Ich war schon mehrere Jahre im DF, als es meinen Hund traf. Also zu keiner Bubble dazugekommen, WEIL ich einen so teuren Hund habe. (10.000 Euro in den ersten 9 Monaten nach Diagnose mit 5 Jahren und inzwischen sind wir irgendwo zwischen 25 und 30.000)
Was bei solchen Sachen ja auch immer dazu kommt, dass es ja nicht am Anfang heißt, der Hund hat XYZ und das kostet Dich jetzt direkt 10.000 € für die nächsten 9 Monate. Das wäre vielleicht etwas, wo viele sagen würden, kann ich mir bei aller Liebe nicht leisten. Aber das weiß man eben nicht vorher. Ich hatte mal eine Stute, die sich verletzt hatte und in die Klinik musste. Ja, da dachte ich okay, Sabine das bist Du mit ca. 4.000 € dabei (war die erste Schätzung), die kriegst Du zusammen. Aber dann ergaben sich Komplikationen und sie stand 6 Wochen in der Klinik und am Ende des Klinikaufenthaltes waren es dann 7.000€. Okay, ging auch noch irgendwie. Und dann musste ich alle 4 Wochen wieder zur Klinik für eine bestimmte Behandlung, die jedesmal 350€ kostet, mittendrin kam dann nochmal eine Woche Klinik dazu etc und plötzlich war ich bei 12.000 € in einem Jahr. Hätte mir einer am Tag der Verletzung gesagt: Sabine, das kostet Dich jetzt 12.000€ hätte ich heulend gesagt, kann ich mir nicht leisten und sie eingeschläfert. Aber so schleichend, wo zieht man da die Grenze? Da sagt man dann nicht, wenn wieder 350€ fällig sind, nee ist mir zu viel, ich schläfere ein, wenn man weiß am Ende wird sie wieder gesund.
Meine mittlerweile verstorbene Abby hat mich auch einen 5-stelligen Betrag mit ihrer IBD und einer weiteren Autoimmunkrankheit gekostet. Wusste ich am Anfang auch nicht. Das ganze kam peu a peu und sie hatte dank Behandlung bis zu ihrem Leberkrebs 10 beschwerdefreie Jahre.