Beiträge von Camillo09

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    Und beim Besuch kann und möchte ich es nicht gutheissen, wenn Hundis an die Tür rauschen und mir die Leute anspringen - am besten noch mit nassen, schmutzigen Pfoten aus der Gassirunde zuvor.

    Das Problem haben wir hier nicht so, da würde die Begrüßung vom Hund eher lauten:
    Hallo? Du hast hier nichts zu suchen. Entweder gehst du von selbst oder ich sorge dafür, dass du gehst. :smile:
    Bei Besuch läuft das logischerweiser hier völlig anders.

    So extrem wie hier manche beschrieben haben, reagiert er ja nicht und er kommt auch sofort wieder runter.

    Danke für eure Antworten.

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    Die Pferdezucht ist "ungewerblich" gar nicht möglich und Deutschland ist mit Abstand DAS Pferdezuchtland schlecht hin (mal von dem aktuellen Holländerproblem abgesehen :D ). Da gehen hunderttausende über den Tisch und auch wenn alle Züchterwelt da jammert dass die Preise im Keller sind und sicher auch viele unter Wert und Kosten verkaufen, kenne ich doch kaum einen Züchter der nicht von seiner Pferdezucht leben kann und seine Familie ernährt (gut, ein Pferdebtrieb hat meistens auch noch andere Einnahmen ausser dem Verkauf)

    Ich kenne genug, die von der Zucht nicht leben könnten. Entweder machen sie es dann wirklich nur als Hobby (warum soll das nicht gehen??) oder sie haben noch ne Reitschule dabei. Vielleicht liegt es auch an der Region, keine Ahnung.

    Ich sehe ehrlich gesagt keinen Grund, Unterhaltskosten egal ob für Zuchthündin oder Althündinnen, nicht zuchttaugliche etc. auf den Welpenpreis umzulegen. Immerhin würde der Züchter zu 99% auch so einen Hund bzw. mehrere halten, auch ohne Zucht. Entweder kann ich mir als Halter/Züchter mehrere Hunde leisten oder eben nicht. Wenn nicht, habe ich mit einer Hündin eben ein paar Würfe und danach halte ich sie weiter, ohne Zucht.

    Hat denn wirklich niemand mal Zahlen? Es würde mich wirklich interessieren, was Ausstellungen, Untersuchungen etc. kosten.

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    über einen Zeitraum von 10 Jahren hatte er ein Plus auf seinem "Schäferhund-Konto" von gerade mal 1000 Euro.

    Was heißt gerade mal 1000€, wenn man so viel herrichtet und umbaut? Ich habe nach 10 Jahren Hundehaltung ca. -10 000€ auf "meinem Konto" stehen und das mit nur einem Hund. Wenn ich 2 oder 3 hätte, entsprechend noch mehr. Da ist doch ein + 1000€ gar nicht mal schlecht.

    Noch kurz was zur Tierzucht, die sich nicht lohnt: sämtliche Nagetiere lohnt sich kein bisschen, wenn man die Tiere richtig hält, man zahlt drauf und das nicht zu knapp.

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    hat das bei euch geklappt? Ich haette ja gerne mal 2 der neuen Sorten probiert, aber ich habe nicht einmal eine email erhalten ala "wir freuen uns, dass sie uns testen wollen" etc.

    Ich hatte irgendwann dort mal Proben angefordert und die kamen dann auch einfach wenige Tage später per Post. Ohne Bestätigungsmail o.ä.

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    Bei meinen war's früher auch so, Gefiepe, Hochspringen, die haben sich fast überschlagen. Ich habe vor einiger Zeit, weil's mich genervt hat, wenn ich mit Tüten zur Tür rein wollte und 2 Wahnsinnige an mir hochgesprungen sind,

    Das macht er z.B. nicht. Wenn ich mit Einkaufstüten bepackt bin, wartet er brav bis ich sie abgestellt habe und kommt dann zu mir.

    Ich kann mit seiner Freude gut leben, ich habe nur Angst, ob ihm das auf Dauer nicht gut tut. Ignorieren finde ich auch blöd, ich freue mich ja auch, wieder daheim und bei ihm zu sein :D .

    Hallo zusammen,

    ich habe mal wieder eine Frage an euch, wie ihr das seht:
    Wenn ich nach Hause komme, freut sich unser Hund wie ein Verrückter. Sobald er mein Auto hört, rennt er zum Fenster und schaut raus, wann ich komme. Wenn ich die Treppen nach oben laufe, rennt schon längst zur Tür und wartet auf mich. Wenn ich drin bin, wedelt er wie verrückt mit dem Schwanz, will Streicheleinheiten etc.
    Die Freude ist immer gleich, egal ob er allein war oder nicht. Daher würde ich Stress beim Alleinsein mal ausschließen, dann müsste es ja anders sein, wenn mein Freund da ist. Es ist auch egal, ob ich lange (Arbeit) oder kurz (einkaufen etc.) weg war.
    Wenn gerade mein Freund mit ihm unten war und ich in der Zwischenzeit heimkomme, freut er sich schon, wenn er mein Auto sieht und mich im Treppenhaus riecht. Er jammert dann rum, bis er zu mir darf (z.B. beim Füße abputzen). Bei meinem Freund fällt die Freude deutlich geringer aus, zumindest, wenn ich da bin.

    Jetzt meine Frage: findet ihr das schlimm? Diese Freude, wenn ich wieder da bin, weil er ja schon aufdreht dabei? Er kommt dann aber auch schnell wieder runter. Bei Rütter war ja mal eine, die sollte ihren Hund komplett ignorieren, wenn sie nach Hause kommt, weil er sich so gefreut hat. Muss man das wirklich? Oder darf sich der Hund schon freuen, wenn man nach Hause kommt? Wenn das auf Dauer nicht gesund ist, würde ich natürlich versuchen, es zu ändern, sodass er ruhiger bleibt.

    Ich bestelle auch alles im Internet, aus drei Gründen:
    - billiger und einfacher: ich könnte das Trofu zwar auch im Laden kaufen aber deutlich teurer und ich müsste es selbst schleppen
    - ich bekomme nicht alles im Laden, z.B. Rocco-Nafu
    - ich kaufe in keinem Laden, der auch lebende Kleintiere verkauft und das wäre hier der nächste, der gute Auswahl hat
    Auch für meine Meerschweinchen bestelle ich alles im Internet, ich hatte noch nie Probleme.

    Das einzige, was ich mal im Laden kaufe, ist Kauzeugs, da hat der Fressnapf ohne Tierverkauf auch gut Auswahl.

    Das einzige, was ich im Laden kaufe, ist unser Superleckerlie Hundewurst, die hole ich direkt beim Metzger.

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    Nun nehme man aber mal den Ramschpreis für einen Vermehrer-Labrador aus den bekannten Internet-Portalen. Man bedenke weiters, dass es hier wirklich NUR ums Geschäft, sprich Geldverdienen, geht. Die Marge muss also hoch angesetzt werden. Und man überlege dann, wieviel dort eigentlich in die Welpen und Zuchthunde noch investiert wurde.

    Bei vielen mag das sein. Camillos Vorgängerin (Golden Retriever) war von einem "Hobbyzüchter", ohne Papiere, war aber zeitlebens gesund, keine HD, gut aufgezogen und sozialisiert. Der Unterschied war halt eben Papier oder nicht und solche Leute gibt es eben auch.

    Ich danke euch für eure Antworten. Meinetwegen darf ein Züchter damit auch Geld verdienen für seine Arbeit, aber dann soll es wenigstens offen gesagt werden, dass da bei großen Würfen ordentlich was über bleibt, und nicht immer diese ewig langen Listen, warum dieser oder jener Preis gerechtfertigt wäre und dass ja angeblich nur Hobby und keine Einnahmequelle ist und nur für den nächsten Wurf gespart wird.

    Und wie schon jemand sagt, woher kommen die Preisunterschiede zwischen den Rassen, weil ja alle zu Ausstellungen müssen? Teilweise ja sogar Leistungsprüfungen machen, die entsprechende Ausbildung benötigen. Frage ich mich auch öfters.

    Hier im Forum ist ja der Grundtenor, dass der Preis beim VDH-Züchter gerechtfertigt ist im Gegensatz zu Vermehrer/"Hobbyzüchter". Allerdings frage ich mich ehrlich gesagt schon jedes mal, WIE genau diese Rechtfertigung aussieht.

    Nehmen wir mal nen Labrador (da gibt es ja massig "Billigkonkurrenz"). Preis pro Welpe zw. 1000 und 1500€. Was ich so gefunden habe, liegt die Wurfgröße meist wohl so bei 7, können auch gut mehr sein, aber wenn man mit 7 rechnet, dann sind das ja Einnahmen pro Wurf von 7000 - 10500€.

    Kann mir jemand (mit Zahlen) sagen, was bitte an einem Wurf 7000€ oder gar 10000€ kostet, dass das ja angeblich nur kostendeckend ist? Ich kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass da nicht ordentlich was über bleibt.
    Dinge wie HD-Röntgen, Prüfungen vor Aufnahme ins Zuchtbuch etc. sind ja Posten, die man nicht immer wieder hat, also sich auf die ca. 3 Würfe pro Hündin verteilen.

    Die Aufzucht kann beim Hobbyzüchter ohne Papiere ja genauso sein, aber trotzdem wird immer davon abgeraten und darauf gepocht, die höheren Kosten wären gerechtfertigt.

    Ich bin schon sehr gespannt auf eure Antworten!

    PS: ich will keinen Streit darüber, ob Vermehrer gut oder schlecht sind oder VDH... Ich will nur Zahlen wissen, was genau die hohen Preis beim Züchter rechtfertigt. Immerhin sind ja die Hunde teurer als viele Fohlen, und hat man ja weit höhere Kosten als für die "Entstehung" und Aufzucht eines Hundewelpen.

    Natürlich muss man im Winter im Dunkeln raus. Nicht alle haben das Glück, eine so lange Mittagspause zu haben. Morgens ist es teilweise noch dunkel, abends schon wieder. Das Laufen an sich finde ich nicht schlimm, einfach ne Lampe mitnehmen und gut ist, allerdings fallen leider Dinge wie Leckerlie suchen, Freilauf etc. weg. Dann gibt es in der Wohnung halt noch Beschäftigung mit Tricks.