Beiträge von Cherubina

    Die von BieBoss (kleine Suchen mit schnellem Erfolg, Versteckperson rennt für Hund sichtbar weg...) beschriebenen Methoden kann ich noch ergänzen.

    Für kleine Motivationseinheiten eignet sich schön ein "Hase", also jemand der fröhlich quietschend in den Wald rennt, dann aber im Bogen, vom Hund möglichst unbemerkt wieder herauskommt. Die eigentliche VP sitzt tiefer drin.
    Auch eine nette Abwechslung sind VPs die kurz vor dem Losschicken rufen, nichts bestimmtes, ein "Yippyippyipp" reicht. Ein kleiner akkustischer Reiz also.

    Ansonsten wie von den anderen schon geschrieben: Mach dir über die Art der Belohnung Gedanken. Der Hund hat keinen Finderwillen, weil er die Oerson finden will, sondern seine Belohnung.
    Also: Besseres Futter, Futter in Dummy kombiniert mit Spiel, nur Spiel... schau was am besten gefällt.

    Linke Nummer....

    Das Steuern zahlen hat sie sich ja auch gespart, dann bitte auch selbstanzeige.

    Ich habe nicht vor ihn zu denunzieren. Eine Selbstanzeige würde ich unter Umständen in Kauf nehmen, wenn ich dadurch wenigstens einen Teil des Geldes wiederbekäme.
    Ich finde das Verhalten einfach so unsagbar... "unehrenhaft".. ein besseres Wort fällt mir nicht ein.

    Wir standen wochenlang schriftlich im Kontakt. Er hat mir gesagt wann er was gemäht hat und auch, dass er jetzt die 20 Ballen zusammen hat.
    Ich bin mir sicher, dass er nicht widerstehen konnte die Ballen für einen besseren Preis an jemand anderen zu verkaufen als die Preise durch die Dürre so angezogen haben.
    Aber dem Dummchen mit den Schäfchen kann man ja den Mist noch unterjubeln...

    Ich bräuchte mal nen rechtlichen Tipp:

    Ich habe im Sommer Silage für meine Schafe bestellt bei einem Lohnunternehmer.
    Angesprochen waren 20 Ballen Heulage von diesem Jahr. Die Hälfte vom Geld habe ich überwiesen, den Rest sollte ich bei Abholung zahlen.
    Leider: Ohne Rechnung und aufs Konto der Oma... schön an der Steuer vorbei. Ich ärgere mich im Nachhinein schwarz.

    Nach ewigem hin und her habe ich schließlich statt der 20 Ballen nur 10 bekommen, davon 5 halbwegs OK und 5 völlig verdorben. Das ist nur noch zu entsorgen.
    Ich habe ihm Bilder vom geöffneten Ballen geschickt und er sagte mir zu mir das Geld für 5 Ballen zurückzuüberweisen.

    Das war vor 2 Monaten. Ich habe immernoch kein Geld. Erst hat er mich hingehalten und vertröstet, inzwischen ignoriert er meine Nachrichten und drückt meine Anrufe weg.

    Habe ich rechtlich irgendeine Handhabe um an mein Geld zu kommen?

    Kito: Muskelaufbau zur Stabilisierung der Hüfte, damit er noch lange die großen Spaziergänge mitlaufen kann. Mit der gezielten Physiotherapie haben wir letztes Jahr begonnen.

    Smilla: Darf in die Trümmersuche reinschnuppern. Ein Termin für ein Wochenendseminar steht schon und ich freue mich schon sehr darauf.

    Sumi: Ich hoffe das ich mit der nächsten Läufigkeit den Wunsch nach einem Wurf mit ihr umsetzen kann. Zuchtzulassung des VDH hat sie längst, ich habe auch alle nötigen Zertifikate, bisher scheiterte es an der Zuchtstätte, aber ich denke das wird dieses Jahr klappen. Es wäre so schön und aufregend.


    Diese Entscheidung muss am Ende jeder selbst treffen. Da spielt ganz viel mit rein um Risiko bzw Kosten/Nutzen für sich abzuwägen.
    Wer die 100 %ige Sicherheit sucht leint am besten gar nicht mehr ab oder besser, holt sich keinen Hund. Wieviele Hunde verschwinden das ganze Jahr über, weil sie jagen gehen, wieviele werden auf dem eigenen Grundstück vom Auto erwischt...!? Niemand will das und darum versucht man solche Risiken zu minimieren, aber kaum jemand wird hier seinen Hund nie ableinen oder beim Rückwärtssetzen aus der Garage vorher durchs ganze Haus laufen und jedem Familienmitglied einzeln erklären, dass man jetzt das Auto aus der Garage holt und der Hund drinnen bleiben muss.

    Würde ich in einer Stadt wohnen, wäre mein Hund wohl zwischen dem 30.12. und 01.01. angeleint.
    Ich wohne allerdings in einem 60 Seelen Dorf. Jüngster Einwohner 2 Jahre, zweitjüngster 19 Jahre und hat selbst Schafe, der böllert gar nicht. Nächster Ort 6 km entfernt und zu uns gehts nur bergauf.
    Darum laufen die Hunde hier auch an Silvester und Neujahr frei. Zwischen 23 und 1:30 Uhr bleiben wir drinnen, das ist mein persönliches Sicherheitsfenster. Effektiv Knaller gehört habe ich von 24 bis 24:15 Uhr.

    Unmöglich dass hier ein Chinaböller auf dem Feldweg geworfen wird? Wahrscheinlich nicht, aber sehr sehr sehr unwahrscheinlich.

    Was ich beobachtet habe und irgendwie spannend finde:
    Entgegenkommende Menschen mit nur einem Hund bleiben sehr gerne am Wegrand stehen um mich mit den mehreren (früher auch mal 5-7) Hunden vorbeizulassen. Wären sie eingeschüchtert und würden sie ein paar Meter vom Weg runter gehen, könnte ich das ja verstehen, aber direkt am Weg... Ich finde es jedenfalls anspruchsvoller mit meinen Hunden einen sitzenden und uns fixierenden Hund zu passieren, als einen Hund der geht.

    Mamchmal habe ich den Impuls dann auch einfach stehenzubleiben und meine am Wegrand abzuseten. Wäre bestimmt lustig xD

    Körperlich halten kann ich meine drei sicher (6,5, 15 und 18 kg, das ist machbar). Auch als ich früher mit mehr Hunden gleichzeitig lief, war es mir wichtig sie halten zu können. Das waren überwiegend Tierschutzhunde, die zumeist an der Leine blieben. Was ich in der Gruppe nicht halten konnte (eine Dogge war zum Beispiel ne Weile auf der Pflegestelle und die war schon alleine eine Aufgabe), wurde alleine ausgeführt.

    Meine drei laufen überwiegend frei und ich sehe tatsächlich wenig Rudeldynamik. Jeden Hund muss ich für sich im Blick haben und jeder hat seine Achillesferse was den Gehorsam angeht.

    Läuft Wild weg habe ich als erstes Smilla im Fokus, denn die jagt und da muss ich schnell sein um das Verhalten zu unterbrechen. In wildreichem Gebiet kommt sie auch als einzige an die Leine. Hab ich Smilla gesichert, rufe ich Sumi ab, die verlässlich auch aus vollem Lauf umdreht. Kito brauche ich da nicht groß beachten. Der jagt nicht.

    Spaziergänger ohne Hund kommen entgegen:
    Sumi wird als erste rangenommen, denn die geht gerne mal Leute begrüßen, dann sichere ich Kito, der manchmal von hinten nochmal schauen geht, Smilla ist hier am unwichtigsten, da sie die Menschen ignoriert und dank ihrer Größe sowieso nicht als gefährlich wahrgenommen wird.

    Begegnung mit angeleinten Hunden:
    Smilla und Sumi als erstes an die Leine, dann Kito.

    Begegnung mit unangeleinten Hunden:
    Kito und Sumi werden vorgeschickt, Smilla nach Möglichkeit an der Leine gesichert.

    ...und so weiter.

    Manchmal sind drei Hunde sogar ein Vorteil, vor allem im letzten Fall, wo zwei Hunde den Fremdhund ausbremsen können, bevor Smilla ne hysterische Attacke fahren kann.

    Insgesamt behaupte ich alle drei gut im Griff zu haben, allerdings empfinde ich Begegnungen als lästig - Leinen ab, Leinen dran, Hunde ran, Hunde hinter mich, Hunde absetzen und warten lassen... das können wir, aber ich brauch das nicht.
    Meine Spazierwege sind entsprechend menschenleer.

    das Problem bei uns in Dtl ist, daß unendlich viel hinter verschlossenen Türen stattfindet und nicht in der Öffentlichkeit.Männliche Küken zb werden immer noch einfach in die Tonne entsorgt und verenden qualvoll, da ist nichts human oder sonstwas. Hühner werden lebendig maschinell geköpft und billig verkauft.
    Bei uns wird viel mehr geduldet, als es der deutsche Bürger wahrhaben möchte. Hier gibt es unendlich viel mehr Tierleid, als der normale Deutsche wissen möchte. Es fällt uns so unendlich schwer, vor der eigenen Tür zu kehren.

    Keine Frage, es gibt auch hierzulande viel Tierleid, aber gerade diese zwei Beispiele werden so wie du sie beschreibst hier keineswegs geduldet!

    Die Tötung der Küken in den Tonnen erfolgt über eingeleitetes CO2, wie qualvoll das ist, mag ich nicht entscheiden, aber es geht schnell. Ich stand schon direkt neben einer solchen Tonne in einer großen Brüterei. Nicht schön, keine Frage! Aber "einfach in die Tonne entsorgt" trifft es nicht ganz.

    Das Töten durch Abtrennen der Köpfe bei Schlachthähnchen erfolgt nach einer Betäubung in einem Elektrobad.

    Über beides kann man trefflich diskutieren, aber gerade diese hochtechnisierten Bereiche der Fleischproduktion sind recht gut kontrolliert.

    Ich bin übrigens Hühner- und Putenfleischverweigerer, aber das liegt nicht an den von dir genannten Punkten, sondern an dem Tierleid, das einfach schon durch die Züchtung dieser Fleischberge entsteht. Tiere, die es nicht überleben würden erwachsen zu werden, weil Knochen und Kreislauf das nicht mitmachen finde ich pervers.

    Aber nun wirds etwas OffTopic