Ich gehe morgens sofort raus, sobald ich durch Sumi wach werde (im Moment zwischen 5 und 6 Uhr). Ich will gar nicht, dass sie anfängt zu jammern und zu zappeln, denn dann ist sie richtig wach.
So schaffe ich es bisher, dass sie draußen verschlafen Pipi macht und dann gerne wieder in der Box weiterschläft.
Beiträge von Cherubina
-
-
Ich würde vor meinem Hund ins Brennesselfeld laufen und wenn er merkt, dass ich Spaß daran habe, wird er mir folgen.

Wäre schön wenns so einfach wäre oder würdest du es barfuß versuchen? Das wäre dann ein Kunststück - aber wenigsten fair

-
Zum Brennessel-Thema kann ich nichts sagen, aber habe einen Tipp was Schuhe angeht.
Booties aus dem Schlittenhundesport (z.B. von Uew Radant) sind super, tragen nicht so sehr auf wie normale Pfotenschuhe und nach kurzer Eingewöhnung laufen die meisten Hunde problemlos damit. Außerdem kosten sie nicht unendlich viel, da ist es nicht so schlimm, wenn doch mal einer verloren geht.
Die wollte ich nun auch probeweise bestellen. Hatte sie mal für eine Schäferhündin. Ich habe nur etwas Bedenken, weil Smilla so schmale kleine Füße hat - ob das hält? Aber Versuch macht klug! -
Müssen muss nichts...
Sie würde ihre Arbeit in der Suche ohnehin nicht machen, wenn es erzwungen wäre. Das geht nur über Trieb und Spaß.
Bei Menschen sagt man, dass man sich ganz gut an das Brennen gewöhnen kann. Auch leckt und knabbert sie sich nach einer Übungseinheit nicht. Das hatte sie mal, da wusste ich noch nicht, dass sie in der Hinsicht sensibel ist. Vielleicht hat sie dieser eine Vorfall (es ging auf einer Wanderung 100 Meter durch Brennesseldickicht) auch zusätzlich sensibilisiert. Mein Ziel ist ja eine Desensibilisierung zu erreichen und etwas die Kreativität anzuregen eine Lösung zu finden.Ich habe auch schon an Schuhe gedacht, wobei sie mit denen erstmal gut laufen müsste - und dann gehen die ja im Wald auch schnell verloren.
Meint ihr Vaseline bringt einen gewissen Schutz? -
Ich wende mich mal an euch mit einem sehr konkreten Problem, das ich mit Smilla in der Flächensuche habe.
Smilla hat viel Spaß in der Suche und zeigt schön an, alles könnte schön sein, wenn da nicht ihr "Gestrüpp-Problem" wäre. Es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass sie Brennesseln und Dornenranken meidet und im Zweifel dann eben keine Möglichkeit findet zum Opfer zu gelangen. Bisher habe ich das Problem nicht so ernst genommen. Irgendwie hat sie sich immer durchgekämpft und war schließlich doch am Ziel. Ich dachte, dass man das nur häufiger üben muss, aber dann kam das Frühjahr und mit ihm die Brennesseln - und die sind viel schlimmer!
Vor zwei Wochen hatten wir ein Seminar und sie ist an einem Opfer kläglich gescheitert und das bei eher löchrigem und niedrigen Brennesselbewuchs. 5 Minuten hat sie alles an Übersprungshandlungen gezeigt, was man sich nur vorstellen kann und hat schließlich aus ca. 10 Metern Entfernung angezeigt - das reichte der Trainerin nicht zum Bestätigen. Dann haben wir das Opfer Stück für Stück weiter rausgeholt und Smilla immer wieder angesetzt. Beim dritten Versuch hat sie schließlich einen Schritt in die Brennesseln gemacht und wurde auch ohne Anzeige bestätigt.
Die Trainerin zweifelte stark an, dass sich eine so starke Abneigung gegen Brennesseln trainieren lässt. Ich war frustriert und suche seit dem nach einer Möglichkeit an der Problematik zu arbeiten.
Füttern in Brennesseln funktioniert nur bedingt. Sind es zu viele geht sie nicht rein. Sie kann glaube ich sehr gut unterscheiden, ob sie sich um die Brennesseln rumwinden kann oder sie direkt verbrannt wird. An der Leine kann ich sie theoretisch überall durchführen, aber das ist sicherlich nicht zielführend. Gestern sind wir kleine Stücke in Wegnähe durch den Wald gelaufen und sie musste zum Folgen einige wenige Brennesseln direkt am Weg überwinden. Ich hatte den Eindruck, dass ihr das hilft, weil sie gezwungen war einen Weg zu finden - Drüberspringen oder eine Schneise finden...
Kennt ihr Hunde mit ähnlichem Problem? Wie würdet ihr gezielt vorgehen? Seht ihr eine Chance?
-
nachts ist Sumi in der Box neben dem Bett und meldet sich etwa nach 5-6 Stunden. Wenn sie Pipi gemacht hat, schläft sie aber gut nochmal ein. Dauermüde bin ich trotzdem...

-
Sumi im Pipi-Wahn. Innerhalb der letzten Stunde habe ich 5 große Pfützen weggewischt, dazu kommen ein großer See und ein Minipipi draußen.
Wenn ich ja inzwischen genauer wüsste wie lange das Wasser nach einem Trink- und Schlabberflash braucht um in der Blase anzukommen. Dann würde ich versuchen in der Zeit einfach draußen zu bleiben. *seufz* Heute war mein Timing eindeutig wieder schlecht.
Naja, gestern schien sie mir eine kleine Blasenentzündung auszubrüten (lauter Mini-Pipis kurz hintereinander) und insofern bin ich ja eigentlich froh, dass sie so viel trinkt - spült die Blase schön durch. Nachher hole ich aus der Praxis noch was zur Stärkung der Blasenschleimhaut.
-
Das Gitter war eigentlich vor allem zum Schutz der Einrichtung gedacht, aber ich glaube auch, für die Katzen ist es nicht doof.
Hui neigt leider dazu die Tapeten mit Muster zu versehen, wenn sie länger nicht raus durfte, aber ich werde versuchen sie wenigestens zwischendurch auch mit reinzuholen. -
Irgendwo auf den 110 Seiten ist es vielleicht schon mal diskutiert worden, aber beim Querlesen hab ich nichts gefunden und irgendwie ist ja auch jeder Fall anders:
Wie gewöhne ich meine Freigängerkatzen am besten an den Welpen?
Hui und Buh sind mit meinen Hunden Smilla und Kito aufgewachsen und da überhaupt nicht scheu oder zimperlich. Buh begrüßt Smilla draußen sogar richtig, schleicht ihr um die Beine und auch wenn Smilla mal spielerisch hinter ihr her läuft, ist das kein Problem. Hui bewegt sich auch völlig ungezwungen mit den Hunden, sucht zwar nicht so viel Körperkontakt, geht aber gerne mit uns spazieren.
Seit Dienstag ist nun Sumi (Welpe) hier im Haus und seit dem hat sich Buh nicht mehr in die Nähe getraut. Hui hat schon vorsichtig Kontakt aufgenommen, auch wenn sie noch skeptisch ist - vor allem weil Sumi sie so spannend findet und ständig hinterherlaufen will. Aber da mache ich mir keine Sorgen.
Buh hat richtig Schiss. Draußen füttern geht nicht, da haben die Nachbarkatzen sofort alles gefressen. Und so müsste Buh inzwischen richtig Kohldampf haben...Gerade war ich alleine draußen und habe es schließlich geschafft Buh einzusammeln und mit reinzunehmen. Ich bin nun mit den Hunden im Wohnzimmer (Gittertür zum Rest der Wohnung) und Buh sitzt eingeschüchtert im Arbeitszimmer. Das Futter im Flur hat sie noch nicht angerührt.
Wie würdet ihr es machen? Ich tendiere dazu sie erstmal drinzubehalten, draußen habe ich irgendwie Sorge, dass sie ganz wegläuft.
Ich hoffe die Situation wird für die Katzen bald entspannnnter... -
Habe ich in Erwägung gezogen, aber ich finds auch gut, wenn sie ihre eigene Strategie findet. Inzwischen kaut sie nur noch auf einem Geweihstück herum und ist schon deutlich runtergefahren.
Aber wenns mal kein Ende finden will ist erzwungene Ruhe bestimmt eine Möglichkeit...