Beiträge von Cherubina

    Hab mit meinem Mann gesprochen und der meinte, da muss man jetzt auch nicht in Panik verfallen. 🙄

    Ich dachte ja auch, dass ich das Geschehen erstmal beobachte und vielleicht dieses Jahr noch gar nichts bei uns in Mittelhessen ankommt.

    Die eine positive Kuh in Alsfeld hat ein Kollege von mir beprobt. Das Tier war symptomfrei und stand nur wenige Tage dort auf der Besamungsstation.

    Als dann doch mehr Meldungen offiziell wurden, habe ich mich nach Impfstoff umgehört. Die Bestellung hat dann aber mehr Zeit gebraucht, als gedacht und schließlich habe ich meine Tiere heute endlich geimpft.

    Hätte ich mal etwas eher geschaltet. Jetzt gehe ich jedes Mal mit einem total mulmigen Gefühl auf die Weide und hoffe einfach, dass der Impfstoff schnell ne Immunität aufbaut.

    Gestern habe ich erfahren, dass der Betrieb von Freunden in ca. 10 km Entfernung schon mitten im Seuchengeschehen steckt. Die tauchen halt auf den offiziellen Karten nicht auf, weil nicht amtlich untersucht wurde.

    Vielleicht haben einige von den Schaf- und Rinderhaltern Lust sich etwas über Blauzunge auszutauschen.

    Ich habe meine Schafe heute endlich geimpft. Ich hoffe einfach, dass es noch nicht zu spät kommt.

    Ich lebe mitten in Hessen und habe immer die offiziellen Meldungen verfolgt. Nachdem die Einschläge in den letzten Wochen näher kamen habe ich (zugegeben später als ich es hätte machen sollen) Impfstoff bestellt.

    Eine Weile hatte ich gehofft, dass die Seuche diese Saison noch nicht so weit kommt und dann kam der Impfstoff nicht so schnell wie erhofft... naja jetzt ist er drin.

    Seit gestern weiß ich nun aber, dass in einem Betrieb von Freunden, keine 10 km Luftlinie, bereits einige kranke Schafe sind. Einige sind schon gestorben. Die geimpften dort kommen besser zurecht, aber auch da sind kranke Tiere. Es ging dort 1,5 Wochen nach der Impfung los.

    Jetzt hoffe ich einfach, dass den Schafen Zeit bleibt einen Impfschutz auszubilden!

    Und ausgerechnet jetzt will ich für 5 Tage weg. Ich hab gar kein gutes Gefühl dabei.

    Wie sieht es bei euch derzeit aus?

    Ich finde es einfach furchtbar schwierig zu definieren was "richtig erwachsen" beim Hund bedeutet.

    Smilla ist sehr früh kastriert worden und von meinen Hunden schon immer der ernstere gewesen. Sie hat sehr früh sehr ernsten Jagdtrieb ausgepackt, bei fremden Hunden neigte sie immer etwas zur Hysterie/ Angstaggression hat aber selten gefiddelt. Gespielt hat sie nur selten und mot ausgewählten Hunden.

    Sumi ist 8 Jahre alt unkastriert und hatte zwei Würfe. Man möchte annehmen, dass sie "richtig erwachsen" ist. Trotzdem kann sie unheimlich albern sein, springt in überdrehten Begrüßungssituationen fremden Menschen ungestüm ins Gesicht, macht die ulkigsten Geräusche, wenn sie sich freut, lässt sich zu allem motivieren, ist aber auch leicht zu beeindrucken. Einzig im Umgang mit anderen Hunden merkt man ihre ernstere Seite. Da kann sie echt souverän auftreten.

    Ayu ist 3,5 Jahre alt und hatte einen Wurf und bei ihr warte ich vermutlich vergeblich auf ein bisschen erwachsene Abgeklärtheit.

    Cherubina ich hab vor alle „Lüftungs-Fenster „ Insektennetze angebracht.

    Nicht, dass es dadurch kühler wird, aber

    wir haben keinerlei Flug-Viecher mehr im Haus.

    Hatte ich früher auch immer. Diese günstigen Netze, für die man sich schmale Klettstreifen innen in den Fensterrahmen klebt.

    Im "neuen" Haus passt das so aber nicht mehr. Das geschlossene Fenster drückt das Netz durch den Rahmen. Ich bräuchte eine gute Lösung, die man von außen anbringt und habe mich da noch nicht wirklich mit beschäftigt.

    Schlaflos in Hessen:

    20 Grad, kein Lüftchen bewegt sich trotz rundherum offener Fenster. Die Mücken fliegen, ich klebe... vor Schweiß und vor Anti-Mückenspray.

    Hab mir gerade ein nasses Handtuch über die Knie gehängt...

    Ich weiß nicht wie ich so ein Auge zumachen soll. Früher bin ich bei solchen Temperaturen in den Keller geflüchtet, aber da riecht es hier im "neuen" Haus so nach Mäusepipi...

    Ich habe keine Ahnung, was dann passieren würde. Glücklicherweise passiert ja doch eher selten überhaupt was...

    Ich habe in näherer Bekanntschaft einen Hund, der aufgrund seiner Rasse zum Wesenstest musste. Kam aus dem Tierheim und hat mit Maulkorb gestoßen (und einmal auch ohne Maulkorb gehemmt zugebissen), wenn im Fremde zu eng auf die Pelle rückten.

    Training hat das verbessert, aber ohne Maulkorb von Fremden anfassen lassen wäre sehr gewagt gewesen (und ist es noch).

    Es gab vorher Kontakt zum Prüfer, Training bei einem Trainer, der vom Prüfer empfohlen wurde und am Ende einen Wesenstest, der in Bezug auf die "Schwachstelle" des Hundes sehr entschärft war. Kurz: Der Prüfer hat den Hund nicht angefasst, selbst das Auslesen des Chips hat die Besitzerin selbst gemacht.

    Ich finde das nach wie vor sehr bedenklich, zumal im Bericht später in allen Belangen die völlige Unbedenklichkeit beschrieben wurde und auch nach dem Test der Besitzerin nicht nochmal ins Gewissen geredet wurde.

    Ich hoffe einfach inständig, dass der Hund weiterhin eng und umsichtig geführt wird. Ich habe da an einigen Stellen große Bedenken und bin froh, dass ich kaum mehr Berührungspunkte mit Hund und Halterin habe.

    Na klar, wenn du jemanden hast, der nach Futter, Wasser und Gesundheit schaut, warum nicht.

    Die Voraussetzungen können natürlich besser oder schlechter sein, aber wenn du halbwegs brave Schafe auf einer fest gezäunten Weide mit nem festen Stall hast, sehe ich da kein großes Problem drin.


    Auf Weiden mit Elektronetzen kann schneller mal was sein und der Schafsitter ist gegebenenfalls mit einer ausgebrochenen Herde auf der Landstraße überfordert :smiling_face_with_halo:

    (Bei mir haben in dem Fall netterweise die umliegenden Landwirte und Schafhalter sofort und unaufgefordert unterstützt und die Schafe mitgilfe eines Futtereimers auf einer anderen Fläche eingezäunt und mit Wasser versorgt bis ich einen Tag später aus dem Urlaub kam.)

    Ich kann diesen Unterschied immer dann fest stellen, wenn meine jungen Hunde bereit sind für die Ausbildung am Vieh.

    Im Stall, auf dem Futtertisch, bei den Kälbern müssen die sich immer beherrschen.

    Je älter sie werden, je mehr sie ihrer Aufgabe nachgehen wollen, um so schwerer fällt es ihnen.

    Wenn dann der Tag kommt und das Training am Vieh endlich beginnt, fällt ihnen dieses Beherrschen wieder viel viel leichter, ohne das ich irgendwas deckeln musste.

    Das finde ich eine spannende Beobachtung. So im Nachhinein kann ich da auch eine deutliche Parallele sehen in der Entwicklung meiner Border.

    Sowohl Sumi, als auch Ayu umd Beat hatten in ihrem ersten Lebensjahr ein Thema mit Wild hetzen. Bei Ayu so stark, dass ich schon Zweifel hatte, ob ich je wirklich entspannt ohne Schleppleine spazieren gehen kann.

    Bei allen hat das aufgehört, sie sind alle inzwischen verlässlich kontrollierbar, auch bei direkt vor ihnen wegspringendem Wild. Ich habe das immer einfach aufs Alter und die allgemeine Reife geschoben, aber natürlich ist das auch mit dem gezielteren Training an den Schafen zusammengetroffen.

    Ayu ist und bleibt mein reizoffenster Hund, der um Überschwang auch mal jodelt, aber sie ist in den allermeisten Situationen wirklich gut führbar und das hat bestimmt auch mit der Arbeit am Schaf und der Flächensuche zu tun. Sie weiß wann sie mot mir zusammen "auf die Jagd" gehen darf.

    Zergeln und Spielen mit anderen Hunden sind übrigens nicht mal halb so gut, wie die richtige Arbeit.