Beiträge von SabineAC69

    Danke für die Daumen. Die haben geholfen. Habe gerade spontan beim TA angehalten, als ich vorbei fuhr und wollte eigentlich nur die Helferin fragen (Sprechstunde ist erst wieder ab 16:00), ob ich morgen zum Physiotermin von Abby Mila mitbringen kann oder einen Termin machen muss. Es kam aber keine Helferin sondern eine der Tierärztinnen an die Anmeldung. Und die meinte nur: "Hast Du Mila im Auto, dann hol sie rein, da brauchst Du nicht bis morgen zu warten und Dich verrückt zu machen". Habe ich dann natürlich gerne gemacht. Sie hat ausführlich abgetastet und ist sich sicher, daß es ein Spritzenabszess noch von der Kastration ist (die können bis zu 6 Monate danach auftauchen). Und solange das Teil nicht größer wird, soll ich es getrost ignorieren. Da war erstmal aufatmen angesagt.

    Die Ärzte und Helferinnen in der Praxis sind einfach alle total sympathisch und mitfühlend. Eigentlich war ja gerade Mittagspause für die Ärzte. Ich fand es total nett, daß ich trotzdem mal eben mit Mila dran kam. Manchmal hat es auch einen Vorteil sehr regelmässiger Stammpatient (mit der chronisch kranken Abby bin ich leider sehr oft da) zu sein.

    Nach Talgdrüse oder ähnlichem fühlt es sich nicht an. Es ist sehr hart und knubbelig, etwa murmelgroß und liegt nicht direkt unter der Haut sondern tiefer. Wenn sie steht oder liegt fühlt man es nicht. Nur wenn sie auf den Hinterbeinen steht und alles entsprechend gestreckt ist.

    Ich gehe davon aus, daß mein TA der Sache auf den Grund geht. Als Mila vor ein paar Monaten einen Knoten in der Milchleiste hatte wurde dieser auch punktiert und es stellte sich raus, daß es eine hormonelle bedingte Zyste war. Und Abbys Lipome wurde sicherheitshalber auch entfernt und eingeschickt. Ich bin da auch ehr der Typ, der Gewissheit haben will.

    Gerade einen kleinen ca 2 cm harten Knubbel bei Mila an der Seite ertastet :( : Fühlt man aber nur, wenn sie sich auf die Hinterbeine stellt und sich dabei streckt. Also nehme ich sie am Dienstag lieber mal mit zum TA, wenn ich mit Abby zur Physio gehe. Ein paar Daumen, das es was harmloses ist wäre nicht schlecht. Wie ein Lipom fühlt es sich definitiv nicht an.

    Weg fahren ist bei uns nicht wirklich möglich, da ich auch noch mehrere Sittiche habe und für die auch um Mitternacht einer zuhause sein muss, der Licht und Musik anmacht, damit diese nicht in Panik geraten.

    Und dabei auch gnadenlos genau neben Holzscheunen mit Tierhaltungen und eingelagertem Heu und Stroh ballern.

    Sowas ist total ätzend. Als ich früher noch Pferde hatte, hatte ich glücklicherweise Hunde die Sylvester toll fanden und dann immer mit mir Mitternacht im Pferdestall waren, wo wir dann so lange geblieben sind bis die Knallerei vorbei war. Wir hatten auch immer Angst vor irgendwelchen verirrten Raketen in heu oder Stroh.

    Es dauert nicht mehr lange bis Sylvester. Dieses mal reihe ich mich auch in die Reihe der Angsthundehalter ein und eröffne den Thread (ich habe zumindest noch keinen für dieses Jahr gefunden, ansonsten bitte ich einen Mod meinen Beitrag entsprechend dort anzuhängen). Abby (6 Jahre) findet Feuerwerk zwar auch doof und hat Angst, ist aber nicht so schlimm, daß ich an irgendwelche Mittel denken müsste. Im Haus geht es geht, draussen ist es schlimmer, da sie bei ihrem 2. Sylvester weit nach Mitternacht zur letzten Runde einen Knaller direkt in unsere Richtung geworfen wurde in dem Moment, wo wir damals raus gingen. Mila (2,5 Jahre) dagegen schiebt extreme Panik. Letztes Jahr Sylvester ging es noch grenzwertig, aber als es im Sommer mal Nachts ein Mini Feuerwerk im Dorf gab (höchstens 3 Raketen) saß sie eine ganze Stunde am ganzen Körper zitternd senkrecht im Bett und war nicht mehr ansprechbar. Selbiges vor 4 Wochen, als mal ein einzelner Knaller hoch ging. Da war auch erstmal 15 Minuten absolute Panik angesagt.

    Also habe ich dieses Jahr mit meinem Tierarzt drüber gesprochen. Er empfahl es dieses Jahr erstmal mit einer Kombi aus Adaptil Halsband und Sedarom (beides einige Tage vorher schon anfangen) zu versuchen. Gestern als ich nochmal in der Praxis war und dabei mit einer anderen Ärztin aus der Praxis quatschte meinte diese, daß es sein kann, daß bei Mila, wenn sie so schlimm zittert und nicht mehr ansprechbar ist das zu wenig sein könnte und nun haben wir sicherheitshalber auch noch Sileo für den Sylvesterabend mitgenommen, was ich ihr geben soll, wenn Sedarom und Adaptil für sie zu wenig sein sollten.

    Ich finde das halt auch nicht so schön, wie heftig da reagiert, und draufgehauen wird.
    Schade, wie es gelaufen ist.

    Ja, aber was mir aufgestossen ist. Wenn sie so massive Probleme hat, daß sie therapeutische Hilfe braucht, alles nachvollziehbar und verständlich. Aber er hätte ja dann weiter zur Arbeit erscheinen und Einsatz zeigen können.

    Onkel Doc sagt immer so schön, die Zauberformel haben wir noch nicht gefunden.

    Die gibt es auch leider bei IBD nicht. Jeder Hund reagiert anders und jedem hilft etwas anderes. Das macht die Krankheit ja so kompliziert und unberechenbar. Bei uns ist es schliesslich auf dauerhafte niedrige Kortisongabe rausgelaufen. Aber damit kann ich leben, denn vor 3 Jahren hatten wir die Phase, wo Abby sich bis zu 25 mal Tag übergeben hat und nichts half. Bis dann irgendwann Kortison eingesetzt wurde. Seitdem sind wir IBD technisch symptomfrei bis auf einen 3-tägigem Schub vor 2,5 Jahren, nach einem Hundeangriff sprich großem Streß.