicken TroFu reichen. Das ist vom Volumen her die Hälfte von dem, was er in der letzten Zeit im Napf hatte. Zur Zeit mische ich noch sein altes Futter unter...

    Wie sind eure Erfahrungen?

    Wenn es zeitlich passt, wäre ich sofort dabei. Ich habe am Sonntag tatsächlich die Felsentour gemacht und habe die 19 km in 4h 10min geschafft. Wenn man alleine läuft, macht man keine langen Pausen ;)

    Hier im Vogelsberg gibt es noch mehr ausgewiesene Wanderstrecken dieser Art. Ich will zum Beispiel mal rund um Ulrichstein wandern. Aber für Vorschläge in einer anderen Ecke bin ich auch offen.

    Ich weiß nicht, ob es euch viel bringt, aber ich habe bei ängstlichen Hunden die beste Erfahrung damit gemacht das Blut am Hinterbein abzunehmen. Viele Tierärzte machen das nicht gern - ich weiß gar nicht wieso - darum dieser Denkanstoß, falls ihr immer ans Vorderbein wolltet.
    Der Vorteil ist, dass die fremde Person nicht auch noch frontal von vorne kommt, das erleichtert die Sache sehr. Der Besitzer nimmt den Hund in den Arm, im Idealfall kannst du sogar selbst stauen und der Tierarzt braucht das Bein nicht mal unbedingt anheben, sondern nur umfassen.

    Kito hat auf diese Weise eine Kollegin Blut entnommen, als ich noch die einzige Person war, die ihn anfassen konnte. Auf dem Boden knieend und in dem Raum, in dem wir auch sonst trainiert haben (das hat das Ganze sicherlich noch besser gemacht) hat er super stillgehalten und hat danach nicht sofort Zuflucht in seiner Box gesucht, sondern sich die Sache aus nem Meter Entfernung nochmal angeschaut. Ich war selbst verblüfft, da ich mit dem Schlimmsten gerechnet hatte.

    Bei mir hat mal ne Hundetrainerin mitten im Feld versucht meinen Kito zu blocken - das war nicht so lustig.

    Der Hund mit dem sie arbeitete (inklusive Besitzer) war 120 Meter entfernt und angeleint sie 20 Meter und ich hatte gerade alle Hunde an die Leine gelegt. Nur Kito ließ ich laufen, da wir ohnehin in die andere Richtung wollten und er damals wirklich noch sehr panisch bei Fremden war. Mit seiner hinterhergezogenen 3 Meter Schlepp war es für ihn viel angenehmer einen kleinen Bogen um die fremde Person zu machen, als angeleint an ihr vorbei zu gehen.
    Dummerweise hat Kito dann - die Trainerin nicht aus den Augen lassend - seinen Bogen so gelegt, dass er zwischen ihr und dem immernoch weit entfernt stehenden Hund durchlief (10 Meter Abstand zur Trainerin, 90 Meter zu dem anderen Hund).
    Die Trainerin dachte, er wolle zu dem Hund und ist vor ihn gesprungen... zum Glück hat er zwar erstmal Fersengeld gegeben, kam aber dann prompt zu mir zurück. Der Trainerin tat es danach richtig leid, denn mit so einer extremen Reaktion auf ihr Blocken hatte sie nicht gerechnet.

    Ich würde mir wünschen, dass mehr Besitzer es schaffen ihrem Hund auch in bedrohlich wirkenden Situationen Sicherheit zu geben.

    In der Tierarztpraxis viel zu häufig gesehen
    - Besitzer hockt vor der Praxistür und versucht den ängstlichen Hund hereinzulocken, Leine gespannt, Arm mit Leckerli (für das der Hund keinen Blick übrig hat) vor der Nase, säuselnde Worte...

    - Besitzer, die ihren Hund im Behandlungsraum gar nicht mehr anfassen und ihn völlig alleine mit allem lassen...

    - Besitzer, die nicht in der Lage sind ihren Hund nur für eine einfache Untersuchung zu halten...

    Das Verhalten der Besitzer kann so riesige Unterschiede machen! Wir haben einen Samojeden in der Praxis, der noch jung und sehr freundlich ist. Er nimmt Leckerli an, lässt sich streicheln, aber Untersuchung findet er gruselig.
    Ist der Mann mit ihm da, geht alles problemlos. Er ist ruhig, nimmt ihn etwas in den Arm und der Hund lässt alles mit sich machen. Ist die Frau dabei wird es hektisch. Der Hund bäumt sich auf, die Frau hält ihn nur am Halsband und wird immer hektischer. Ich bin dazu übergegangen diesen Hund lieber selbst zu halten - was aber nur geht, weil er wirklich freundlich ist.

    Ich war von Freitag auf Samstag in Gießen und habe deffinitiv morgen keine Lust nochmal zu fahren.
    Ich habe allerdings unheimlich Lust morgen mal eine lange Runde zu drehen. Ich habe gerade einen Wanderführer durchgeblättert und überlege mich auf die Felsentour bei Herbstein zu machen (19 km, man kann aber abkürzen).
    Wenn also ein Vogelsberger Lust hat in diese Richtung zu fahren, nehme ich ihn gerne mit.

    Was denn Urinabsatz angeht:
    Wichtig ist zu unterscheiden, ob sie eine Überlaufblase hat, der Urin also durch den hohen Druck in der Blase irgendwann seinen Weg nach draußen findet oder ob sie kontrolliert und willentlich Urin absetzen kann. Eine Überlaufblase ist nicht nur schmerzhaft, der hohe Druck schädigt auch die Nieren und macht die Prognose deutlich schlechter. Du sprachst davon, dass sie als inkontinent angekündigt war, darum frage ich nochmal genauer nach.

    Ansonsten würde ich vor einer OP auf jeden Fall den Rat eines erfahrenen Orthopäden und eventuell eines Physiotherapeuten suchen. Ich weiß ja nicht wieviel Erfahrung dein Tierarzt hat, aber eine genaue Aussage woher die Schmezen kommen und ob sie nach einer Amputation weg sind, ist bei so schweren Verletzungen nicht leicht zu treffen.

    Nur auf gut Glück eines solche OP verzunehmen, die ja erstmal mit zusätzlichen Schmerzen einhergeht, ohne eine möglichst große Wahrscheinlichkeit, dass es wirklich etwas verbessert, halte ich für falsch. Vorher würde ich sie vermutlich erlösen, mit dem Wissen, dass für den Hund kein Unterschied besteht zwischen der Spritze, die sie für die OP in Narkose versetzt und der Spritze, die ihrem Leben und ihrem Leid ein Ende bereitet.

    Ja, das ist völlig normal! Was du machen kannst: Drüber Schmunzeln, ein nettes Video drehen und warten bis er sich wieder fängt.
    Ich würde es gar nicht weiter beachten, also auch nicht auf das Spiel eingehen und ihn zusätzlich hochpuschen, aber ihn auch nicht festhalten, wegsperren oder ähnliches. Es gehört einfach zum normalen Verhalten von Welpen, dass sie regelmäßig ihre verrückten 5 Minuten haben. Das wird von ganz alleine drinnen weniger, wenn keiner mitmacht und du draußen gezielt mit ihm spielst.