Beiträge von Dinakl

Wir führen derzeit umfassende Wartungsarbeiten durch.

    Klecksie hatte ja auch Cushing durch einen Tumor an der Nebenniere.

    Festgestellt mit etwa 13 1/2 Jahren (Juni 23) habe ich ihn dann auf Medikamente eingestellt, da gab es für meine Tierärztin und mich keine Frage. Er hat fast genau ein Jahr mit Cushing gelebt, bevor ich ihn einschläfern lassen musste (April 24), weil der (oder ein) Tumor vermutlich geplatzt ist.

    Es ging ihm mit den Medikamenten wirklich gut, sein Fell wurde besser, das Fress- und Trinkverhalten normalisierte sich. Nachteile konnte ich nicht feststellen (abgesehen von der Leere meines Geldbeutels).

    Kurzzeitig hatten wir ihn auf niedrigerer Dosis als er benötigt hätte, das war für ihn allerdings nicht sinnvoll und die Symptome kamen zurück.

    Ich hoffe, dass ich nie wieder einen Hund mit Cushing haben werde und wenn doch, er so gut einstellbar und lebensfroh sein wird wie es Klecksie war.

    Ich bin rein optisch auch kein Fan von Collies, das aber nur, weil ich dieses extreme Fell nicht mag.

    So ein halb so plüschiger Collie ist doch viel hübscher! 🥰

    Ich bin gespannt!

    Hier sind es jetzt noch um und bei 18 Tage bis zur Geburt.

    Ich habe Mitfahrer für die langen Reisen gefunden und werde langsam nervös, ob mein Plan so aufgeht wie gehofft 😅

    Mein erster Hund war ein Schäferhund.

    Dazu kamen zwei Aussies.

    Sofern alles klappt, wird im Herbst ein Jagdhund dazu kommen.

    Ich liebe meine Aussies, sie sind unkompliziert und im Alltag recht easy aber ich wüsste nicht, warum ich mein Leben lang nur eine Rasse haben sollte oder nur einen Typ Hund.

    Nur, weil ich bisher Hütehunde hatte, darf es doch auch mal was anderes sein. Vielleicht liegt mir der Jagdhund ja mehr. Vielleicht auch nicht. Das weiß ich erst, wenn ich was anderes hatte.

    Aber ich verstehe auch, dass Menschen sagen, diese eine Rasse ist das, was mich glücklich macht. Völlig in Ordnung, cool wenn man das sagen kann.

    Ich für mich finde, das Leben ist zu kurz für nur eine Rasse, ich möchte auch mal was anderes 😁

    Klecks hatte schlechtes Fell bzw. wuchs es an manchen Stellen einfach nicht mehr nach nach der letzten Schur. Er trank unheimlich viel und pinkelte dementsprechend viel und häufig. Fressen konnte er den ganzen Tag und fing sogar an zu klauen und er hechelte unheimlich viel und ständig.

    Wir machten dann ein Blutbild, da waren die Leberwerte erhöht (müsste ich schauen welche genau es waren). Dann gab es einen LDDS Test, der war nicht eindeutig und kam mit "könnte sein" zurück. Dann den ACTH Test, der war Negativ und letztlich einen Urintest, auch der war nicht eindeutig.

    Somit fuhren wir zu einer Spezialistin nach Hamburg, die die Nebennieren schallte und eine Verdickung feststellte. Mit der Diagnose Nebennierentumor und der Empfehlung zur Einstellung mit Vetoryl ging es dann nach Hause.

    Er bekam dann 60mg Vetoryl bei 30kg Hund und es dauerte auch nicht lange, bis seine Symptome besser wurden.

    Die Kontrollen via Präpilltest waren erst in kurzem Abstand und dann immer alle 3 Monate.

    Zwischendurch gingen wir auf 50mg runter, dann aber doch recht schnell wieder hoch, weil es ihm mit 60mg besser ging.

    Klecks ging es damit wirklich gut.

    Die Inkontinenz rührte nicht vom Cushing, die verschwand demnach auch nicht wieder.

    Letztlich starb er nach 10 Monaten mit Cushing an inneren Blutungen. Ob der Tumor der Nebenniere geplatz war oder er gestreut hatte und da was geplatz war, wissen wir nicht. Ich entschied mich damals dazu ihn nicht operieren zu lassen, als fast 14 Jahre alter Schäferhund mit Vorerkrankungen sah ich da keinen Sinn für ihn.

    Ich habe im letzten Jahr eine berufsbegleitende Ausbildung begonnen. Allerdings nur 1x die Woche Schule und 1x Online, also nicht sooo dramatisch.

    Ich hab mir gesagt, dass ich nicht immer alles nur nach den Hunden richten kann, sondern nun auch mal schauen muss, dass ich beruflich weiterkomme, auch aus finanziellen Gründen.

    Und ich würde es rückblickend nicht nochmal so machen...

    Mein Schäferopi war zu dem Zeitpunkt 14 Jahre alt und baute nahezu wöchentlich ab.

    Ende April kam ich Abends aus der Schule und er war halbtot, sodass ich ihn dann gehen lassen musste. Es bricht mir heute noch das Herz, dass ich wegen der dämlichen Schule erst so spät da war. Ich hätte nichts machen können, selbst wenn ich Zuhause gewesen wäre, leiden musste er auch nicht und dennoch beschäftigt es mich.

    Solche Entscheidungen sind super schwer zu treffen...

    Und ich war mehr als froh, eine Tierärztin zu haben, der ich absolut vertraut habe und die mir deutlich gemacht hat, dass meine Hündin keinen Lebenswillen mehr hat.

    Aber auch für einen Tierarzt ist das schwer zu beurteilen, in der kurzen Zeit, die man in der Praxis ist (im Normalfall). Vorausgesetzt, es gibt da keine großen gesundheitlichen Punkte, die kann der Tierarzt natürlich beurteilen.

    Ich vertraue meinen beiden Tierärztinnen blind aber beide hatten eine unterschiedliche Meinung zu meinem Hund. Die eine hätte ihn schon 4 Monate früher eingeschläfert, die andere sagte mir am Abend des Einschläferns, dass er letzte Woche noch viel Lebensfreude ausgestrahlt hat. So unterschiedlich ist es.

    Darum finde ich es wirklich schwer sowas Schwarz/Weiß zu sehen, da gibt es viel Individualität.