Das freut mich zu lesen ![]()
Beiträge von SabineAC69
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Im Wald leine ich auch grundsätzlich an. Mila jagt zwar nicht, aber ich achte hier die Naturschutzgebiete. Das hat für mich einfach damit zu tun, dass ich die Natur achte (und länger aktiv im Wildtierschutz gearbeitet und genug Mist gesehen habe). Da sie es hasst, wenn fremde Hunde in sie rein rasseln, lasse,- ich sie nur im Feld laufen (und selbst da bleibt sie auf den Wegen), wo ich gut überblicken kann, wenn sich jemand nähert.
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Jurassic Parc lässt grüßen?
Scheinbar geht es echt in die Richtung, wenn man liest, dass die auch den tasmanischen Tiger und den Dodo machen wollen und schon an einem Wollhaarmammut arbeiten. Gruselig

Ausgestorbener Schattenwolf kehrt zurück – oder doch nicht? | National Geographic
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Grade wenn man Vieh hat ist das mit Raubwild einfach so eine Sache, die kommen einfach immer und immer wieder wenn sie vermeintlichen Erfolg haben könnten. Das ist einfach nochmal was anderes als mit Hund einfach gewisse Gebiete aktiv zu meiden, man kann nicht vermeiden.
Die Seite verstehe ich durchaus und habe auch viel Verständnis für die Problematik, da ich selber viele Jahre Pferdehalterin war und auch einige Fohlen gezogen habe. Wir hatten auch eine kleine Ziegenherde und 2 Schafe. Ich habe nachts immer aufgestallt. Damals nicht wegen der Wölfe, die es zu dem Zeitpunkt nicht hier gab, aber es gab einige Übergriffe von sogenannten Pferderippern in unserer Gegend.
Letztendlich verstehe ich aber auch die Tragik daran nicht, dass ein Mensch ins Beuteschema von einem Raubtier passen könnte.
Tragik sehe ich nicht. Mich interessiert nur ernsthaft, woher die Ängste kommen, die viele haben, vor einer (bisher?) abstrakten Gefahr.
Ich will keinesfalls Ängste, aus welchem Grund auch immer klein reden. Wie gesagt, ich habe selber Angst vor Spinnen obwohl das auch eine mehr als abstrakte Gefahr ist. Logisch erklären kann ich diese Angst auch nicht und mein Verstand weiß, dass es Blödsinn ist.
Ich bemerke nur (jetzt nicht unbedingt auf diesen Thread bezogen), dass in den sozialen Medien sich da teilweise Abgründe auftun. Im November geisterte ja bei uns plötzlich die Meldung rum, dass ein Wolf bestätigt ein Kalb gerissen hätte. Ich habe damals sehr ausführlich recherchiert, Kontakt mit Stadt, Kreis und Ministerium gehabt. Unsere Stadt hat dann auch noch eine Richtigstellung gepostet, dass es eindeutig eine Fakenews war. Und trotzdem wurde diese Meldung vom angeblichen Riss zigfach geteilt. Auf Seiten, die quasi im Sekundentakt irgendwas gegen den Wolf posten. Ich hatte damals auf meiner FB Seite öffentlich auch gepostet, dass es eine Fakenews ist und eine Freundin, die im Einzug Gebiet des Schermbeck Rudel von Gloria wohnt hatte mir vorausgesagt, wer sich da bestimmt alles negativ äussert und es war erschreckend wie sich ihre Voraussagen bestätigten. Versuche das ganze sachlich zu halten schlugen fehl. Es hätte eine bestätigten Riss gegeben (und das hätte schon mal gar nicht funktioniert, denn das ganze war angeblich 24 Stunden zu vor passiert, sprich es hätte höchstens ein Verdachtsfall gewesen sein können, da noch keine DNA Auswertung hätte vorliegen können). Und die Behörden wollten dies nach deren Meinung mal nicht publik werden lassen und mal wollte der angebliche Besitzer es nicht melden (dabei sollte der Fall ja ein bestätigter Riss sein...). Nachfrage welche Wolfsberater an dem Fall war (weil angeblich ja bestätigt) natürlich nicht beantwortet. Plötzlich hatte ich aus ganz Deutschland Wolfshasser auf meinem Profil. Sachliche Diskussion, wo ich z.b. geschrieben hatte, dass wenn es wirklich den Fall gegeben hätte es sträflich wäre, wenn der nicht offiziell gemeldet würde, da man damit auch anderen Landwirten schaden würde (passiert sein sollte das ganze an der Grenze zur Pufferzone. Also wäre bei einem bestätigten Fall, die Pufferzone entsprechend erweitert worden und Nutztierhalter hätte Zuschüsse zum Zaunbau (mal unabhängig von der Diskussion, wie sicher die sind) erhalten könnten. Jegliche Logik wurde abgeschmettert und ich beschimpft. Und das obwohl ich weder pro noch Kontra Wolf etwas geschrieben hatte sondern nur Fakenews entgegen treten wollte.
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Gibt es, auch weil es "im EU Recht steht", denn noch ein zweites Land, was den Wolf so uneingeschränkt schützt? Denn das wäre dann ja der passende Vergleich. Mein Eindruck ist, nein, das ist eher ein "deutsches" Phänomen? (bitte belehrt mich, wenn es anders ist, und ich es einfach noch nicht gefunden habe, wo).
Niederlande und Belgien (auch wenn da die Population noch nicht so hoch ist wie bei uns, bevor das jetzt wer anmerkt, ging mir nur um die rein sachliche Beantwortung der Frage). In Polen dürfen auch keine Wölfe gejagt werden (Population wird mit 1.900 bis 3.000 angegeben). Wie es in anderen europäischen .Länder aussieht, weiß ich nicht.
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Aber ich frage mich warum viele Angst vor dem Wolf haben, aber sich bedenkenlos jeden Tag zigfach größeren Risiken aussetzen ohne nachzudenken. Warum dann die zahlenmässig dazu unbegründete Angst vor dem Wolf?
Eine Risikobetrachtung oder Fragestellung hat doch nichts mit Angst zu tun.
Ich bin mir den Risiken des Straßenverkehrs Bewusst und fahre trotzdem angstfrei.
Aber genau die Risikobetrachtung ist es doch, um die es mir geht. Die Chance von einem Wolf angegriffen zu werden, liegt nach der Studie und den Zahlen im quasi unmöglichen Bereich. Und trotzdem bestehen so viele Bedenken und bei einigen auch Ängste. Warum dann diese Bedenken beim Wolf, die sich sachlich auf Zahlen basiert nicht erklären lässt?
Schlimm genug, wenn Menschen durch andere Ursachen zu Tode kommen. Daraus zu schließen, das zusätzliche potentielle Wolfsopfer vernachlässigbar sind, finde ich etwas zynisch.
Das habe ich keinesfalls zynisch gemeint.
Ängste sind ja oft etwas irreales. Ich habe z.b. echt Panik vor Spinnen. Mein Verstand weiß, dass dies eigentlich Blödsinn ist. Wir leben ja nun nicht gerade in einem Land mit potentiell tödlichen Spinnen. Trotzdem habe ich diese Angst.