Beiträge von Cherubina

    Neues vom Hibbel-Setter:
    Die Besitzerin schafft es nun scheinbar regelmäßig längere Spaziergänge zu machen und freut sich über Minifortschritte.
    Draußen ist er nach wie vor kaum ansprechbar und an ein gezieltes Training ist dort nicht zu denken, da er jede Form von Belohnung nicht annehmen kann. Trainiert wird also im Haus.

    Wir haben den Clicker etabliert und sie hat ihn stets griffbereit. Die Besitzerin hatte den Auftrag vom Sofa aus Z&B aufzubauen. Dort schaut er gerne nach Vögeln oder dem Nachbar. Beides schraubt aber seine Erregung nicht so hoch, dass er kein Futter mehr nehmen würde.
    Heute hat sie ganz stolz berichtet, dass sie das Prinzip nun schon zweimal erfolgreich auf einen Nachbarshund anwenden konnte, der auf der Straße vorbeilief und den Setter sonst zum Dauerkläffen bringt. :bindafür:
    Ich wiederhole: Alles im Haus!

    Thema Auto:
    Er sitzt/ liegt mittlerweile wohl recht ruhig im stehenden Auto auf der Rückbank und wird dort für ruhiges Verhalten geclickert.
    Ich habe mir das heute angeschaut und nach 5 Minuten haben wir sogar mal den Motor laufen lassen. Das hat ihn nicht gestört - gar nicht.
    Er wurde dann irgendwann doch unruhig und wollte nach vorne krabbeln - demnächst hat er zum Üben dann nen Gurt dran.
    Auffällig fand ich, dass er zeitweise still und konzentriert aus dem Autofenster geschaut hat und dem Linienbus und einem Traktor nachgeblickt hat, ganz ohne einen Muks von sich zu geben. Auf der Straße stehend hätte er nicht ansatzweise so ruhig reagiert.
    Das Auto scheint also als Schutzraum durchaus zu taugen.

    Heute haben wir dann noch etwas in der Wohnung geclickert. Ich wollte gerne etwas "neutrale" Beschäftigung mit dem Hund und damit verbundene Erfolgserlebnisse schaffen.
    Ich habe ein Bodentarget (á la Elefantentrick) eingeführt und der Setter hat wirklich schön mitgemacht. Dafür, dass er diese Form des Shapens gar nicht kennt bin ich echt zufrieden mit der ersten Minieinheit, in der er mehrere Male gezielt mit der Pfote dasTarget berührt hat.

    Neben dem Vielen was schon geschrieben wurde:

    Was dein Hund frisst ist nicht unbedingt unnormal und vieles scheint ja auch gesundheitlich unbedenklich.
    Meine fressen alle gerne mal etwas Gras (mit oder ohne Blümchen), auch Erdefressen kommt ab und an mal vor und Sumi hat eine Vorliebe für getrocknete Baumrinde.
    Hoch im Kurs sind des Weiteren Köttel von Rehen und Kaninchen...

    Das Alles finde ich nicht schlimm und lasse ich auch zu!

    Was ich natürlich nicht will ist, dass Aas oder Katzenkot (auch beides sehr beliebt) gefressen wird. Da reicht aber ein klares "Pfui" und meine Hunde lassen es fallen.

    Was ich damit sagen will: Vielleicht nimmt es erstmal auch eine Menge Stress, wenn man nicht wegen jedem aufgesammelten Blatt gleich einen Konflikt mit dem Hund anfängt. Ich stelle mir das enorm stressig vor.

    Blöde Frage, die mich aber tatsächlich schon länger umtreibt:

    Wie kommt es, dass Hunde sich gegenseitig erkennen, obwohl es da so wahnsinnig verschiedene Varietäten gibt? Mir fällt es auf, weil mein Hund aus dem Auto heraus pöbelt, aber: Bei Katzen gar nicht, bei Menschen selektiv, aber bei JEDEM VERDAMMTEN HUND!!! Woher weiß er, dass da grad ein anderer Hund vorbei läuft? Ich mein, da fällt ja erstmal Geruch und Verhalten weg, auf die paar Sekunden, die er die sieht, kann ich mir nicht vorstellen, dass er anhand von Bewegung erkennt, dass das ein Hund ist. Und andererseits hat er ja auch kein Rasselexikon gelesen, dass er weiß, dass von Chihuaha bis Deutsche Dogge alles seine Verwandschaft ist.

    Gibt es eine Erklärung? Oder denk ich da zu doof? :???:

    Gegenfrage: Warum kannst du das? Und scheinbar bist du dabei genauso schnell wie dein Hund, denn du weißt jagenau was er da anbellt.

    Ist ja interessant. Ich höre das von vielen, aber bei uns sind nicht weniger Zecken auf dem Hund gewesen :ka:

    Prinzipiell war ich auch zufrieden, aber ich bin gerade übervorsichtig.

    Natürlich sind mit Bravecto noch genausoviele Zecken auf dem Hund, sie sterben ja erst, wenn sie nach dem Biss den Wirkstoff aufgenommen haben.

    Der Hersteller schreibt:
    "Flöhe und Zecken müssen am Wirt anheften und mit der Nahrungsaufnahme beginnen, um dem Wirkstoff ausgesetzt zu werden. Die Wirkung beginnt bei Flöhen ( C. felis) innerhalb von 8 Stunden, bei Zecken (I. ricinus) innerhalb von 12 Stunden nach Anhaftung."

    Ich traue mich zu fragen, sind Tierärzte verpflichtet Kundendaten aufzunehmen, oder kann man auch "anonym" ein Tier vorstellen?

    Der Tierarzt ist zur Dokumentation verpflichtet! Dies ist auch in seinem Sinne, da es zum Selbstschutz beiträgt, falls ein Kunde eine Behandlung kritisiert, anzweifelt oder anzeigt.

    http://vetline.de/dokumentations…/150/3252/67898

    Am Ende hängt es immer vom jeweiligen Tierarzt ab, ob er das macht oder nicht. Bei uns wird kein Tier behandelt ohne vorher die Daten des Besitzers aufgenommen zu haben.