Beiträge von Cherubina

    @Cherubina : in deinem Post sind zwei Aussagen, die so nicht richtig sind.
    Die Zeiten der Pest sind nicht vorbei, es gibt sie immer noch. Nur ist sie jetzt besser behandelbar.

    Ein Flohhalsband im Staubbeutel ist richtig giftig für den Menschen. Flöhe tötet es da nicht ab.
    Statt dessen verteilt man den Wirkstoff wunderbar in der Luft.
    Im Prinzip ähnlich wie ein Fogger, nur daß man bsi dessen Anwendung den Raum verlässt und beim Staubsaugen munter weiteratmet.

    Entschuldige bitte, dass ich mich nicht genau genug ausgedrückt habe - erst wollte ich schreiben: "an Flöhen ist noch keiner gestorben" das kam mir aber aufgrund der Millionen Pesttoten dann doch etwas pietätlos vor.
    Das nächste Mal spare ich mir solche plakativen Äußerungen ganz :gott:
    Aber du musst zugeben, dass "die Zeiten, in denen man in Europa an der Pest gestorben ist, sind vorbei" einfach ziemlich sperrig klingt. (Mir ist bekannt, dass Yersinia pestis nicht weltweit ausgerottet ist).

    Die Wirkung des Halsbandes im Staubsaugerbeutel bezieht sich nicht auf den sofortigen Tod der eingesaugten Flöhe, sondern es geht darum die ENtwicklung der Eier und Larven zu verhindern. Der Hersteller von Seresto schreibt dazu: "Das Tierarzneimittel verhindert die Entwicklung von Flohlarven in der unmittelbaren Umgebung des Tieres für 8 Monate." Für mich bedeutet das, dass auch ein Halsband ohne Hund die Entwicklung in unmittelbarer Umgebung verhindert.
    Über die Giftigkeit der beim Saugen verteilten Wirkstoffe wage ich nicht zu urteilen. Vielleicht ist es wirklich nicht ganz ohne, aber auch den Hund mit Halsband steckt man ja nicht in eine Tüte. Ich kenne viele Menschen, die das so angewandt haben und keine gesundheitlichen Probleme davongetragen haben.

    Nach deinem EInwand würde ich selbst allerdings nun auch eine persönliche Kosten-Nutzen-Abwägung machen.


    Sorry fürs Off-Topic.

    Für dich White Lilly:
    Bleib dran, aber mach dich nicht kaputt. Du kannst nicht jeden Floh erwischen und am Ende ist die Zeit (und die wirkenden Halsbänder und Gifte) auf deiner Seite. Du verhinderst, dass eine neue Flohgeneration nachwächst, mit dem was jetzt noch an Lästlingen in deinem Schlafzimmer ist musst du vielleicht noch ein paar Tage leben, aber ihre Tage sind gezählt.

    Mach dich doch nicht so völlig verrückt deswegen. Ich kenne Leute, die leben jahrelang mit Flöhen im Haus, werden auch regelmäßig mal gebissen und stören sich nicht dran. Nicht missverstehen, ich würde sie an deiner Stelle auch schnell loswerden wollen, aber von Flöhen geht die Welt nicht unter, die Zeiten der Pest sind vorbei.

    Wasche dich ganz normal, die Flöhe wohnen nicht auf dir, sie kommen nur zum Blutsaugen und sind dann schon wieder weg.

    Ich vermute es haben sich ein paar letzte Flöhe in dein Schlafzimmer verirrt, weil da noch die geringste "Giftdichte" ist. So ein ausgewachsener Floh lebt 5-6 Wochen. Schlafen deine Hunde im gleichen Raum? Das würde ich auf jeden Fall so einrichten, damit die Flöhe doch dort Saugen und dann sterben. Der Mensch ist ein Fehlwirt des Hundeflohs und du wirst ihnen nicht dauerhaft Heimat geben.

    Lass das Stronghold wirken, entsorge die Staubsaugerbeutel sofort (oder tue ein Flohhalsband hinein) und lege eine Tube Fenistil neben das Bett.
    Das wird schon :streichel:

    ich hab nur gefragt, ob noch hässlicher als er überhaupt möglich ist :pfeif:

    Da das ja ein Satz war, der offensichtlich nur dazu da war dich zu provozieren, würde ich genau gegenteilig antworten.
    Ein Blick zum Hund, ein abschätzendes Nicken und dann: "Stimmt schon, denk ich auch oft..."
    Sollst mal sehen wie doof der Mitschüler dann aus der Wäsche kuckt.

    Kito lässt sich in seinem Stress lesen wie ein offenes Buch.
    Er ist sehr stressanfällig, egal ob positiver oder negativer, allerdings schafft er es mehr und mehr Zuhause wirklich zu entspannen.

    Negativer Stress für ihn:
    - Konfrontation mit fremden aber auch bekannten Menschen, die sich ihm direkt (auch vermeintlich positiv) zuwenden. Vieles was ich von ihm einfordere bedeutet für ihn auch Stress für ihn und ich kann mit ihm insgesamt nur sehr dosiert und so druckfrei wie irgend möglich arbeiten.
    - Enge Straßen, Laufen an der Leine, Autofahren...
    - etwas klappert laut, etwas fällt um (nur im Haus)

    Das äußert sich durch klassisches Meideverhalten, schnell auch Zittern, Hecheln und im Extremfall völliges Einfrieren.


    Positiver Stress:
    - Aufbruch zum Spaziergang, besonders aber, wenn ich mit dem Rad losfahre
    - Spielen und Zergeln
    - Fütterung

    Hier springt er sehr massiv auf und ab, rempelt (man hat das Gefühl dieser Riesenschisser wird richtig unverschämt), klappert mit den Zähnen und greift nach dem Jackensaum. Im Extremfall kommt ein Jammern oder Spielknurren dazu.


    So schnell wie er hochfährt, kann er sich inzwischen in gewohnter Umgebung auch wieder abregen.

    Bemerkenswerter Satz heute aus der Rubrik "Büro-Talk".
    Unsere 19-jährige Azubine zum Thema Mitbewohnersuche:
    "...ich will ja nicht mit so 30-jährigen alten Säcken zusammen wohnen!"

    Und ich dachte immer, 30 sei das neue 20...tja, is wohl nich :-D

    Dazu passend mein Bruder neulich:

    "Wir sind mal wieder auf Mitbewohnersuche, aber die Bewerber sind mir zur Zeit alle eigentlich zu alt. Mir sind die niedrigen Semester am liebsten, aber die letzten jüngeren Bewerber waren nach der Vorstellung doch nicht mehr interessiert. Wir müssen doch sehen, dass der Altersschnitt nicht zu hoch wird. "

    Ich darauf: "Dann solltest du wohl besser ausziehen!"

    Mein Bruder ist 38 Jahre alt!