Beiträge von SabineAC69

    @Nebula dann haben wir unterschiedliche Auffassungen von aktivem Tierschutz. Für mich ist aktiver Tierschutz, wenn ich z.b. ein Tier aufnehme, was ein Zuhause verloren hat, vorher ein nicht so gutes Zuhause hatte, im Tierheim oder der Tötung sass oder wenn ich mich z.b. engagiere, in dem ich im Tierheim helfe, mit Tieren dort Gassi gehe, Futter oder Decken zum Tierheim bringe, verletzte Wildtiere zum TA bringe, oder was auch immer mache um ein Tierheim, eine Tierschutzorga zu unterstützen. Das sind Sachen, die ich unter aktivem Tierschutz zähle.

    Wenn ich dagegen einen Rassehund kaufe, dann sollte es meiner Meinung nach selbstverständlich sein, daß ich dann darauf achte, wo der Hund her komme und keine Welpenmafia unterstütze. Als aktiven Tierschutz würde ich das nicht bezeichnen.

    Kannst du mal "normal" definieren? Du erwähnst das jetzt schon zum 2. mal und ich verstehs nicht.

    Gerne, ich versuche es mal. Ich verstehe nicht, daß Kauf eines Rassehundes aus FCI Zucht schon aktiver Tierschutz ist. Sollte das nicht eigentlich der gewünschte Normalzustand sein? Ich sehe da nicht wirklich aktiven Tierschutz drin. Ist jeder, der einen Hund kauft entweder a) aktiver Tierschützer oder b) Tierquäler, weil er Ups-Würfe, Welpenfabriken oder was auch immer damit indirekt unterstützt.

    Doch, das ist für mich auch Tierschutz. Weil ich durch meine bewußte Entscheidung für einen aus kontrollierter Zucht stammenden Welpen eben DIE Bedingungen unterstütze, die ich mir als optimal für alle Hunde wünsche. Man darf nicht nur ablehnen, sondern muß auch die Ansätze fördern, die man für sich als richtig erkannt hat und die zunehmen sollen.

    D. h. es gibt für Dich keinen als normal zu bezeichnenden Hundekauf, wie er eigentlich die Regel sein sollte, sondern der Käufer eines Hundes ist immer entweder: Tierschützer oder Unterstützer von Tierleid?

    Und was ist, wenn der neue Hund Ecken und Kanten haben darf? Wenn der Halter keine anderen Erwartungen an seinen zukünftigen Hund hat, außer dass er ihn ein Stück gemeinsam durchs Leben begleitet?

    Für mich darf jeder Hund Ecken und Kanten haben, denn es sind Lebenswesen. Sicherlich habe ich kein Problem damit, wenn jemand einen Rassehund möchte, weil er bestimmte Wesenszüge bevorzugt, ich weiss genau, welche Rasse ich irgendwann nochmal wieder haben möchte. Aber man muss auch grundsätzlich in der Lage sein, frei von Erwartungen den Hund anzunehmen, egal ob Ü-ei oder Rassehunde. Bei jeder Rasse findet man auch Hunde, auch aus FCI-Zuchten, die nicht die im Standard definierten Charaktereigenschaften mitbringen. Und dann muss ich als Halter auch in der Lage sein, mich dann auf den mir ausgesuchten Hund mit Ecken und Kanten einzugehen. Was, wenn ich mir z. b. einen Mali hole, weil ich eigentlich vor habe IPO zu machen und dieser Hund sich dann nicht dafür eignet? Sicherlich haben alle von uns irgendwelche Traumvorstellungen vom idealen Hund. Aber ich muss als Hundehalter auch in der Lage sein auf mein Tier einzugehen, auch wenn es vielleicht nicht meinen Traumvorstellungen entspricht. In jeder Beziehungen müssen Kompromisse gemacht, auch in der zwischen Halter und Hund.

    Sich einen Welpen vom Züchter zu holen ist AUCH Tierschutz.

    Für mich ist sowohl der Kauf eines Welpen bei einem seriösen Züchter, als auch die Aufnahme eines Hundes aus dem Tierheim oder einer seriösen Tierschutzorganisation aktiver Tierschutz.

    Ist es wirklich aktiver Tierschutz, wenn man sich einen Hund vom Züchter holt? Sollte es nicht einfach nur normal sein, daß man darauf achtet, wo der Hund her kommt? Nach der Definition Züchterhund und Hund aus dem TH = aktiver Tierschutz und Wühltischwelpen = verwerflich wo ist denn dann eine "normale" Anschaffung? Gibt es keine "normalen" Hundehalter mehr sondern nur noch Tierschützer oder Quäler?

    Ich kann nur empfehlen nie einen Vogel ohne Eingangscheck zu vorhandenen Vögel zu setzen. Und wenn es bei mir einen ungeklärten Todesfall gibt, dann lasse ich auch obduzieren. Aber okay, dafür ist es jetzt zu spät.


    Vielleicht wäre es besser wenn ich sie an jemand fachkundigeren abgeben würde.

    Abgeben brauchst Du doch jetzt nicht (auch wenn ich den Gedanken erstmal verstehe im ersten Schock). Aber den nächsten bitte vorher untersuchen lassen, bevor Du sie vergesellschaftest. Damit minimierst Du das Risiko deutlich.

    Ich weiß gar nicht was ich jetzt machen soll... ich kann die Situation so gar nicht einschätzen

    Das einzig wirklich sinnvolle ist eine Obduktion. Auch zum Schutz für Deinen Bestand. Hattest Du denn den Vogel einem TA vor der Zusammenführung für einen Eingangscheck vorgestellt?