Beiträge von Cherubina

    Ich finde, es sieht immer eigenartig aus, wenn Anfänger (und ich will dich damit jetzt nicht angreifen, da ich deinen Stand nicht kenn) in Kostümen rumstehen und der Hund macht nix und präsentiert sich null!

    Sauber soll es sein und eben nicht in der Farbe des Hundes! Aber ansonsten, zieh an, was dir beliebt!

    Das nehm ich nicht als Angriff, sondern als Bestätigung! Ich bin Anfängerin durch und durch und war bisher nicht mal als Zuschauer auf ner Ausstellung.

    Ich würde mir ja selbst im Kostüm völlig deplaziert vorkommen.

    Der Tipp mit der richtigen Farbauswahl ist aber sehr nützlich. Ich hätte sonst vermutlich ne schwarze Hose getragen, so schau ich mal, ob ich eine schöne braune bei mir im Kleiderschrank finde.

    Sagt mal, ich frage mich langsam echt, ob ich mir für Kassel noch was Neues zum Anziehen kaufen muss.
    Auf den Fotos sind die Hundehalter im Ring alle so unheimlich schick angezogen. Gibt es da Unterschiede zwischen Ausstellungen, Klassen oder Rassen? Gehen vielleicht Halter von internationalen Champions bei den Zwergpudeln anders in den Ring als Halter von zum ersten Mal startenden jungen Border Collies?

    Ich besitze kein Kostüm und finde es auch so unheimlich unpraktisch. Schwarze Hose und Blazer würde ich noch zusammenkratzen können - oder Abendkleid :D

    Oh war mir das gestern peinlich...

    Ich habe mit den Hunden Freunde besucht, die mit ihren 3 kleinen Kindern gut 300 km entfernt wohnen. Also war eine Übernachtung mit einkalkuliert.
    Die Kinder sind wirklich nett, die Freunde haben keine eigenen Tiere, sind aber recht entspannt und Übernachtungen mit den Hunden in der "Fremde" gabs auch schon 3 Mal ohne besondere Vorkommnisse.

    Ich kam dort mittags an und hatte kurz vor dem Ziel noch ne Gassirunde gedreht, zum Mittagessen blieben die Hunde erstmal im Auto. Dann sind wir zusammen ne wirklich schöne große Runde spazierengegangen. Im Haus waren die Hunde dann recht brav, haben alle ihr Futter bekommen und sich in der Küche ein ruhiges Plätzchen gesucht während geklönt und zu Abend gegessen wurde. Soweit prima.

    Dann wurden die Kinder ins Bett gebracht und auch die Eltern zog es zeitig zur Bettruhe. Ich hatte schon Jacke und Schuhe an und hatte mir einen Hausschlüssel geben lassen, weil ich natürlich nochmal eine Mini-Pipi-Runde drehen wollte. Da ich mit in einem der Kinderzimmer schlafen sollte und ich die Hundeplätze noch nicht aufgestellt hatte, wollte ich mir noch schnell mein Nachtlager zeigen lassen.

    Freundin öffnet also die Tür zum Kinderzimmer (direkt neben der Haustür), wo Kind zwei schon schlief. Sumi (7,5 Monate alt) huschte direkt rein und ich hatte schon ein doofes Gefühl und wollte sie im Flüsterton wieder rausrufen. Sie begann aber stattdessen am Teppich zu schnüffeln (der einzige weit und breit) und noch ehe ich reagieren konnte pinkelt sie genau vors Kinderbett auf den Teppich. :ops:


    Ich gebe zu, aus ihrer Sicht wars klar: Wir sind ausgehbereit, eine Tür geht auf und dahinter ist weicher, saugfähiger Untergrund... Bei der Züchterin waren sie Wickelunterlagen als Pipimöglichkeit gewöhnt und bei mir liegt nirgends Teppich.

    Nachts habe ich dann total unruhig geschlafen und bin alle 3,5 h wach gewesen und mit ihr rausgegangen (erstaunlicherweise jedes Mal mit großem und kleinem Geschäft - kein Durchfall. Ihr Darm war wohl auch etwas unentspannt :ugly: ).

    Ich sehe das Auf-den-Arm-nehmen auch nicht so eng. Ich mache das bei Smilla sogar manchmal einfach nur, weil ich zu faul war eine Leine mitzunehmen. Smilla ist einfach gerne mal ne kleine Zicke bei fremden Hunden und geht dann auch von sich aus hin, wenn der andere angeleint ist.
    Alleine kann ich sie wunderbar verbal davon abhalten, aber wenn ich mit meinen dreien unterwegs bin, reicht die verbale dreifach Leine nicht immer. Also Smilla unter den Arm, Sumi am Nackzipfel gesichert und Kito rangepfiffen, dann klappts.

    Zu meiner Ehrenrettung: Ich begegne hier oft tage- manchmal auch wochenlang keiner Menschenseele auf meinen Spaziergängen, da wird man leinenfaul.

    Auch in großen Gruppen freilaufender Hunde (Hundeplatz, Turnier, Hundetreffen) hat Smilla manchmal Stress und fühlt sich unwohl. Auch dann kommt sie manchmal als kleine Auszeit auf den Arm und bisher war das nie für irgendwen ein Problem.
    Auch als Schutz vor einem angreifenden Hund würde ich das machen aber so etwas ist hier einfach noch nie passiert.

    Wir haben bisher auch immer gesagt bekommen, dass uns das in der Prüfung nichts nutzt, darum hatte die Kollegin auch keins dabei.
    In dieser Prüfung taten dann die Prüfer so, als wäre es schön blöd keins dabei zu haben...

    Ich schaue mich gleich mal nach dem Etrex 30 um.

    Nachdem sich neulich eine Staffelkollegin in der Flächenprüfung völlig verfranst hat (und deswegen fast durchgefallen wäre - Hund sei dank hats noch irgendwie geklappt) und von den Prüfern gefragt wurde, warum sie denn kein GPS-Gerät zur Orientierung dabei hat, überlege ich mir so ein Teil anzuschaffen.
    Nutzt ihr GPS in der Suche? Mit welchen Geräten habt ihr die besten Erfahrungen gemacht - welche Funktionen müssen vorhanden sein? Oder geht ihr vielleicht einfach mit Smartphone und Google-Maps durch den Wald??

    Das man sich besonders in der Prüfung nicht alleine auf so ein Gerät verlassen sollte, ist schon klar. Das Laufen nach Marschzahl und der Umgang mit Karte und Kompass müssen funktionieren, aber in der speziellen Prüfung wäre es eine wichtige Hilfe gewesen und ich stelle es mir allgemein ziemlich praktisch vor...

    Ja, du hast schon recht, dass Phenylbutazon selbst ist auch nicht ohne.

    Es ist natürlich nicht die erste Wahl und eigentlich nur für eine Gabe von ca. 7 Tagen gedacht und dennoch: Ich kenne mehr als einen Hund, die damit als Dauertherapie sehr gut klarkommen. Die Empfindlichkeiten sind da einfach verschieden und nicht alle potenziellen Nebenwirkungen müssen auftreten. Wenn bei einem alten Hund nichts anderes mehr hilft und man nur noch zwischen einem Leben voller Schmerzen und dem Einschläfern wählt, dann wagt man eben den Versuch der Dauertherapie.

    Ich find es gerade so harmonisch zwischen meinen drei Hunden, es macht einfach Spaß das zu erleben und ich freue mich über jede positive Interaktion. Als Kind hatten wir in der Familie immer mehr oder weniger unverträgliche Einzelhunde und jetzt sehe ich meinen täglich draußen beim Toben zu. :rollsmile:

    Besonders schön finde ich aber, dass Smilla und Kito das Kontaktliegen für sich entdecken. Beide suchen sich eigentlich lieber alleine irgendwo einen Platz, liegen eher mal zufällig Po an Po und verziehen sich auch mal richtig, wenn der andere sich dazulegt.
    Jetzt werden die Tage kürzer, es wird kalt und ich bin noch etwas heizfaul (ich kann hier ausschließlich mit Holz heizen und wäge oft genau ab, ob es sich in dieser Übergangszeit lohnt das Feuer anzumachen). Und immer öfter sehe ich die beiden jetzt friedlich aneinandergekuschelt im großen Körbchen liegen. So ein harmonisches Bild...

    P.S. Heute ist der Ofen an und sie liegen trotzdem zusammen - es ist also nicht die reine Not, die sie zusammenbringt :ugly:

    Ja, weil man eben Langzeit-Cortisongaben vermeiden will. Wenn das Cortison aber ohnehin benötigt wird, dann ist es doch ideal.

    Nebenbei: ich keine einige Hunde, die monate- bis jahrelang Phenpred bekommen haben, weil sie anders nicht mehr schmerzfrei zu bekommen waren. Die Nebenwirkungen hielten sich dabei in Grenzen und den Senioren wurde noch ne schöne Zeit geschenkt.