Beiträge von Cherubina

    Deine Liste habe ich natürlich zu spät gelesen. Aber alles andere hatte ich dabei ;-)

    Für die entlaufene Hündin wars wohl die letzte Prüfung. Sie ist schon jahrelang im Einsatz und mittlerweile fast 10 Jahre alt.
    Von eventuellem Nachwuchs hören wir dann vielleicht noch. In Niedersachsen gibts doch Wölfe...

    Smilla ist nun offiziell Rettungshund und ich die unheimlich glückliche Hundeführerin!
    xD

    Es war ein super langer und anstrengender Tag. Erst um halb drei Uhr in der Nacht war ich wieder Zuhause.

    Die Prüfung ganz kurz umrissen:

    Verweis - bombe! Note 1

    Unterordnung - sicher mit kleinen Wacklern. Note 2
    Ablage - 1
    Freifolge - 1
    Gruppe - 1
    Sitz und Steh - 2
    Platz - 4 (sie wollte sitzenbleiben und ich habe ne sehr deutliche Körperhilfe anbringen müssen)
    Voraus - 2
    Tragen - 1

    Suche: Note 2
    Nach endloser Warterei kamen wir als drittes von 5 Teams in unserer Gruppe ins Suchgebiet. Es dämmerte schon. Aufgrund der Uhrzeit haben die Prüfer unheimlich auf die Tube gedrückt und abgekürzt was man abkürzen konnte. Lageerkundung haben sie komplett erzählt. Die Taktik hat denke ich gepasst, erste Hilfe habe ich nur grob schematisch zeigen müssen - Funken wollten sie gar nicht hören (nur eben immer den Hinweis: jetzt Funke ich...). Orientierung war OK
    Das Suchgebiet war wie für Smilla gemacht. Man konnte nicht weit sehen, aber es gab auch keinen stacheligen Unterbewuchs, sondern nur viele junge Bäume. Der Wind war mäßig stark und gleichmäßig.
    Der Ansatz war grottig - Smilla kam schwer in Schwung, aber ich hatte einfach Angst, dass sie direkt am Ansatz ein Opfer liegenlässt. Aber dann lief es super - insgesamt haben wir ca. 12 Minuten gesucht.

    Smilla hat allen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und besonders für die Unterordnung viel Lob bekommen. Und nachdem sie auch im Wald gezeigt hat, dass sie gerne Sucht, vielen mir ganze Steinbrüche vom Herz.


    Zum Abschluss dieses langen Tages ging dann dem letzten Prüfling mitten auf diesem riesigen Truppenübungsplatz in der Prüfungssuche seine läufige Hündin verloren. Drei Stunden lang haben dann alle systematisch den dunklen Wald entlang der Wege durchkämmt. Gerade als wir die Suche abgebrochen hatten, konnte der Hund zum Glück auf dem Hauptweg eingesammelt werden. Sie hatte wohl genug von Wild und Moorbad.

    Foto mit Plakette folgt - denn natürlich hatte ich kein passendes Halsband dabei!

    Morgen ist der große Tag! Meine beiden Großen sind gut untergebracht und ich sehe gleich nochmal die gepackten Sachen durch - hoffentlich vergesse ich nichts Wichtiges.

    Das Wetter morgen könnte besser sein, aber auch deutlich schlechter. Daran solls also hoffentlich nicht scheitern.
    Jetzt heißt es mit Freude und nem hoffentlich motivierten Hund loslegen und die Aufregung runterschlucken. Egal wie es ausgeht - es wird ein spannender Tag.

    Ich erzähle euch dann bald wie es ausgegangen ist :pfeif:

    Ich habe in der Welpenzeit von Sumi viel improvisiert. Zum einen wurde sie auch mal getragen oder saß im Fahrradanhänger (wenn die beiden Großen endlich mal wieder ne längere Tour haben sollten).
    Dann bin ich in der Zeit aber auch einfach keine so großen Strecken gelaufen. Das haben alle gut mitgemacht. 2-3 Mal in der Woche bin ich ohnehin beim Training, wo Smilla und Kito auf ihre Kosten kamen und Sumi geduldig am Rand oder im Auto warten übte. Und wir haben einfach viel Zeit draußen verbracht ohne viel Kilometer zu machen. Im Sommer ist es sowieso manchmal netter am Bach zu sitzen, als zu Wandern.
    Ab und zu habe ich auch mal Sumi Zuhause gelassen um den Großen eine Fahrradsprintrunde zu gönnen - ich spreche hier von 10 - 15 Minuten.

    Und zu guter Letzt habe ich durchaus auch dem jungen Hund schonmal längere Strecken zugemutet - nicht übertrieben lang und auch nicht regelmäßig, aber ich glaube nicht, dass es ihr geschadet hat, wenn wir ab ca dem 4 Lebensmonat (ich weiß das nicht mehr so genau) mal 1 1/2 Stunden im Schlendertempo unterwegs waren - ab da war sie mir zum länger Tragen einfach zu schwer.
    Leinenspaziergänge gab es hier sowieso nie!

    Ach ja, alleine bleiben können alle drei im Auto auch prima Einzeln - Zuhause hab ich es mit Sumi noch nicht regelmäßig gemacht.

    Na gut - wenn Zoey das Brot geschluckt hat - dann lässt sie auch reingucken. Ist ja 'in Sicherheit'. >_>

    Und ich denke, das ist schon n Unterschied zwischen bewusstem Nagen und überraschendem/unerwarteten Druck.

    Sonst könnte wir ja auch keine Mohrrübe essen oder harten Knabberkram...

    Aber, wenn du ein Seil mit den Zähnen halten würdest, an dem dein Hund über einem Abgrund baumelt, würde eine Antiknirschschiene auch nicht dazu führen, dass du den Kiefer öffnest. OK, ich gebe zu, das ist ein doofer Vergleich.
    Vielleicht besser: Wenn du dich auf dein Bett schmeißt, schießen auch nicht reflexartig deine Arme nach vorne um dich abzufangen. Du weißt ja, dass das Bett weich ist.

    Ein unterbewusster Schutzreflex im Schlaf ist eben doch etwas anderes als ein bewusstes Festhalten.

    Definitiv!! Zumal die Kuh mit dem struppigen Pony viel süßer aussah :herzen1:
    Jetzt mal eine ernst gemeinte Frage: friert die Kuh jetzt nicht, wenn es nachts kalt wird oder sie auf der Weide ist :ka:

    Ich habe mal auf einem Bauernhof gearbeitet, dort wurde maximal das dicke Winterfell am Rücken abgeschoren, wenn die älteren Kühe es bis zum Frühjahr nicht selbst verloren haben, weil die im Stall wirklich geschwitzt haben. Aber komplett scheren nur für ein Fotoshooting finde ich echt übertrieben :mute:

    Ich habe den Beitrag nicht gesehen, aber vermutlich wurde das Stylen der Kühe für Ausstellungen und Fotos in den Besamungskatalogen gezeigt!?

    Nur zu eurer Beruhigung: Kälte ist für laktierende Milchkühe ein Segen! Im kalten Offenstall fühlen sie sich auch im Winter viel wohler als im warmen Kleinstall, wie er früher üblich war. Im Sommer gibt es dafür massiv Probleme, weil dieKühe ganz schnell überhitzen - hier sind in modernen Ställen mittlerweile Kühleinrichtungen (Duschen, Vernebler) nicht selten.
    Selbst Kälber kommen auch im Winter draußen gut zurecht, solange es keine Zugluft gibt.
    Ich glaube daher nicht, dass das Scheren der Kühe dazu führt, dass sie frieren. Nebenbei sind solche gestylten Kühe in der Regel keine Weidekühe, sondern Hochleistungsmilchkühe.

    Affig finde ich es auch, aber schöne Bilder der Nachkommen eines Bullen führen einfach zu mehr verkauftem Sperma.

    Sumi hat heute im Training wirklich gesucht wie ne Große!

    Erst hat sie im Wald bei kurzen Anzeigen gezeigt, dass sie mittlerweile richtig sicher verbellt und sie hält dabei soschön Abstand - ein Träumchen.

    Und dann hatte sie noch ne kleine Suche (davon gabs bisher nicht viele für sie). In einem Affenzahn ist sie losgelaufen um dann, als sie die Witterung des ersten Opfers in die Nase bekam, im rechten Winkel abzubiegen und dorthin zu fliegen. Auch hier war die Anzeige dann ohne Fehl und Tadel!

    Ich war sehr stolz auf mein Mädchen. Es macht einfach Spaß zu sehen wie motiviert sie dabei ist.


    Smilla war heute etwas verhalten unterwegs. Für ihre Prüfung am nächsten Wochenende hoffe ich auf einen Motivationsschub... |)
    Dafür gabs für sie heute nur spaßige kurze Übungen.

    Ich war heute mit meinen drei Landeiern auf einer Fortbildung. Ich war dort nicht die einzige mit Hund und in der Mittagspause wimmelte es im nahen Park nur so von Hunden.
    Die meisten brav an der Leine, als ich aber auch an ein paar freilaufenden vorbeikam, habe ich meine drei auch abgemacht (die brauchen sonst Stunden für ihr großes Geschäft).

    Schließlich trafen wir eine Frau mit jungem Boxer und Sumi und er hatten richtig Spaß.

    Und dann kamen zwei junge Frauen mit geschecktem Wuschel dazu.
    "Ich mach den jetzt auch mal ab."
    OK, warum auch nicht.

    "Der Border da hört ja bestimmt super, dann krieg ich meinen auch wieder."
    Hmm

    Als der Jungspund Sumi und den Boxer dann aber langweilig fand und weiterlief um alle anderen im Park zu begrüßen wurden sie etwas hektisch.

    "Wissense, die hat den erst seit 2 Monaten und als er kam, ließ er sich nicht mal anfassen..."


    Irgendwann kam eer dann übrigens doch zurück um weiter mit Sumi zu spielen. Ich habe den super hörenden Border zu mir gerufen und sie konnten ihren Hund wieder einsammeln.

    Ich nehme das bestimmt nicht als Angriff! Für mich ist der Spaziergang sicherlich auch kein "siehst du, der muss einfach mal laufen dann wird alles gut" - Projekt.

    Der Hund kommt vom Züchter und lebt seit er Welpe ist in der Familie. Der mittlerweile verstorbene Ehemann ging im ersten Lebensjahr spazieren und hat dafür oft das Auto genutzt (und dort hat der Hund vor Erregung auch mal alle Gurte geschreddert - während der Fahrt). Von den 12 Welpen aus dem Wurf gingen übrigens 4 wieder zurück zum Züchter, weil die Besitzer überfordert waren.

    Querlesen ist gut :D , ich habe diesen Thread von Anfang an mitverfolgt und mir sind viele Ansätze bekannt. Vom einfach Ausprobieren bin ich auch weit entfernt, darum wende ich mich hier ja auch gezielt an andere Hibbelhunderfahrene.
    Ich glaube nur mehr runterfahren geht einfach nicht! Der Hund geht seit ca. 3 Jahren den gleichen Weg hoch und runter, hat bei den anderen Hundetrainern nur kontrollierte Arbeit mit Impulskontrollübungen kennengelernt. Teilweise sinnvoll (er muss warten, wenn der Beutel versteckt wird und semmelt nicht sinnlos hinterher, er wird erst angeleint, wenn er sich vor der Haustür hinsetzt), teilweise durch massives Deckeln (ein Trainer wollte ihm schließlich durch Teletakt beibringen, dass die Hecke um den Garten eine Grenze darstellt).

    Dass dieser Hund beim Verlassen der Wohnung völlig in der Leine hängt und gestresst wirkt finde ich erstmal nachvollziehbar.
    Wie schon gesagt ließ der Stresslevel im Laufe des Ganges nach. Er lief an kurzer Leine entspannter, ließ sich heranrufen... Völlig entspannt war er nicht, aber ich habe schon deutlich schlimmere Hunde erlebt. Die Explosion am Postauto war doof (weil es seine Erregung wieder hochgeschraubt hat) aber es hätte Zuhause am Gartenzaun nach einem entspannten Mittagsschläfchen ganz genauso ausgesehen.

    Ach ja, ich war vorher auch schon mal ohne meine Hunde und mit Besitzerin seine Standardstrecke spazieren. Da war er keinen Deut ruhiger und die Besitzerin sagt er habe draußen noch nie Leckerlis angenommen.

    Bist Du sicher, dass ihn der Inhalt nicht interessiert, oder will er die Nase nicht reinstecken? Hört sich vllt seltsam an, aber so ist das bei Emil. Das Apportieren, oder auch suchen von Futterbeuteln findet er ziemlich cool, totschütteln muss man es auch dringend, aber wenn er mir den Beutel gibt (tatsächlich läßt er ihn nicht vor mir fallen, sondern legt ihn immer in meine flache Hand) und ich mache ihn auf und halte ihn ihm hin, damit er sich was nimmt, weicht er zurück. Er mag seine Nase nicht in den Beutel stecken. Geht gar nicht. Auch nicht, wenn ich den Beutel sehr weit aufmache. Also nehm ich immer ein Bröckchen raus und gebe es ihm.

    Das war auch mein erster Gedanke, aber wenn man das Futter rausnimmt, nimmt er es gar nicht mehr an! Aus dem Beutel nimmt er mit spitzen Zähnen ein paar Bröckchen.