Beiträge von SabineAC69

    Ich geh nicht zum Billigsten - aber wenn mir der Preis zu hoch erscheint, dann frage ich durchaus rum, wo ich alternativ unterkommen kann. Andere Tierbesitzer haben nämlich auch fähige Tierärzte und empfehlen die gerne weiter. Und grade Kastra ist einer DER Standardeingriffe für Tierärzte, die sollte jeder beherrschen, der seine Praxis nicht gestern im Lotto gewonnen hat.Mein Tierarzt ist klasse, seine Behandlung top, seine Abrechnung liegt meist beim 1,3 bis2-fachen Satz - für mich völlig in Ordnung - und wenn er mal drüber geht, dann erklärt er auch warum. Nur bei Kastra und Impfen -quasi den Standardeingriffen- greift er nach den preislichen Sternen und impft dafür nichtmal die lange gültigen Impfstoffe.
    Seit 2 Jahren geh ich zum impfen nur noch zum Hundesportverein 3 Orte weiter - da kostet es am Sammeltermin 35€ - chippen 15€... Stationär wollte mir die Hunde niemand für unter 80€ impfen.

    Nach den preislichen Sternen, kann er gebunden an die GOT nicht greifen ;) Für mich ist das ganz einfach eine Vertrauensfrage. Sicherlich können auch andere TA´s günstiger und gut sein, Aber wenn ich Vertrauen zu einem TA habe, dann bleibe ich auch dort in Behandlung und veranstalte kein TA-Hopping. Ich könnte mir nicht vorstellen, für eine OP woanders hin zu gehen, zu jemanden, den ich nicht kenne. Egal wieviele Hundehalter bei dem anderen zufrieden sind.

    Und ja, wenn man sich den untersuchten und angekörten Hund Rasse A und den ebenso untersuchten Hund von rasse B bei VDH-Züchtern kauft, die dann verpaart und auch noch mit damit prahlt das die Elterntiere ja aus dem VDH sind...
    Das ist einfach unseriös!
    Das ist als ob du mir ein Gemälde malst, ich es dir abkaufe und noch 2 Kringel dazumale und es dann fürs doppelte weiterverkaufe und mich als tollen Künstler feiern lasse.
    Denn die Arbeit, die hattest du. Ich streiche dann eben Geld und Ruhm ein. Seriös? Nö.

    Was ist denn daran anders, als wenn sich nun jemand 2 Hunde einer Rasse aus dem VDH kauft und damit anfängt zu züchten. Da hatten auch die Züchter, der beiden Tiere die Arbeit ;) Oder wie in dem von mir geschilderten Fall Hund A selber unter dem VDH gezüchtet hat? Der wäre ja dann im Umkehrschluss seriös, nach Deiner Interpretation, solange er nicht verspricht das die Welpen antiallergisch sind.

    Wir können gerne sagen, daß die Doodlezucht keinen Sinn macht, es ist auch unseriös, wenn man dem Käufer den antiallergischen Hund verkaufen möchte. Aber ich halte es grundsätzlich erstmal nicht für unseriös, wenn sich jemand vernünftige Zuchttiere kauft. Darin sehe ich ehr noch einen vernünftigen Ansatz, auch in der Doodlezucht, egal für wie sinnig oder unsinnig man die hält. Kauft man "Schrott" aus der Dissidenz ist es nicht gut, aber versucht man etwas vernünftiges zu kaufen, ist es auch nicht gut. Es wurde hier oft genug (mit Recht) kritisiert, dann manche Doodlezüchter, einfach irgendwo Hunde kaufen. Aber wenn wirklich einer hingehen würde und wie von Dir beschrieben, 2 untersuchte und angekörte Hunde aus VDH-Zucht kauft, dann sehe ich zumindest eine vernünftige Bemühung darin. Das wäre doch, wenn man vor hat wirklich aus dem Doodle eine FCI anerkannte Rasse zu machen, eigentlich genau der richtige Weg.

    Nur weil er eine "Größe in der Doodleszene " -was immer das auch sein mag - war, bedeutet es nicht, dass sich der Pudelclub damals für die Bücher über irgendwelche Mischlinge interessiert hat.
    Der VDH ist nicht die Stasi und bespitzelt seine Mitglieder rund um die Uhr. Manche Sachen bleiben unentdeckt, wenn sie keiner anzeigt.

    Witzig find ich ja wieder dass der feine Herr vollen Wissens gegen sie Mitgliedsordnung verstoßen und sich die Veteinsvorteile erschlichen hat , aber gemotzt wird hier über den VDH und nicht über den Züchter.

    Ich motze nicht, sondern habe mich, als ich das heute gesehen habe entsetzt gefragt, wie sowas möglich ist. Und das nicht nur mit einem einmaligen Wurf sondern mindestens 3.

    Z.B: alles was nicht "VDH-Zucht" ist in die Garage gesperrt.Oder als "adoptierte Nothunde" ausgegeben...

    Da gibt es sicherlich ettliche Möglichkeiten, damit bei der Wurfabnahme nicht auffällt, dass es diesem Züchter eher um den "guten Preis" beim Verkauf eines VDH-Hundes als um eine durchdachte, gute Zucht nach vernünftigen Kriterien (wie z.B. "Zuchtziel") geht.

    dann schau Dir mal wieviele Mitarbeiter und Hunde der Herr hat. Die versteckt man nicht mal eben in der Garage. Und zu dem Zeitpunkt war er schon längst eine Größe in der Doodlei und hatte das Buch rausgebracht. Ich weiß nicht, wie die Preise für GP's sind, aber für Doodle soll er zu dem Zeitpunkt 1.500 genommen haben und heute 1.800...

    Der Herr hat meines Wissens früher im VDH gezüchtet, bevor Doodle lukrativ wurden und hat jetzt umgesattelt.
    Der VDH hätte da sehr wohl ein Problem mit. Bei Deckakten und Hobbyvermehrung außerhalb der FCI drohen Geldstrafen und Zuchtbuchsperre.

    Da ist Dein Wissen falsch. Der Rüde auf seiner HP ist von 2012... Da war er schon genauso groß wie heute bei den Doodle. Sein Doodle Buch ist erstmalig 2011 erschienen....

    Er hat es tatsächlich auch ne Zeitlang wohl versucht, sowohl im VDH Grosspudel als auch ausserhalb eben Doodles zu züchten.

    Ist einfach so - wo kein Kläger da kein Richter. Er ist zumindest bis Wurf B gekommen. Ob noch weitere, weiss ich nicht. Aber dann hat wohl jemand was gesagt.

    Es ist ja nun mal durchaus bekannt, dass es auch im VDH schwarze Schafe gibt ... eben wo kein Kläger ....

    Nur wenn es dann halt mal doch rauskommt, war's das mit VDH.

    Man findet auch Tiere vom C-Wurf...also hat es mindestens 3 Würfe mit VDH Papieren bei ihm gegeben parallel neben den Doodle. Spricht jetzt nicht unbedingt für den Pudelclub des VDH unter dem er gezüchtet hat... Da fragt man sich wie die Wurfabnahmen abgelaufen sind...

    Halten wir fest: Der Doodle muss geschoren werden, ebendso der Pudel.
    Nun könnte man also den Doodle mit einer Löwenfrisur so frisieren, wie manche Pudelhalter ihre Pudel frisieren oder man schert einfach.

    Und es gibt Pudelhalter, die mehr frisieren als es nötig ist und denen dann die Zeit fehlt mit ihren Pudeln sich artgerecht zu beschäftigen.

    Und deshalb kauft man einen Doodle? Weil man mehr Zeit hat, weil man den so scheren würde wie einen Pudeln, wenn man denn einen hätte.

    Und kauft keinen Pudel, weil auf Ausstellungen alle Pudelfrisuren gelten?

    Man aber löwenfrisierte Pudel blöd findet?

    Das passt es aber nicht ganz dazu, dass F1 kommt unterschiedlich ausfallen kann. Meine Hündin muss nicht geschoren werden, hat auch kein Pudelfell und ist sehr pflegeleicht bezüglich Fell. ;)

    Na ja, in dem man z.b. nicht einfach sagt, dass Doodle & Co. immer gleich aussehen, das Wesen und die Vorteile beider Hunderassen haben oder betont wie toll diese Mischung ist. Eventuell kann man doch auch mal darauf hinweisen dass sich diese Hunde auch nur so gut erziehen lassen wie jeder andere Hund, es nicht immer so einfach ist wie es gerne angepriesen wird und auch das Aussehen nicht immer gleich sein wird.

    diese Doodle Halter gibt es doch auch hier. Ich habe mehrfach das Wesen meiner Hündin beschrieben, die das Gegenteil eines einfach nebenher laufenden Hundes ist und dass ich sie nicht als einen FCI Gruppe 9 Hund ansehen würde. Sie ist für mich ein absolut toller Hund, aber sie entspricht nicht der eiermilchlegenden Wollmilchsau, als die viele gerne Doodle anpreisen.

    Ich habe mir jetzt mal die Seite "Hunde-Sterblichkeit" und die dort genannten Studien angesehen. Das Großrassen an erster Stelle der Sterblichkeitsraten stehen - ist nichts was wir nicht schon Alle wußten. Es wird aber immer gern vergessen zu sagen dass es nun mal auch in der Natur der Dinge liegt das die Lebenserwartung von Kleinhunden schon immer deutlich höher lagen. Wenn ich die dort genannten Zahlen von 6,7 Lebensjahren bei Rassehunden lese, dann sind meine Doggen bzw. ein Großteil meiner Hunde schon weit über`s "Verfallsdatum" hinaus - (10 Jahre, oder 8 Jahre). Es gibt heute noch Linien die nicht sehr langlebig sind, doch es gibt genauso viele Linien die 10 jahre oder älter werden. Und Todesursachen wie Trauma oder Autounfall mit in die Studie einzubeziehen, halte ich für absolut unnütz. Da dies überhaupt nichts über den Gesundheitszustand einer Rasse oder von Mischlingen aussagt. Außerdem sind das Daten bzw. Fakten aus dem Jahr 1998 - also Schnee von Gestern.

    Und bevor ich es vergesse - die Haltungsbedingungen in den genannten Ländern ist ja ebenfalls so als wolle man Äpfel mit Birnen vergleichen.


    Es spricht doch da niemand davon, dass es nicht auch ältere Rassehunde als 6,7 Jahre gibt. Und ich bin sicher, dass es in Rassen es auch Linien mit einem geringeren Inzuchtkoeefizienten gibt, die entsprechend gesünder sprich längerlebig, als welche mit hohem Inzuchtkoeefizienten.

    Das in der Studie zwischen Klein und Grosshunden unterschieden wurde, spricht doch ehe für die Studie als dagegen. Man hat eben nicht versucht Äpfel mit Birnen zu vergleichen.