Beiträge von SabineAC69

    Ehrlich gesagt, ich nicht. Allerdings habe ich bei der Agila auch nur eine OP Versicherung, vielleicht ist das der Unterschied.

    Eigentlich nicht, Mila ist ja auch nur OP versichert und schon mehrfach operiert worden (medizinisch indizierte Kastration, Polyp am Ohr und echt viel Nachbehandlung wegen eines multiresistenten Keimes, der bei der OP beim Abstrich festgestellt wurde, Entfernung eines Knoten am Bein und dieses Jahr dann Entfernung einer Milchdrüse). Mein TA rechnet direkt mit der AGILA ab, aber ich kriege ja immer Bescheid, wann eine Rechnung eingeht und dann die Regulierungsinformation und sehe ja auch in der App, was eingereicht wurde. Toffee, eins meiner Kitten hatte einen Unfall in der Wartezeit. Die erste Rechnung habe ich selber eingereicht, weil die Klinik, wo ich nachts war dies nicht macht und ich hatte am nächsten Tag schon das Geld auf dem Konto. Bei der 2. Rechnung dazu (es musste nach 2 Tagen bei meinem TA nochmal nachoperiert werden, weil die Klinik es nicht vernünftig gemacht hatte) wurde diese erst abgelehnt mit Verweis auf die Wartezeit. Ein Anruf von mir und Hinweis, dass es zu dem Unfall gehört und am gleichen Tag ging das Geld noch raus. Das einzige was gekürzt wurde war ein Nahrungsergänzungsmittel von der Rechnung.

    Falls das auf mich anspielt, weil ich mich beschwert habe, dass die Versicherung seit bald 1,5 Monaten nicht bezahlt und weder telefonisch noch per Email erreichbar ist.

    So lange Bearbeitungszeiten und dann nicht erreichbar sein würde mich als Kunde auch massiv ärgern, egal um welchen Betrag es sich handelt.

    Ich bin da als AGILA Kunde verwöhnt. Bei mir kam bisher immer spätestens am Tag nach der Einreichung, oft noch am Tag der Einreichung der Regulierungsbescheid.

    Du hast aber (wie ich auch) das Glück eine Praxis zu haben, bei der Du Dich darauf verlassen kannst, dass das auch so gehandhabt wird. Und wir beide haben den Vorteil, dass wir uns aufgrund leidvoller Erfahrungen mit unseren Tieren eine dicke Basis an Grundwissen aneignen konnten, um überhaupt sowas beurteilen zu können.


    Ich kenne durchaus auch Praxen (aus eigener Erfahrung), wo gern alles mal an auch ganz klar unnötiger Diagnostik mitgenommen wird. Selbst wenn man erkennt, dass Unsinn gemacht wird, muss man dann auch erstmal das nötige Selbstvertrauen und gewisse Fachkenntnis haben, um dagegen anzukommen. Das ist bei weitem nicht immer der Fall, wie ich aus meiner Addison Gruppe weiß.

    Ja, klar das steht und fällt natürlich auch mit dem Wissen des Halters und dem Gebaren der TA Praxis. Ich kenne auch Praxen, die weit mehr an Diagnostik machen als nötig. Die Erfahrung habe ich damals mit Abbys Nasenbluten ja in der Tierklinik gemacht. Mein Haustierarzt hatte damals in der Endoskopie bevor irgendwelche Medikamente eingesetzt worden sind Abstriche und Gewebeproben entnommen. Und in der Klinik hat man dann obwohl ich dies bei der Einlieferung angegeben hatte und mein TA auch parallel alles angegeben hatte als er uns da angemeldet hatte (ich sass neben ihm als er mit der Klinik telefonierte und wir warteten noch auf die Laborergebnisse) genau diese Untersuchungen nochmal gemacht, obwohl z. b. die Abstriche nach mehreren Tagen auch lokaler Behandlung in der Nase absolut sinnlos waren. Da habe ich mich damals auch drüber geärgert.

    Genauso kenne ich einen TA hier im Ort, der den Tierbesitzern lauter unnötige Sachen aufschwatzt. Nicht nur unnötig sondern auch komplett sinnfrei. Wie z.b. unter Kortisonbehandlung Bluttest gegen Futtermittelallergie. Mein TA hat mir damals bei Abby ganz klar gesagt, dass dieser Test zum einen nur gemacht wird, wenn der Hund eine gewisse Zeit Kortisonfrei ist und bei weitem nicht so aussagekräftig wie die klassische Ausschlussdiät, die ich dann gemacht habe. Z. b. hatte Mila letzte Woche Nackenschmerzen. Ich hatte dann meinen TA per Whatsapp gefragt, ob ich den Mädels direkt bei der Anmeldung sagen soll, dass sie röntgen, bevor er sich Mila anguckt. Antwort war: "Nein, lass mich erstmal gucken, ob es nötig ist. Falls ja, haben wir das noch immer schnell gemacht". Und es war nicht nötig, denn es waren eindeutig Myogelosen.

    Ging mir auch mehr darum, dass weder ich noch mein TA einen Unterschied macht, ob das Tier versichert ist oder nicht.

    Ich habe ja schon einige Jahre Mila OP versichert und seit letztem bzw. diesem Jahr die Katzen voll versichert. Bei mir gibt es keine Unterschiede in der Diagnostik ob versichert oder nicht. Ich habe schon immer machen lassen, was nötig war. Und hatte auch noch nie das Gefühl, dass unnötige Sachen gemacht wurden. Die Katzen sind ja noch jung (2 sind 2 Jahre, 2 sind knapp 6 Monate alt) und waren noch nicht oft beim TA. Dreamy hatte allerdings letztes Jahr plötzlich Fressprobleme. Also bin ich zum Doc und wir waren beide der Meinung Dentalröntgen (für mich bei Katzen ganz normal, egal ob versichert oder nicht) und da wurden dann auch prompt persistierende Milchzähne gefunden und entfernt. Und eins der Kitten hatte vor kurzem Durchfall und Fieber. Da haben wir dann natürlich sofort auch Blut abgezapft. Bei Kitten und Welpen würde ich nie zu lange mit sowas warten, egal ob ich es selber zahlen muss oder nicht.

    Und der teuerste Hund war meine mittlerweile verstorbene Abby, die neben IBD auch andere Autoimmunkrankheiten hatte. Ohne umfangreiche Diagnostik, die teilweise nur dem Ausschlussprinzip diente wäre sie keine 10 Jahre alt geworden.

    Macht das Sinn, die TA Praxen der Umgebung nach deren Preisen abzutelefonieren?

    Es kommt darauf an, ob Du Deiner Praxis vertraust, und die OP grundsätzlich gerne dort machen lassen möchtest, oder ob Du etwas "billigeres" suchst. Ich persönlich würde wohl bei der eigenen Praxis bleiben, wo man das Team kennt, und weiß, woran man ist, und nicht aus finanziellen Gründen die OP bei einem "fremden" Tierarzt machen lassen.

    Sehe ich genauso. Ich bleibe auch immer bei "meiner" Praxis. Z. b. werden übernächste Woche meine Kitten kastriert, da habe ich auch nicht wie so viele Preise verglichen sondern einfach direkt den Termin ausgemacht. Und als Mila dieses Jahr einen Knoten an der Milchleiste entfernt bekommen sollte war es für mich ebenso klar, dass es ohne wenn und aber in meiner Stammpraxis gemacht wird.