Beiträge von Camillo09

    Ich halte Hunde nicht für so blöd, dass sie nicht merken, wann sie abdampfen können und wann nicht, egal ob die Schlepp gekürzt wurde oder nicht. Ich denke ja, dass das eher an der Souveränität in der Stimme liegt, ob das Kommando nun ignoriert werden kann oder nicht. Deshalb funktioniert es auch alles, solang die Schlepp dran ist (Mensch ist sich sicher, der Hund kommt, er kann ja nicht anders) und wenn sie ab ist, wird Mensch automatisch unsicherer. Meiner ist da super sensibel, der hört bei anderen HH (!) genau in der Stimme, ob ihr Hund das Kommando befolgend wird oder gleich in ihn reinrauscht. Die HH ahnen ja auch (fast) immer, ob der Rückruf nun pro Forma (weil eh ignoriert) oder ernstgemeint ist.

    Zum Thema:
    Ich finde es sinnvoller, den Freilauf andersrum aufzubauen, quasi wie die Leinenführigkeit, nur ohne Leine. Anfangs hat der Hund nur so viel Freiraum, wie du noch Einfluss auf ihn hast. Und wenn es nur 1m oder ein halber ist. Diesen Raum dehnst du je nach Fortschritt des Hundes nach und nach aus, er muss immer die geistige Verbindung zu dir halten und erst dann darf er weiter weg. Da das natürlich anstrengend ist, auch hier, wie in der Leinenführigkeit, kleine Einheiten. Ansonsten machste einfach die Schlepp dran und lässt ihn laufen, ohne Freilauf-Training.

    Wir handhaben das auch so wie Silvi-p. Es gibt ein gemeinsames Konto, mein Mann hat alle Fixkosten aufs Jahr zusammengerechnet und dann auf den Monat runter. Davon werden dann alle gemeinsamen Kosten bezahlt. Wenn man das immer monatlich aufrechnet und dann aufteilt, isses zu viel Arbeit. Mit gemeinsamem, separatem Konto ist es einfacher.

    Wir frieren alles an Fleisch ein, teilweise auch Wurst, wenn man die nur in Großpäcken kaufen kann. Macht überhaupt nichts und schmeckt nachher auch noch. Bei Schnitzel ist es frisch besser, auch Frikadellen oder Hackfleischbällchen, aber bei den meisten Sachen macht das Einfrieren gar nichts.

    Wir kochen jeden Abend, ich besteh da auch drauf, mindestens einmal warm zu haben. Oft koche ich auch so viel, dass ich für mittags noch ne kleine Portion übrig habe. Und wir essen nicht mal wenig, aber trotzdem geht es den Kosten. Wobei wir sicherlich viel mehr hätten, wenn wir nicht streng nach Angeboten gehen würden (z.B. Nudeln kauf ich nie zum Normalpreis, weil wir da die von Barilla haben, die werden nur im Angebot gekauft und dann halt gleich 5 kg, die dann ewig halten).

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    Unten krieg ich übrigens via Cookie ne Haushaltsbuchsoftware in der Werbung angezeigt. ;)
    Ansonsten wäre bei solchen Summen wie "300€ reichen aus" noch interessant zu wissen, wie viel man insgesamt im Monat zur Verfügung hat.

    Wir hätten genug zur Verfügung, um locker das doppelte ausgeben zu können, allerdings finden wir es eben nicht notwendig und legen lieber einiges zur Seite, um uns andere Dinge leisten zu können. Hier gibt es Fleisch und Wurst aus dem Supermarkt und nicht vom Metzger, das halten auch einige anders, das würde sicherlich um einiges mehr kosten dann. Wir kaufen keine Fertigprodukte, Tütensaucen usw., spart auch einiges. Waschmittel, Putzmittel werden grundsätzlich nur auf Vorrat im Angebot gekauft und nie nach Bedarf. Ich hab halt oft einiges rumstehen, aber solche Sachen werden ja nicht schlecht. Genauso halten wir es aber grundsätzlich auch bei Lebensmitteln, dass wir nach Angeboten kaufen. Dann ist halt der Gefrierschrank mal wieder voll und dann haben wir was für Zeiten, wenn es mal keine guten Angebote für uns gibt.

    300 € für Lebensmittel, Putzmittel usw., alles, was man halt beim wöchentlichen Einkauf so einkauft, reichen bei uns gut aus. Da sind schon kleine Extras drin, eingeplant sind dafür 250 €/Monat und damit kommen wir auch hin. Wir gehen auch nur 1x die Woche mit Liste einkaufen, im Sommer haben wir teilweise eigenes Gemüse frisch vom Balkon und da ich diverse Allergien habe, kommt eh nicht viel frisches Obst in Frage. Ab und an bring ich oder mein Mann mal noch was mit, Erdbeeren vom Stand oder so. Und Dinge, die man eben ganz frisch verbrauchen muss. Ansonsten wir das Essen eben immer so geplant, wie die Einkäufe verbraucht werden müssen. Wir frieren aber sehr viel ein, bei den meisten Sachen schadet das ja nicht wirklich.

    Tanken hängt natürlich davon ab, wie weit jeder fahren muss und mit welchem Auto ;) . Ich hab 5 km einfache Strecke (blöderweise übern Berg), da brauch ich nicht wirklich viel Sprit. Mein Mann hat 35 km einfach, der braucht logischweise wesentlich mehr.

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    Wenn ich ihn kurz alleine lasse, weil ich zB nur den Müll wegbringe, werde ich nur mit einem empörten Blick angeguckt, ala "ich habs mir gerade erst gemütlich gemacht" :D

    :lol: Das ist hier auch so. Dann schaut er mich verpennt von der Couch aus an mit einem Blick- hey, was willst du denn schon wieder da, ich will schlafen- und rollt sich wieder zusammen.

    Was das Fressen angeht: macht unserer mit Wonne, v.a. wenn der Mülleimer dank Überfüllung mal wieder nicht richtig schließt. Dagegen muss Hund dann unbedingt was tun. Dann holt man sich halt die leeren Fleisch- oder Käsepackungen und schaut, ob man noch was fressbares findet. Wenn wir da sind, geht er nicht an den Müll, aber wehe, wir sind beide weg.

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    anders wäre das hier gar nicht möglich
    hätten sie es nicht gelernt, hätte ich sie abgegeben :/
    nicht aus egoistischen Gründen, sondern weil ich nach Lebensneuordnung nicht mehr die Chance hatte, sie ganztags unter zu bringen - und Geld muss verdient werden

    zudem finde ich es wichtig, auch mal ins Kino, Essen gehen zu können etc., was ohne Hund zu unternehmen

    Meinem Hund wäre es auch so gegangen, bzw. wir hätten ihn gar nicht nehmen können. Tagsüber Unterbringung woanders kommt bei ihm nicht in Frage, ebenso wenig Gassigänger und da wir nun mal beide arbeiten müssen, muss er eben allein bleiben. Eltern usw. wohnen nicht in der Nähe, also gibt es keine Alternativen. Er bleibt aber völlig problemlos alleine, macht keinen Mucks und pennt, während wir weg sind. Da wir ihn nicht überall mitnehmen können, ist das bei ihm sehr wichtig, auch, dass er in fremder Umgebung keine Schwierigkeiten damit hat (z.B. im Urlaub im Hotel, wenn wir frühstücken gehen, ins Restaurant etc.).

    Unserer darf nicht ins Bett. Einfach, weil nicht genug Platz ist. Er hat die doofe Angewohnheit, immer hinterher zu rücken, wenn man sich bewegt und da ich das nachts oft tue, hat das die zwangsläufige Folge, dass der Hund irgendwann mitten im Bett liegt und ich gleich rausfalle.

    Abgesehen davon habe ich auch keine so große Lust, immer die Hundehaare wegzumachen bzw. in Bergen von diesen zu schlafen.