Beiträge von SabineAC69

    Wir sind aber auf die Alternativen (die weniger schädlich sind) angewiesen, denn der Gewinn von Braunkohle ist deutlich umweltschädigender.

    Ich glaube aber auch, um das wirklich zu erkennen muss man so einen Tagebau mal mit eigenen Augen gesehen habe. Sonst ist das sehr abstrakt. Wenn Du an einem Loch stehst, was mehrere Kilometer lang und bis zu 411 Meter tief ist, dann sieht man ganz andere Dimensionen als die Auswirkungen für ein paar Windräder oder Solarpanel. Ich habe mal auf der Autobahn A44 auf meinen Tacho geguckt. Ich bin über 7km neben dem Loch gefahren. Sowas hat unvorstellbare Ausmasse. Was nicht heißt, dass ich nicht begrüssen würde, wenn erstmal Dachflächen damit bebaut werden. Aber so lange das niemand im großen Stil macht muss es eben auch Solarparks und Windkrafträder geben. Ich habe bis letztes Jahr an einem Windkraftpark gelebt. Und ich habe noch nie einen toten Vogel dort unter den Windrädern gesehen und ich bin jeden Tag da durch die Felder. Sicherlich kann es passieren, möchte ich nicht abstreiten, aber wenn es um Zerstörung von Natur, Umwelt und Artenviefalt geht dann sind Braunkohle Tagebau von den Auswirkungen auf Umwelt und Tiere zigfach schlimmer.

    Zucchini Was meinst du mit Vogelschreddern bzw. inwiefern sind die PV/Solar-Module für Vögel gefährlich?

    Ich glaube, Zucchini meint Windkraftanlagen, die zwar je nach Standort durchaus sinnvoll sein können, aber leider oft genug im Namen des Klimaschutzes installiert werden ohne dabei auf den NATURschutz zu achten. Rodung von Waldflächen, Windräder in geschützten Naturräumen - all das kam und kommt vor.
    Was heißen soll: erneuerbare Energien sind wichtig (egal ob Wind oder Solar), aber nicht um jeden Preis und man muss auch die (z.T. massiven) Nachteile, die damit einhergehen, wenn man die falschen Orte dafür auswählt, immer im Hinterkopf haben. Leider wird das oft von den Betreibern solcher Anlagen verschwiegen oder kleingeredet.
    Wenn es dir darum geht, der Natur etwas Gutes zu tun - lass es.

    Als jemand der im sogenannten "rheinischen Revier" lebt kann ich Dir sagen, dass im Gegensatz zu Tagebauen Wind und Solar ein Witz für die Umwelt ist. Wenn man sieht, was dafür für ein Lebensraum für alle möglichen Tierarten unwiderbringlich komplett ausgelöscht wurde und auch noch wird. Welche enorme Feinstaubbelastung es dadurch gibt und wieviele Menschen und besonders Kinder dadurch krank werden (bei Interesse einfach mal nach dem Kinderarzt Christian Döring aus Köln googlen, hier gibt es ein Video mit einem Vortrag von ihm dazu: Christian Döring, Kinderarzt aus Köln zum Thema Smog Belastung um die Tagebaue und ihr Folgen. (youtube.com)). Und solche Tagebaue dürfen näher an Wohnbebauung als jedes Windkraftrad, was deutlich weniger schädlich und belastend ist.

    Ich habe tausend mal lieber Windräder oder Solaranlagen in der Nähe als einen Braunkohletagebau.

    Ja, es gibt viel zu wissen, aber da kann man gut reinwachsen, wenn man das nötige Interesse mitbringt.

    Danke euch allen!

    Fast alle Igel, die ich hatte hatten mehrere Wurmarten und die wurden der Reihe nach, je nach Befallstärke in der Kotprobe entwurmt

    Muss man wissen, wonach man sucht? Oder braucht es dafür Spezialistenwissen? Sonst ist meine Tierklinik nicht die richtige.

    Ich würde eine Igelhilfe empfehlen. Igel sind nicht Bestandteil des Studiums der Veterinärmedizin. Die meisten Igelhilfen sind auch in der Lage selber zu mikroskopieren oder wissen zumindest welcher Tierarzt wirklich igelkundig ist. Normalerweise sollte für eine TFA die Untersuchung von Igelkot auch problemlos machbar sein. Aber ob der TA dann weiß welche Mittel er zum entwurmen geben muss ist fraglich.

    Bitte auf keinen Fall das Spot-on benutzen, wenn Du den Igel nicht umbringen möchtest. Falls Du bei FB bist empfehle ich Dir dort in eine Igelgruppe zu gehen und nach Hilfe zu fragen. Entwurmung ohne Kotuntersuchung macht keinen Sinn. Flubenol hilft nicht gegen den Darmsaugwurm, den 99% aller Igel haben und der großen Schaden anrichtet. Die Behandlung dagegen wird eigentlich von Igelstation standardmässig direkt bei der Aufnahme noch vor einer Kotuntersuchung gemacht. Gegen den Lungenwurm, der auch sehr schädlich ist, hilft Flubenol auch nicht. Und wenn Kokzidien da sind (auch weit verbreitet) nützt es auch nichts. Fast alle Igel, die ich hatte hatten mehrere Wurmarten und die wurden der Reihe nach, je nach Befallstärke in der Kotprobe entwurmt (zwischen den einzelnen Gaben muss auch immer erst verstoffwechselt werden bis der Igel das nächste Wurmmittel bekommen darf). Entflohen würde ich auch auf die Art nicht. Man kann Capstar nehmen. Belastet aber auch wieder den Organismus. Ich habe immer die Igel selber gar nicht behandelt, sondern die Boxen, in die sie rein kamen mit Flee eingesprüht.


    PS. Obwohl mein Erster Igel so voll mit Außenparasiten war, gab es damals in meiner Wohnung, mit Hunden und Katzen keine Floh Epidemie. Die Haustiere bekamen damals ein Spot on, alle. Also keine Ahnung, wie Geschichten entstehen das Hunde, Katzen, oder die Wohnung voll mit Flöhen wegen Igel Kontakt sind. Vielleicht gibt es das, vielleicht ist auch einfach das Mittel der eigenen Haustiere nicht so gut , oder es handelt sich um übliche Hunde/Katzen Flöhe die schon längst in der ganzen Wohnung ihre Nester haben :person_shrugging: . Will das Risiko nicht klein reden, aber bei uns gab es an den anderen Haustieren noch keinen Flohbefall, nur weil ein Verflohter Igel in die Wohnung gebracht wurde.

    Danke, genauso ist es. ich habe Igel im 3-stelligen Bereich gepäppelt und 99,9% kamen mit Flöhen an. In der ganzen Zeit hatte ich nicht einen Flohbefall bei meinen Hunden und die haben nicht vorsorglich ein Spot on bekommen (verwende ich nur bei Befall).