Mhm, ich finde eigentlich, dass es sich nicht so gut anhört (und das ist jetzt wirklich kein Angriff!!!).
Der Hund scheint massiven Stress mit seiner Umwelt zu haben (woher kommt er eigentlich?). Als du ihn mitgenommen hast, hatte er (ohne zusätzliche Reize) Stress- alleine mit dir, andere Hunde, Riesen Runde, fremdes Gebiet. Das ist VIEL zu viel. Ich weiß, es war gut gemeint. Mehr Freilauf bedeutet nicht, dass der Hund jetzt ewige Wanderungen mit dir machen soll. Er soll doch durch die Bewegung Stress kompensieren, nicht noch mehr dazu gewinnen. Der Ausraster am Ende ist sehr typisch, für einen überforderten Hund. Ich habe weiter vorne was dazu geschrieben. Der Bogen war lange überspannt und er musste dringend Stress abbauen.
Ich würde nicht zwanghaft über Leckerlies arbeiten. Für Hunde, die mit Reizen schlecht umgehen können, können auch Abstandsvergrößerung oder Joggen eine Belohnung (+Management) darstellen. Von Spielzeug würde ich absehen, aus den gleichen Gründen die du angeführt hast.
Das Autotraining klingt ganz gut.
Ich freue mich, dass an dem Problem gearbeitet wird. Bitte lies aber vielleicht noch mal ein bisschen quer hier. Man kann mit Hibbelhunden nicht 'einfach ausprobieren', man sollte schon einen Plan haben. Wenn er kein Bock auf Futterbeutel hat- kein Problem einfach weglegen.
Ich hoffe du nimmst mir meinen Beitrag nicht krumm. Aber bei deiner Beschreibung von der Wanderung habe ich echt 'ganz große' Bauchschmerzen.
Edit: noch zum Pöbeln. Es ist nicht 'untypisch', dass der Hund dann hin will. Das kann verschiedene Gründe haben, 'Angriff ist die beste Verteidigung', das Gefühl, dass er das selber regeln muss etc.
Leinenpöbler sind ja nicht unbedingt unverträglich. Meine Hündin war noch nie unverträglich. So was kennt sie gar nicht, wenn jemand Streit will ist sie raus. Dennoch zeigte sie dieses Verhakgen (Beschreibung und Erklärung weiter vorne). Man muss ihnen erst beibringen, dass ausweichen eine Option ist.